Anlässlich des Gegenbesuchs aus Dronfield erschien in der Stuttgarter Zeitung ein Interview mit Janet Smith, Dagmar und Gerhard Böhm
Kategorie: Dronfield
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Dronfielder Bürger in Sindelfingen auf Gegenbesuch
Die Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen e.V. (ISPAS) hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, durch Bürgerfahrten und Gegenbesuche der Bürger aus den Partnerstädten den europäischen Gedanken zu fördern. Mit Dronfield hat es sich so gefügt, dass man alle zwei Jahre abwechselnd eine Bürgerfahrt veranstaltet. Nachdem 2016 die Sindelfinger in Dronfield gewesen waren, fand der Gegenbesuch dieses Jahr vom 20. bis 24. September statt.
Die für die Partnerstadt und den Besuch zuständigen Dagmar Böhm, Ute Walker und Martin Hess hatten ein interessantes und von allen sehr gelobtes Programm auf die Beine gestellt.
Die Besucher wurden mit dem Bus vom Flughafen abgeholt. Beim Empfang im Rathaus und dem Abendessen, zu dem die Stadt eingeladen hatte, konnten die ersten Kontakte geknüpft werden.Am zweiten Tag nahmen zwei Gruppen abwechselnd an einer Daimlerführung und einem Stadtrundgang teil. Nach einer kurzen Ruhepause boten die Stadtwerke einen Vortrag, ein Besuch des Wasserwerks und ein schmackhaftes Abendessen an.
Tags darauf fuhr man mit der S-Bahn nach Esslingen, wo Andreas Schneider-Dölker durch die Stadt führte. Besonders bemerkenswert fanden die Besucher die Führung und Verkostung in der Kessler-Sektkellerei. Anschließend gab es eine Neuerung: Die Dronfielder waren von ISPAS-Mitgliedern und -Freunden zu sich nach Hause zum Abendessen eingeladen worden. Die Organisatorinnen und Organisatoren waren nicht ganz sicher, wie es ankommen würde, aber alle Beteiligten äußerten sich begeistert. Einige der Besucher waren noch nie in Deutschland gewesen, geschweige denn in Sindelfingen, deshalb fanden sie es besonders schön, die Lebensgewohnheite hier in privater Atmosphäre näher kennenzulernen.
Am dritten Tag begann für die Gruppe der nächste Ausflug schon früh. Es ging auf die Burg Hohenzollern und nach Tübingen. Die Aussicht von der Burg aus war überwältigend und sehr klar. Auch wenn man sich gegen den Sturm anstemmen musste, wurden doch viele Fotos geschossen.
In Tübingen waren die Engländer begeistert von Blumenschmuck überall, den Stocherkähnen und den schönen g

epflegten alten Häusern.
Man wäre gerne noch länger geblieben, aber nach einer Atempause im Hotel wartete schon der ISPAS-Abend im Odeon der SMTT. Die Besucher wollten eigentlich gemütlich vom Hotel zur Musikschule gehen, das verhinderte jedoch ein gewaltiger Regenguss. Ein kurzer Rundruf – und sofort waren die Privatautos unterwegs. Auf die ISPAS-Helfer kann man sich eben immer verlassen.Auch der ISPAS-Abend war ein voller Erfolg. Nach dem Sektempfang im Foyer und den Dankesreden im Odeon gab es einen Rückblick – untermalt von einer Bilder-Präsentation – auf die Bürgerfahrt der Sindelfinger nach Dronfield. Das bei ISPAS oft und gerne eingesetzte Trio Quintfall unterhielt gekonnt mit Salonmusik der 30er-Jahre und mit Swing, inhaltlich auch bezogen auf die britischen Besucher. Unterbrochen nur von Reden und vom gemeinsamen Singen aller Anwesenden. Die Dronfielder Organisatoren Janet Smith und David Goater hatten Liedtexte auf Englisch und Deutsch vorbereitet wie Wooden Heart (Muss i denn), Penny Lane oder What a wonderful world. Mit Amazing Grace, wiederum unterstützt durch das Trio Quintfall endete das Singen, und der Small Talk untereinander wurde fortgesetzt.
