Kategorie: Europa

  • Einladung Horizont-Theater

    Einladung Horizont-Theater

    Inspiriert von Ausschnitten aus dem gleichnamigen Gedichtband von Peter Härtling stellen anlässlich der Baden-Württembergischen Literaturtage Jugendliche aus Sindelfingen, Torgau und Frick (Schweiz) eine szenische Collage zusammen mit eigens dazu selbst entwickelten Texten.

    Peter Härtling war ein Kriegskind, ein Flüchtlingskind, ein Fremder und Heimatloser, der in Württemberg schließlich doch ein Stück Heimat fand. Wie wirken nun seine Texte auf Jugendliche von heute, die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzen.

    „Wir gleichen dem namenlosen Wanderer. Wir wandern nicht mehr, um anzukommen, wir sind unterwegs in einer frostigen, auskühlenden Welt.“ schrieb Peter Härtling einst.

    Und auch die Jugendlichen bewegt die Zeit des Umbruchs, der Verunsicherung und Veränderung sehr. Ihre Texte sind beeindruckend, berührend, aber auch witzig und unerwartet.

    Was ist es, was wir am Horizont entdecken?

    Ihr seid dazu herzlich eingeladen am Freitag, den 20.10. um19h im Theaterkeller in Sindelfingen. Die künstlerische Leitung des Horizonttheaters liegt bei den beiden Regisseurinnen und Theaterpädagoginnen Anke Marx und Annette von der Mülbe. Iniziiert und gefördert ist das Projekt vom Städtepartnerschaftsverein ISPAS und dem Amt für Kultur der Stadt Sindelfingen.

    Der Eintritt ist frei. Spenden sind jederzeit gerne willkommen!

  • Horizont-Theater

    Horizont-Theater

    Interkulturelle Performance EuropArt
    Interkulturelle Performance EuropArt

    Herzliche Einladung!

    Performance von Jugendlichen aus 3 Städten im Rahmen der 34. Baden-Württembergischen Literaturtage. Grundlage der Performance: Verse aus dem Gedichtszyklus von Peter Härtling „Horizonttheater“. Ein Jugendprojekt von ISPAS – Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen.

    Jugendliche im Alter von 15 – 17 Jahre aus Frick (Schweiz), aus Torgau (Sachsen) und aus Sindelfingen (Gottlieb-Daimler-Schule II) treffen sich vom 17. bis 20. Oktober auf Einladung von ISPAS e.V., dem Sindelfinger Verein für Städte-partnerschaften, für vier Tage.

    Peter Härtling, der im Juli diesen Jahres im Alter von 83 Jahren gestorben ist, verlor als 13-Jähriger Vater und Mutter, und wuchs mit seiner Schwester – nach der Flucht aus Mähren – in Nürtingen auf. Er schrieb Romane, Erzählungen, autobiografische Schriften, Kinderbücher und Gedichte.

    Die Gedichte von HORIZONTTHEATER zeichnen sich aus durch ihre einfache Schönheit: „Du, mit der Kinderstimme im Dunkeln: erzähl von verlassenen Straßen…“ Dies ist der Beginn des Gedichtes, das den Jugendlichen als Vorbereitung auf die Performance zugeschickt wurde und das sie zum Anlass für eigene freie Assoziationen nahmen.

    Interkulturelle Performance EuropArt

    Die Theaterpädagoginnen und Regisseurinnen Annette von der Mülbe und Anke Marx haben mit ihren interkulturellen Jugendprojekten immer wieder Aufsehen erregende Performances und Theaterstücke zur Aufführung gebracht. Man kann gespannt sein, zu welchen gemeinsamen kreativen Gestaltungen die Jugendlichen aus Frick, Torgau und Sindelfingen zum Thema Horizont-Theater gelangen. Die Ergebnisse präsentieren sie am 20. Oktober, 19.00 Uhr im Theaterkeller Sindelfingen. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

    Ulrich von der Mülbe / Brigitte Stegmaier

  • „Zurück in die Zukunft – Back to the future“

    „Zurück in die Zukunft – Back to the future“

    Wie sieht dein Land in 20 Jahren aus?