Vor dem nachmittäglichen Abflug am Montag blieb noch Zeit für einen geführten Rundgang über das Flugfeld und wahlweise einen Lunch dort oder Shopping in den Mercaden. Bei allen herrschte der Gedanke vor: Wir haben Europa aktiv erlebt.
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Es sind die Menschen, die Städtefreundschaften lebendig werden lassen
Reisebericht von der 8. Bürgerreise zur Partnerstadt Dronfield GB 15. – 19. Sept. 2016
1. Tag (15.09.16)
Sie sagten, sie würden uns am Flughafen von Manchester abholen, unsere Freunde vom Dronfield Town Twinning Committee (DTTC). Welche Freude als gleich acht der Committeemitglieder am Gate auf uns warten. Das ist ein Empfang für Freunde! Die nächsten vier Tage werden sie uns ihre Heimat zeigen, den so malerischen Peak District in direkter Nachbarschaft zu unserer Partnerstadt Dronfield. Und eine ganz spezielle Einladung wird uns in die Nachbarstadt Sheffield zur „Company of Cutlers“ führen.
Die Busfahrt von Manchester nach Dronfield gibt uns einen ersten Eindruck von der Schönheit des Peak Districts, den wir dabei durchqueren. Enge gewundene Landstraßen führen uns durch satt grünes Weideland, mit Schafen, Kühen, Damwild und begrenzt von Trockenmauern. Eine Landschaft wie im Bilderbuch.Aufsteigender Nebel nach satten Regenschauern gibt dem vor uns ausgebreiteten Hügelpanorama gegen Abend noch den letzten Kick. „Oh what a surprise“ soll Queen Victoria ausgerufen haben, als sie die Landschaft so ausgebreitet das erste Mal vor sich liegen sah.
Spätestens jetzt haben alle die Uhren an die WEZ angepasst und eine Stunde zurückgestellt. Denn alle wollen pünktlich um 8 p.m. zu ihren jeweiligen Abendeinladungen kommen:
Die Offiziellen Gäste (Gemeinderät_Innen und Vertreter_Innen der Stadt Sindelfingen) zum Empfang des Dronfielder Council in den Dronfield Hall Barn; die Sindelfinger Bürger_Innen zum ersten gemeinsamen Abendessen auf Einladung des Dronfield Town Twinning Committee im Double Tree Hotel.Dort logiert die Bürgergruppe auch die nächsten vier Tage, während die „Offiziellen“ auf Einladung des Council im Manor House in Dronfield untergebracht sind. Bei der Ankunft im Hotel erwarten uns schon die selbständig angereisten Paare Steinhübl und Fischer. Jetzt ist die Gruppe mit insgesamt 25 Personen vollständig und wir können mit dem Programm starten.
2. Tag (16.09.16)
Neugierig sind alle auf das im Februar 2016 eingeweihte Bürger- und Kulturzentrum mitten in Dronfield, den Hall Barn. Denn bei der letzten Bürgerreise 2014 hatte die Kulturinitiative ihre Pläne mit der Scheune aus dem 15. Jahrhundert vorgestellt und die Gruppe beteiligte sich damals spontan mit einer großzügigen Spende, die durch das monetäre Gastgeschenk der Stadt Sindelfingen weiter aufgestockt wurde. Damit konnte der Verein beim „Heritage Lottery Fund“ einen stolzen Betrag von 45.000 Pounds für die Restaurierung des Hall Barn generieren.
Das Café im Erdgeschoss brummt nur so. In Dronfield geht man ganz offensichtlich nach dem Einkauf bei Sainsbury’s auf einen Kaffee oder Tee mit leckerem selbstgebackenem Kuchen hierher.