    Dies ist das Thema der diesjährigen Europäischen Jugendbegegnung 2017, die in der Zeit vom 10. bis 21. November in Sindelfingen stattfindet.

    Der Verein „Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen e.V. (ISPAS) freut sich sehr, dass zum achten Mal Gelder der EU über das europäische Förderprogramm «Erasmus+ Jugend in Aktion» genehmigt wurden, um ein großes, partnerschaftliches Jugendprojekt durchzuführen. Das interessante Thema wird innerhalb weniger Tage von den teilnehmenden Jugendlichen aus Deutschland, England, Frankreich, Italien, Kroatien, Polen und Ungarn erarbeitet und am 18. und 19. November im Jugendhaus „Das Süd“ in der Schwertstraße in einer Theater-Performance aufgeführt. Die Dozentinnen, langjährige Mitwirkende der Jugendprojekte, Annette von der Mülbe und Anke Marx konnten auch für das diesjährige Projekt gewonnen werden. Ulrich von der Mülbe hat die künstlerische Leitung und Dorothea Bühler die Projektleitung übernommen. Ein Vorbereitungstreffen mit den Begleitlehrern aus allen teilnehmenden Ländern und je einer jugendlichen Person findet in Sindelfingen vom 21. bis 24. September statt. Bei diesem Treffen wird das von der EU genehmigte Projekt diskutiert und gemeinsam weiter entwickelt. Wir freuen uns, Sie über das Jugendprojekt auf dem Laufenden halten zu dürfen.

  • Erklärfilm zum Europaparlament im Projekt poliWHAT.

    Erklärfilm zum Europaparlament im Projekt poliWHAT.

    Innerhalb der Videoreihe poliWHAT?! hat edeos- digital education zwei Filme produziert. Der erste Film erklärt wie das Europaparlament funktioniert. Der zweite dreht sich um das kontroverse Freihandelsabkommen TTIP. (mehr …)

  • Hinweis auf die Europawoche in Sindelfingen

    Hinweis auf die Europawoche in Sindelfingen

    Wir möchten Sie auf folgende Veranstaltungen hinweisen, welche die Abteilung für Internationale Angelegenheiten der Stadt Sindelfingen im Rahmen der Europawoche organisiert. Die Europawoche findet dieses Jahr vom 4. bis zum 13. Mai statt. (mehr …)

  • An Europa Interessierte auf dem Flugfeld

    An Europa Interessierte auf dem Flugfeld

    Der Kreisverein der Europa-Union hatte auf den Hanns-Klemm-Platz eingeladen und ca. 60 Interessierte kamen, davon sehr viele ISPAS-Mitglieder.

    Es ging darum, am Sonntag, 9. April, 14 Uhr, Flagge zu zeigen für Europa. Das Ganze war als Unterstützung für Pulse of Europe gedacht.

    (mehr …)

  • Grenzerfahrungen – Borderline Experiences

    Grenzerfahrungen – Borderline Experiences

    Zum achten Mal organisiert ISPAS im Rahmen von Erasmus+ ein interkulturelles Jugendprojekt. Dieses Jahr werden 40 Jugendliche aus sieben Ländern in der letzten Novemberwoche nach Sindelfingen kommen, um gemeinsam eine Theaterperformance zum Thema „GRENZERFAHRUNGEN: Meine Grenzen. Unsere Grenzen. Die Grenzen Europas.“ zu erarbeiten. (mehr …)

  • ISPAS-Ausflug nach Straßburg

    ISPAS-Ausflug nach Straßburg

    Reise nach Straßburg und zum Europarat am 22. März 2016 – ein Geschenk der Stadt Sindelfingen zum 20. Geburtstag von ISPAS

    Am Dienstagmorgen startete die Reisegruppe von 33 Personen mit einem Bus der Firma Hassler voll Vorfreude in einen schönen Tag. Problemlos und ohne in einen Stau zu geraten, erreichten wir Straßburg und hatten Zeit, die Stadtmitte auf eigene Faust zu erkunden.