Wir dürfen deshalb oben, unter dem 500 Jahre alten stilecht restaurierten Dachstuhl den beeindruckend vorgetragenen Erläuterungen von Maureen Tayler, Historikerin und DTTC-Mitglied, lauschen.Stolz präsentiert sie außerdem Quilts, die durch Schulklassen und Bürgergruppen erschaffen wurden.
Susan Haywood, die große Dame der englisch –deutschen Städtepartnerschaft, war der Kopf für diese Dekoration des Hall Barn.
Danach geht die Fahrt weiter nach Sheffield. Glynis Sullivan stellt uns Ihre Stadt kompakt vor: Den Vorort Abbeydale in dem ein bunter Mix von Menschen aus aller Welt lebt, ausgeht und einkauft. Sie weist auf die neuen Investoren aus China, die Prägung der Stadt durch 40.000 Studierende und die vielen Theater hin.Gegenüber der Kathedrale von Sheffield liegt die Cutlers Hall – so etwas wie das Zunfthaus der Messer-/Klingen-/Gefäßschmiedekunst. Dank den Beziehungen von Philipp Wright, selbst Cutler und Mitglied der erlauchten Cutlers Company sowie Sandra Brown, beide Mitglieder des DTTC, werden wir vom derzeitigen Master Cutler Craig McKay freundlich empfangen und in seinen drei Privaträumen willkommen geheißen.
Diesen Lobbyverband der metallverarbeitenden Gebrauchsgüterindustrie gibt es schon seit 1624. In der „Hall“ werden heute noch große Empfänge gegeben und der Master Cutler ebenso wie seine Frau, promoten die Produkte international. Anschließend führt uns Dr. Joan Unwin durch das majestätische Gebäude. Unter einem nicht vollendeten Gemälde von Prince Philipp in jungen Jahren, entspannen wir uns bei coffee/tea and chocolate biscuits.Danach haben wir Zeit zur freien Verfügung in der Sheffielder Innenstadt. Und es gibt einiges zu sehen.
Die einen bummeln von der Town Hall zur City Hall und entdecken Joe Cockers eingelassene Gedenkplatte auf dem Boden. Andere suchen gleich hinter Cutlers Hall das feine Kaufhaus Marc & Spencer auf und genehmigen sich eine Finesse.
Für Mitbringsel war auch die Millennium Gallery ein guter Tipp: Relish – the original from Sheffield – gibt’s da und der Spaziergang durch den Wintergarden hinaus bis zum „Cheesegrater“ Hochhaus ist durchaus eindrucksvoll. Und überall die Elefanten! Die Verbindung ist makaber, wurden doch mit dem Elfenbein ihrer Stoßzähne Griffe für wertvolle Messer gefertigt.
Unsere Tour durch Sheffield beschließen wir mit einem Rundgang durch die große Kathedrale. Wir sind alle beeindruckt vom gelungenen neuesten Erweiterungs- und Renovierungsbau. Der neue helle Fußboden lässt das gesamte Kirchenschiff erstrahlen.
Am Abend sind wir vom Dronfield Town Council zu Fish & Chips in das Civic Centre geladen. Mit musikalischer Begleitung widmen wir uns dem Klassiker unter den englischen Essen. Beim Queuing am Bier, an der Essenausgabe, an den Tischen finden die gegenseitige Vorstellung und ein angeregter Austausch unter den Germans und den Councillors statt. Mayor Alan Powell und Bürgermeisterin Dr. Corinna Clemens bringen ihre Toasts auf die Städtepartnerschaft aus.
Dankesworte werden gesprochen.Zum Ausklang trifft man sich wieder – im „Green Dragon“, dem ältesten, sehr schönen Pub am Ort.
3. Tag (17.09.16)
Die erste Ausfahrt in den Peak District steht bevor. Zuerst wollen wir aber noch am Sindelfingen Park einen Fotostopp einlegen.
Noch ist es bewölkt und das Gras ist feucht, doch bis wir in der Stadt Eyam ankommen, hat die Sonne den Durchbruch geschafft.
Die kleine Stadt ist berühmt durch das heroische Verhalten ihrer Bewohner_Innen 1665/1666 während der letzten großen Pest in England. Aus London wurden dem Schneider von Eyam in Stoffballen infizierte Flöhe geliefert. In wenigen Tagen starben er und fünf weitere Menschen. Die Bewohner_Innen vereinbarten, sich selbst unter Quarantäne zu stellen. Die Bauern aus den umgebenden Dörfern versorgten sie mit Proviant. Das geschah ohne direkten Kontakt an Übergabepunkten, die durch Steine markiert waren. Insgesamt fielen der Pest ein Drittel der Einwohner_Innen zum Opfer! Durch ihr mutiges Verhalten verhinderten die Bewohner_Innen von Eyam die Ausbreitung der Pest in Mittel- und Nordengland!Zurück zu den schönen Seiten des Lebens:


Ein Blick auf Eyam Hall aus dem Garten mit eindrücklichen übermannshohe Sonnenblumen. Der Landherrensitz war von 12 Generationen der Familie Wright bis 2004 bewohnt. Nach dem Rundgang durch die historische Stadt lassen wir uns zu einer Cup of Tea in der Sonne nieder.Danach die Weiterfahrt nach Foolow zum Lunch.
In diesem malerischen Ort, in dem der Ducks Pond neben dem Inn das Zentrum bildet, konnte man
sich wirklich dem Gefühl der totalen Entschleunigung hingeben.Zurück geht es wieder durch die Flanke des „Dark Peak“, benannt nach dem dunklen Sandstein, der früher für Mühlsteine verwendet wurde. An den Feldmauern ebenso wie an den fast ausschließlich aus heimischen Steinen gebauten Häusern, erkennt man gut, in welchem Peak-Teil man sich befindet. Hier im Norden sind die Felskanten kantiger, im südlichen Teil, in den wir morgen fahren, sind es sanfte, weichere Konturen.
Heute Abend findet das Highlight unserer Partnerschaftsbegegnung statt:
Der Empfang der Town Twinning Federation in der Coal Aston Village Hall mit Buffet, Getränken, Unterhaltung und Zeit für Dankes- und Gedenkreden. Leckere Speisen und Desserts, natürlich selbst hergestellt von vielen helfenden Händen im Umfeld des DTTC sowie die freundliche Bewirtung am Platz durch „Butler“ Pete und seinen Assistenten verwöhnen uns.
Die internationale Tanzgruppe fordert zum Mittanzen auf und bringt so Schwung und Bewegung in die Begegnung.
Die Dronfield Singers erfreuen uns mit Gospels und anderen bekannten Liedern. Sie haben für einen Auftritt auf einem Podium beim Straßenfest 2017 ihr Interesse bekundet. Wenn das klappt, dürfen wir eine Gruppe von fast 70 Dronfieldern im Juni 2017 begrüßen. Welch eine Geste!
Julia Johnson, Vorsitzende des DTTC eröffnet den Freundschaftsabend. Dagmar Böhm, ISPAS-Vertreterin stellt mit Ihrer Rede fest „Partnerstädte lassen die Vision von einem Leben in Freiheit und Demokratie in einem friedlichen und toleranten Europa wahr werden.“ Menschen, die sich kennenlernen und Freundschaften pflegen über alle Grenzen und Barrieren hinweg, die „schaffen das“.ISPAS bedankt sich bei allen im DTTC, die uns diese tolle Gastfreundschaft erwiesen haben; insbesondere den Aktiven Julia Johnson, Janet Smith und Ehemann Howard, Lindsay und Rob Barron, Veronica Tebbs und Partner Laurence, Neil Oxley und Ehefrau Maria, Glynis Sullivan und Ehemann Trevor, Sandra Brown, Liz Blanchard, Elaine Ward, Paulin Wright sowie Peter Fitzsimmons und Ehefrau Chris.