    Straßburg im Elsass gilt als eine der schönsten Städte der Welt – nicht zuletzt wegen des Wahrzeichens der Stadt, dem berühmten Liebfrauen-Münster (frz. Cathédrale Notre-Dame), das 2015 sein 1000-jähriges Jubiläum feierte! Insbesondere der ca. 140 m hohe Turm, die Hauptfassade mit den Portalstatuen sowie die Fensterrose mit 15 m Durchmesser sind überaus imposant und sehenswert. Sehenswert sind im Inneren der Kathedrale der Engelspfeiler, die Kanzel, die Astronomische Uhr und auch die berühmte Silbermann-Orgel. Der Sakralbau (1015 wurde der Bau als romanische Kirche begonnen) ist im gotischen (1235-75) und im hochgotischen (1276-1330) Stil erbaut worden. Der Münsterplatz davor wird zu den schönsten Marktplätzen in Europa gezählt, auch weil hier zahlreiche, malerische Fachwerkhäuser mit zum Teil vier und fünf Etagen zu finden sind. Ein Prunkstück des Münsterplatzes stellt sicherlich das bekannte, reich verzierte Kammerzellhaus (frz. Maison Kammerzell) dar. Das ganze Zentrum der Stadt, auch als „Grande Ile“ bezeichnet, wurde von der UNESCO aufgrund der vielfältigen Architektur zum Weltkulturerbe erklärt. Bemerkenswert ist dabei, dass damit ein gesamtes Stadtzentrum diese Auszeichnung erhielt.

    Wir trafen uns anschließend auf dem Platz zwischen Münster und Ill und spazierten in wenigen Minuten zur Anlegestelle der Batomar-Touren. Um 11.30 Uhr begann die Bootstour im gemütlichen Boot mit Glaswänden und -dach. Audio-Informationen erklärten die Tour auf sehr informative Weise. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken und zu hören. Für mich persönlich war die Bootstour wesentlich vielschichtiger und aufschlussreicher als die Stadtrundfahrt mit dem Minitrain, die ich vor einigen Monaten erleben durfte.

    Das gemeinsame Mittagessen im Restaurant ‚Au Brasseur‘, zu dem sich auch Herr Oberbürgermeister Dr. Vöhringer und Herr Horn einfanden, gehörte ebenfalls zu unserem Jubiläums-Geschenk. Es gab verschiedene ‚Flammechueche‘ und jeder konnte sich seinen Favoriten aussuchen. Auf diese Weise gestärkt und mit ausreichend Flüssigkeit versehen, brachte uns der Bus nach kurzer Fahrt ins Europaviertel und vor das Gebäude des Europarates. Es war der Tag des Attentates von Brüssel und die Sicherheitsvorkehrungen bzw. die Polizeipräsenz war größer als üblich.

    Zur allgemeinen Information einige Hinweise:

    Europarat
    Der Europarat (englisch Council of Europe, französisch Conseil de l’Europe) ist eine am 5. Mai 1949 auf Initiative des Haager Kongresses der Europa-Union von 10 Staaten durch den Vertrag von London gegründete und heute 47 Staaten (alle europäischen Staaten mit Ausnahme Weißrusslands, das den Status eines Kandidaten besitzt) mit über 820 Millionen Bürgern umfassende europäische internationale Organisation. Er ist die älteste und mitgliederstärkste zwischenstaatliche Organisation Europas. Seine Kernthemen sind der Schutz und die Förderung der Menschenrechte, der Demokratie sowie die Rechtsstaatlichkeit. Sein Ziel ist die dauerhafte Zusammenarbeit seiner Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Kultur.

    Vom Europarat gingen wichtige Impulse zur Stärkung der Menschenrechte, der sozialen Schutzrechte und der kulturellen Zusammenarbeit aus. Er verabschiedete 1950 die Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 1961 die Europäische Sozialcharta. Zur Einhaltung der Menschenrechtskonvention gründete er 1954 die Europäische Menschenrechtskommission und 1959 den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Beschlüsse des Europarates in Form von Konventionen und Abkommen sind nur für diejenigen Staaten verbindlich, die sie ratifiziert haben.

    Der Europarat ist ein Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen. In seinem Rahmen werden zwischenstaatliche, völkerrechtlich verbindliche Abkommen wie die Europäische Menschenrechtskonvention mit dem Ziel abgeschlossen, das gemeinsame Erbe zu bewahren und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu fördern.