Wolfgang Trefz gedenkt des viel zu frühen Ablebens von Chris Burke, der sich als Rektor maßgeblich für die Kontinuität des Schüleraustauschs zwischen Dronfield und Sindelfingen eingesetzt hat. Seine Beisetzung wird am Nachmittag des Tages unserer Abreise stattfinden. Der Vorstand des ISPAS e.V. wird an seinen Einsatz mit einem kleinen Stipendium an 3 Schüler_Innen beim nächsten Schüleraustausch 2017 im Rahmen einer Feier im Goldberg-Gymnasium erinnern und ihn würdigen.
Dr. Clemens, Leiterin der Rathaus-Delegation unserer Reisgruppe bedankt sich beim Dronfield Twinning Town Committee mit einem Spätzlesshaker und übergibt ihr „Merci“ an Dagmar Böhm und Ute Walker, die für ISPAS diese 8. Bürgerreise organisiert haben.4. Tag (18.09.16)
Heute geht es durch den südlichen Teil – des Peak Districts. Vorbei am very aristocratic Chatsworth House der Cavendish-Familie, deren Oberhaupt den Adelstitel Herzog von Devonshire trägt. Hier ist Prince Charles regelmäßiger Gast und eine der Kennedy-Schwestern hat in die Familie eingeheiratet.
Haddon Hall, das erste Ziel unserer heutigen Tour, hat zwar keinen Tintoretto oder Rembrandt, ist dafür aber richtig urtümlich und romantisch. Schön auch, dass man das ganze Ensemble selbst erkunden kann vom Bankettsaal zu den Räumen des Earl, zur geräumigen Küche mit Schlachtraum, zur Kapelle und zur Long Gallery im obersten Stock, quasi dem Bewegungsraum im Hause.
Wir besichtigen die Gärten des mittelalterlichen Herrensitzes und treffen uns zum Lunch wieder im Restaurant.
Heute ist Sonntag und die beiden Reiseleiterinnen wollten für ihre Gruppe auf dieser Reise das kennenlernen, was Engländer in dieser Gegend sonntags auch so tun: Wandern in dieser so wunderschönen Natur vor ihrer Haustür.Also geht’s los Richtung Bakewell mit kundiger Führung durch Neil und Maria Oxley!
Die U60s in der Gruppe wandern, vor Bakewell angekommen, auch noch über den nächsten Hügelkamm und werden später von uns auf der Rückfahrt vor Chatsworth Hall an der Straße aufgenommen.
In Bakewell ist für die Anderen noch Zeit für einen Spaziergang am Fluss, für Chips auf die Faust und ein bisschen Stöbern in den kleinen Läden des malerischen Städtchens.
Am Abschiedsabend sind wir alle zusammen im DoubleTree Hotel vom Dronfield Town Twinning Committee zum Buffet eingeladen. Auch einige Councillors der Stadt Dronfield und der Bürgermeister sind wieder dazu gekommen. Wir Sindelfinger schwärmen alle sehr vom tollen Programm, das uns unserer Partnerorganisation zusammengestellt hat. Julia Johnson und ihr Team sowie Bernie Charlesworth sind glücklich, dass wir uns dieses Mal Zeit für den Peak District genommen haben.
Wir danken von Herzen für die tolle Zeit!
Surprise, surprise! Wir, Dagmar Böhm und Ute Walker, die Verantwortlichen von ISPAS und die Organisatorinnen der Reise, werden von unserer Gruppe liebevoll und nett beschenkt:Ihr wart‘ auch eine super Gruppe. Wir sind erleichtert, dass alles geklappt hat. Es hat richtig Spaß gemacht!
5. Tag (19.09.16)
So früh mussten wir die ganze Reise über nicht aufstehen. Aus Sorge, im Berufsverkehr stecken zu bleiben, entschlossen wir uns doch zu dieser Vorsichtsmaßnahme. Dafür hatten wir dann auf dem Flughafen noch reichlich Zeit, denn unsere Abflugzeit war um 12:25 Uhr.