    Der Europarat verfügt u. a. über folgende Organe:

    • das Ministerkomitee, das Entscheidungsgremium der Organisation: Es setzt sich aus den Außenministern der 47 Mitgliedsstaaten bzw. ihren Stellvertretern, den Ständigen Vertretern/Botschaftern in Straßburg zusammen
    • die Parlamentarische Versammlung, der Motor der europäischen Zusammenarbeit, mit 636 Mitgliedern (318 Mitglieder und 318 Stellvertreter) aus den 47 nationalen Parlamenten
    • den Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates, der aus einer Kammer der Gemeinden und einer Kammer der Regionen besteht.
    • ein 1800 europäische Beamte umfassendes Sekretariat unter Leitung des von der Parlamentarischen Versammlung gewählten Generalsekretärs

    Europarat

    An unserem Besuchstag fand gerade der Kongress der Gemeinden und Regionen statt, bei dem Herr Dr. Vöhringer der Vorsitzende der deutschen Delegation ist. Bevor wir als Gäste für eine knappe Stunde der Sitzung im Plenarsaal beiwohnen konnten, wurden wir durch Herrn OB Dr. Vöhringer noch einmal herzlich begrüßt; ein kurzer Film führte alle Teilnehmenden in kurzen Sequenzen in die Arbeit des Europarates ein. Herr Dr. Vöhringer führte anschließend in die Arbeit des Kongresses der Gemeinden und Regionen ein und führte anlässlich der anschließenden Diskussion aus, dass der Kongress zwar keine Entscheidungen für die jeweiligen Heimatländer treffen könne, die Arbeit aber sehr wohl von großer Bedeutung sei, da ihre Empfehlungen an die zuständigen Politiker der Heimatländer weiter getragen werden und regionale und überregionale Absprachen bis hin zu länderübergreifenden Hilfeleistungen und Zusammenarbeit vereinbart werden. Dies ist insbesondere in der momentanen Flüchtlingskrise von eminenter Bedeutung. Abschließend bedankt sich Brigitte Stegmaier, Vorsitzende von ISPAS, bei Herrn Dr. Vöhringer sehr herzlich für das wunderbare ‚Geburtstagsgeschenk und ebenso bei Frau Eva-Maria Kocher und Herrn Nolting für die hervorragende Organisation des heutigen Tages.

    Leider ging die uns von den Organisatoren im Büro des Europarates zugebilligten Besuchszeit viel zu schnell vorbei und wir konnten die Debatte, der wir mit großem Interesse folgten, nicht bis zum Ende beiwohnen. Auch die vorgesehene Rede von Herrn OB Dr. Vöhringer konnten wir deshalb nicht mehr mit verfolgen. Da täglich tausende von Besuchern den Debatten beiwohnen wollen, muss die Zeit für einzelne Gruppen auf knapp eine Stunde bzw. 45 Minuten beschränkt werden. Ich konnte aber vom Besuchsdienst in Erfahrung bringen, dass es Privatpersonen immer möglich ist, ohne vorherige schriftliche Anmeldung den Sitzungen beizuwohnen. Dann besteht keine Beschränkung der Besuchszeit und Debatten können vollständig mit verfolgt werden. Die einzelnen Tagesordnungspunkte können der Homepage des Europarates entnommen werden.

    Unser Bus wartete direkt vor dem Gebäude des Europarates und brachte uns wohlbehalten zurück nach Sindelfingen. Ein eindrücklicher, informativer und sonniger Tag ging zu Ende.
    ISPAS ist durch die Partnerstädte und verschiedene Projekte (z. B. Jugend in Aktion) sehr eng mit dem europäischen Gedanken verbunden. In meinen Augen konnte der Besuch in Straßburg diese Gedanken erneut vertiefen und zu Diskussionen anregen.

    Abschließend noch einmal ein Dankeschön an die Stadt Sindelfingen und insbesondere Herrn Oberbürgermeister Dr. Vöhringer, die diesen spannenden Tag möglich machten.

    Gudrun Stauffer
    2. Sprecherin Schaffhausen