Jetzt war die Zeit gekommen, uns bei unserem super zuverlässigen Busfahrer John zu
bedanken: “Thank You! You did a very good job!”Autorin: Ute Walker
Sindelfingen, 3. Oktober 2016Fotos von: Werner Stähle, Martin Horn und Ute Walker.
Dagmar Böhm & Ute Walker
Sprecherinnen für Dronfield, GB der
Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen e.V. (ISPAS e.V.)
vorstand@ispas.de -

Sindelfingen hat einen Freund verloren. Erinnerungen an Chris Burke.
Die Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen (ISPAS e.V.) trauert um Chris Burke, den ehemaligen Rektor der Dronfield Henry Fanshawe School.
Seine Wahl zum Schulleiter 1994 war ein Glücksfall, und zwar nicht nur für die traditionsreiche Schule, die er zu einem Technical College mit modernster Ausstattung ausbaute und die einen Platz in der Spitzengruppe der englischen Gesamtschulen einnimmt, sondern auch für die Städtepartnerschaft zwischen Dronfield und Sindelfingen.
In Chris Burke hat ISPAS neben dem Twinning Committee in Dronfield einen wichtigen Partner und Impulsgeber gefunden.
Chris Burke Der Französisch- und Deutschlehrer, der kenntnisreiche Kosmopolit mit dem trockenen Humor, der seine Reden zum Genuss machte, träumte nicht irgendwelchen abstrakten Idealen hinterher, sondern stellte sich den Herausforderungen unserer Zeit mit ihren Vorurteilen, ihrer Rückwärtsgewandtheit und dem Scheuklappenblick, der über den eigenen Gartenzaun nicht hinausreicht.
Mitte der 90iger Jahre war der für eine lebendige Partnerschaft unverzichtbare Schüler-austausch weggebrochen, weil die englischen Schüler, aber auch ihre Lehrer, scheinbar attraktiver Ziele als Sindelfingen gefunden hatten.
Sollte eine damals schon 25 Jahre alte Erfolgsgeschichte für Jugendliche keine Perspektive mehr haben? In dieser schwierigen Situation griff Chris Burke unseren Vorschlag auf, über eine direkte Schulpartnerschaft mit dem Goldberg-Gymnasium einen Neuanfang zu wagen.Mit Einfallsreichtum und beharrlicher Überzeugungsarbeit gelang es ihm, Mitstreiter zu gewinnen. Brieffreundschaften entstanden, Neugier wurde geweckt und so entwickelte sich aus dem ersten Besuch in Sindelfingen 1998 schrittweise ein in die Zukunft weisendes Partner-schaftsmodell, das inzwischen weit über den jährlichen Schüleraustausch hinausgeht. Viele hundert Schülerinnen und Schüler sowohl aus Sindelfingen als auch aus Dronfield verdanken so der Aufgeschlossenheit und dem Weitblick von Chris Burke einen Aufenthalt in der Partnerstadt und die damit verbundenen, oft prägenden Erfahrungen.
Auch nach seiner Pensionierung ist Chris Burke seiner pädagogischen Berufung und seinem Einsatz für eine bessere Welt treu geblieben. Er engagierte sich für die Erdbebenopfer in Nepal und organisierte Reisen. Auf einer von ihm geführten Alpenwanderung ist er am 28.08.16 in seinen geliebten Bergen in Österreich völlig unerwartet und viel zu früh gestorben.
Für ISPAS und für alle, die Chris Burke kennen und damit schätzen gelernt haben, bleiben die tiefen Spuren seines Beitrags für eine lebendige Partnerschaft zwischen unseren Städten.
Unvergessen bleibt, dass er Türen geöffnet hat und jungen Menschen über alle Grenzen hinweg die Chance gab, sich kennenzulernen.
Unvergessen bleibt die Herzlichkeit, mit der er Schülergruppen und Begleiter in Dronfield empfangen hat.
Unvergessen bleibt der Mensch, der Freund Chris Burke.Wir haben ihm viel zu verdanken. Sein Vermächtnis verpflichtet.
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Bürgerfahrt nach Dronfield, GB vom 15. Sept. – 19. Sept. 2016
Bürgerfahrt nach Dronfield, GB vom 15. Sept. – 19. Sept. 2016
Die Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen e.V. (ISPAS) führt in diesem Jahr wieder eine Bürgerfahrt nach Dronfield durch. Unsere englischen Freunde haben uns eingeladen und für uns ein interessantes Programm zusammen gestellt. Dronfield ist eine herrlich gelegene Kleinstadt am Eingang zum Peak District National Park im mittleren Osten des Vereinigten Königreichs.
Die Anmeldefrist ist leider am 30. Juni bereits abgelaufen.
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Erasmus+/Jugend in Aktion, Teil 3
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Erasmus+ Der GROSSE BLACKOUT, Teil 2 – Impressionen vom Workshop

Warm-ups vor der Arbeit. 
Jugendliche aus Sindelfingen: Familienleben mit drei Generationen unter einem Dach. Der Alltag wird durch den GROSSEN BLACKOUT zum unpassendsten Zeitpunkt durcheinandergewirbelt, nämlich beim Anschauen eines Fußballspiels im Fernsehen. 
Jugendliche aus Corbeil-Essonnes: Ein zunächst verachteter Obdachloser hilft den orientierungslosen Menschen sich in ihren veränderten Lebensbedingungen zurechtzufinden und verteidigt sie gegen Verbrecher.
Jugendliche aus Dronfield: Ein verzogenes Mädchen, das die Eltern nach dem GOSSEN BLACKOUT nicht mehr bedienen können und wollen, muss sein eigenes Leben selbst in die Hand nehmen. Jugendliche aus Chelm: Eine Wette zwischen Engel und Teufel, ob beim Stromausfall das Gute oder Böse beim Menschen siegt.

Jugendliche aus Györ: Ein traditionelles Familienleben, dessen festgefügte Rollenzuweisungen nach dem GROSSEN BLACKOUT durch den Einbruch eines hungrigen Diebes in einem solidarischen Verhalten aufgebrochen wird. 
Jugendliche aus Dobele/Lettland: Mutter-Tochter-Konflikt wendet sich durch das Erscheinen dreier Geister während des Stromausfalls zum Guten. -
Erasmus+/ Jugend in Aktion 2015, Teil 1
Auch dieses Jahr wieder hat unser Verein, unterstützt vom Büro für Internationale Angelegenheiten der Stadt Sindelfingen, diese Aktion organisiert und gestaltet. „Jugend in Aktion“ ist ein Programm der EU, die unter dem Dach von Erasmus+ unter anderem solche interkulturellen Jugendbegegnungen fördert. Das aktuelle Thema – „DER GROSSE BLACKOUT. Was ist, wenn alles anders wird?“ – war wie immer vorgegeben.
Die 37 Jugendlichen und ihre Begleiterinnen kamen aus England, Frankreich, Deutschland, Lettland, Polen und Ungarn. Die Projektleitung lag in den bewährten Händen von Ulrich von der Mülbe, die Theaterpädagoginnen Anke Marx und Annette von der Mülbe erarbeiteten eine Performance zu diesem Thema.
Zuerst bekamen die jungen Leute den Auftrag, einen Brief an einen fiktiven Freund/eine fiktive Freundin zu schreiben, worin sie von ihren Erfahrungen mit dem großen Blackout berichten sollten. Diese Briefe wurden nach Sindelfingen geschickt.
Im Vorbereitungstreffen Ende September beschäftigten sich die Delegationen aus den 6 Ländern mit diesen Briefen und erarbeiteten die Struktur und den Ablauf des Projektes.

Am 2. November wurden die Jugendlichen und ihre Begleiter von Sindelfingens Erstem Bürgermeister Christian Gangl in der städtischen Galerie mit einer aufrüttelnden Rede empfangen und auf den Weg zum Workshop nach Dürrwangen/Balingen verabschiedet Rede EBM Gangl in der Galerie am 2.11.15
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Halbzeit für die Gäste aus Dronfield
Rapunzel Stilgerecht als musikalisches Highlight gestaltete ISPAS den Sonntagabend für den Gegenbesuch der Bürger aus Sindelfingens Partnerstadt Dronfield in der Schule für Musik Theater und Tanz. Nicht nur die Renaissancemusik des Frauen-Quartetts Rapunzel – speziell für die Gäste u.a. mit dem Stück „Past Time With Good Company“ von Henry VIII – begeisterte die Gäste, sondern auch die alten Instrumente, die sie sich genau erklären ließen. Beim Abendessen gab es intensive Gespräche über die Sehenswürdigkeiten der vergangenen Tage wie den Besuch der Klosterkirche in Neresheim, den Stadtrundgang in Nördlingen, den Empfang durch die Stadt, die Führung durch das Casino in Baden-Baden und die Ruine der Burg Hohenbaden. Auch die „alten Hasen“ bei den Dronfieldern waren begeistert über die anderen Sehenswürdigkeiten, die sie dieses Mal sehen konnten.
Wann kann man schon mal hinter die Kulissen eines Casinos sehen. Allerdings fiel Shoppen in Baden-Baden aus, die Gäste waren geschockt über die hohen Preise dort. Nach dem Essen wurde das musikalische Programm fortgesetzt mit dem Männerchor des Liederkranzes Sindelfingen, der deutsches Chor-Liedgut darbot. Anschließend an diverse Reden und den Ehrungen von Kerstin Trefz und Uli Fritz für die langjährige Zusammenarbeit durch Susanne Haywood vom Twinning Committee und Geschenken für die jetzigen Sprecherinnen und Organisatorinnen Dagmar Böhm und Ute Walker brachten die Dronfield Singers bekannte englische Ohrwürmer gekonnt zu Gehör und den Saal gehörig zum Mitwippen und Mitsingen.
Dronfield Singers Zusammen mit den Dronfield Singers, dem Liederkranz und allen Gastgebern, Helfern, ISPAS-Mitgliedern und Bürgern aus Dronfield wurden als Abschluss die Lieder„Ade nun zur guten Nacht“ und „Nehmt Abschied Brüder“, Letzteres in der jeweiligen Landessprache, gesungen. Ein wunderschöner Abschluss eines gelungenen Abends. Der Abschied war jedoch nur für diesen Abend. Am Montag fuhren die Dronfielder mit ihren Sindelfinger Freunden nach Herrenberg, und zurück in Sindelfingen haben sie eine Einladung der Stadtwerke mit einer Führung durch das Wasserwerk wahrgenommen. Am Abreisetag hatten sie noch Zeit für eine Führung durch Schloss Solitude und einen Stuttgart-Bummel, bevor sie sich vom Karlsplatz aus Richtung Flughafen auf den Weg machten.
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ISPAS-Abend beim Gegenbesuch aus Dronfield
Liebe Freundinnen und Freunde der Sindelfinger Städtepartnerschaften,unsere englischen Freundinnen und Freunde kommen, wie Sie bereits wissen, vom
19. bis 23. Sept. 2014 zu Besuch nach Sindelfingen. Diesen Anlass feiern wir von ISPASam Sonntag, dem 21. Sept. 2014, gemeinsam
im Odeon in der Wolboldstraße 21 in 71063 Sindelfingen.Wir laden Sie alle recht herzlich von 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr dazu ein.
Sie können unsere englischen Gäste beim englischen Talk näher kennenlernen und ein entspanntes Treffen genießen. Es erwartet Sie ein vielseitiges musikalisches Programm. Getränke werden für alle bereitstehen.
Bitte melden Sie sich mit Namen und Erreichbarkeit (Telefon/Mail) an.
Anmeldung bis 5. Sept. 2014 an: dronfield[at]ispas-ev.de










