Kategorie: Nachruf

  • KRZ BB Presseartikel zum Tod von Dorothea Bühler

    KRZ BB Presseartikel zum Tod von Dorothea Bühler

    KRZ BB Ein unermüdlicher Vulkan ist erloschen

    Dieser Nachruf  von Siegfried Dannecker erschien am 11. Oktober 2022 in der KREISZEITUNG Böblinger Bote

  • SZ/BZ Dorothea Bühler ist tot

    SZ/BZ Dorothea Bühler ist tot

    SZBZ Dorothea Bühler ist tot

    Dieser Nachruf von Peter Bausch erschien am 12. Oktober in der Sindelfinger Zeitung

     

  • Brief der Vorsitzenden im Namen des gesamten Vorstands zum Tod von Dorothea Bühler

    Brief der Vorsitzenden im Namen des gesamten Vorstands zum Tod von Dorothea Bühler

    Liebe ISPAS Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen unseres Vereins,

    Heute muss ich Sie leider darüber informieren, dass unsere langjährige ehemalige Vorsitzende Dorothea Bühler am Mittwoch, 5. Oktober, überraschend verstarb. Unsere Anteilnahme gilt der gesamten Familie.

    Dorothea Bühler war Gründungsmitglied unseres Vereins, zuerst stellvertretende Vorsitzende und 1998 wurde sie zur 1.  Vorsitzenden gewählt. Bis 2002 war sie auch Sprecherin für die Partnerstadt Torgau. Danach wurde sie Sprecherin der Partnerstadt Chelm.

    Dorothea war bis zu ihrem Lebensende voller Ideen und an den Angeboten der breiten Öffentlichkeit sehr interessiert. Immer wieder kam sie mit neuen Ideen, die zwar nicht immer umsetzbar waren, doch viele konnten verwirklicht werden. Unseren Verein ISPAS e.V. hat sie stark geprägt und sich immer für die Partnerschaftsarbeit, auch für die partnerschaftliche Jugendarbeit eingesetzt. Sie hatte ein offenes Haus, war sehr gastfreundlich. Sie nahm immer wieder Gäste bei sich auf, nicht nur aus den Partnerstädten. Es war ihr nie etwas zu viel. Sie kämpfte dafür, dass die Sindelfinger Partnerstädte bekannt wurden, dass ihr Stellenwert gestiegen ist. Die Partnerstadt Chelm lag ihr bis zum Schluss sehr am Herzen. Wir sind dankbar, dass Dorothea so viele Jahre als Sindelfinger Botschafterin der Partnerschaften in unserem Verein tätig war.

    Der plötzliche Tod von Dorothea berührt uns alle sehr. War sie doch nie krank und bis zuletzt voller Tatendrang.

    Für Dorothea war es hoffentlich ein schmerzfreier und schneller Tod. Der Verein ISPAS hat Dorothea Bühler sehr viel zu verdanken. Wir werden uns immer mit großer Wertschätzung an sie erinnern.

    Die Beerdigung findet am 24. Oktober um 12 Uhr auf dem Burghaldenfriedhof statt.

     

    Vorstand und erweiterter Vorstand

    Brigitte Stegmaier

    Vorsitzende

  • Nachruf Dieter E. Hülle

     

     

    Zum Tod von Dieter E. Hülle

     Am Sonntag, 16. Mai 2021, verstarb im Alter von 86 Jahren Dieter E. Hülle. Er war Gründungsmitglied unseres Vereins und in den Anfangsjahren Sprecher für Schaffhausen. Als damaliger Kulturamtsleiter half er mit bei der Partnerstadtsuche in Ungarn und der ehemaligen DDR. Besonders für Györ setzte er sich ein. Er liebte Ungarn mit seiner Mentalität und Vielfalt. Eine erste Bürgerfahrt nach Györ organisierte er zusammen mit dem damaligen Verkehrsamtsleiter der Stadt, Herrn Junker, und ein Bus voller Sindelfingerinnen und Sindelfingern wurden herzlich von den Györern aufgenommen und mit gutem Essen und Getränken versorgt.

    Dieter E. Hülle hat sich immer für die Belange des Vereins eingesetzt, auch zum Wohle Sindelfingens, und weit über seine Tätigkeit als Leiter des Kulturamtes hinaus.  Wir haben ihm viel zu verdanken und werden sein Andenken stets in Ehren halten.

     

    Brigitte Stegmaier

    Vorsitzende

     

     

     

     

  • Nachruf Walter Frohnmayer

    Am 14. April dieses Jahres verstarb unser langjähriges Mitglied Walter Frohnmayer.

    1996 wurde er Mitglied in unserem Verein. Schon in der Zeit als Gemeinderat setzte sich Walter Frohnmayer stets für die Sindelfinger Partnerstädte ein. Auch nach seinem Ausscheiden aus den städtischen Gremien hielt er Kontakte in die Partnerstädte und nahm an verschiedenen Bürgerfahrten teil. Sein partnerschaftliches Wissen floss in den Anfangsjahren sehr stark in die Vereinsarbeit ein.
    ISPAS verliert ein treues Mitglied, einen großen Fürsprecher der Partnerschaftsarbeit.

    Wir sind in Gedanken bei seiner Frau und Familie und wünschen für die kommende Zeit alles Gute und viel Kraft.

    Für den Vorstand

    Brigitte Stegmaier

    Vorsitzende

  • Traurige Nachricht aus Torgau

    Wir trauern mit der langjährigen Oberbürgermeisterin Torgaus, Andrea Staude, um ihren Ehemann Herbert Franke.
    Herbert Franke ist am 10.02.2021 im Alter von 67 Jahren gestorben.
    Wir sind in Gedanken bei Frau Staude und ihrer Familie und wünschen ihr viel Kraft für die Zukunft.

  • In memoriam Sandra Brown

    In memoriam Sandra Brown

    Sandra Brown aus Dronfield ist am 10. Juli 2020 nach schwerer Krankheit gestorben. Sandra setzte sich 37 Jahre lang mit ganzer Überzeugung und vollem Engagement für eine lebendige Partnerschaft und freundschaftliche Beziehungen zwischen Dronfield und Sindelfingen ein.

    Wir verlieren mit ihr eine große Freundin und trauern mit der Familie.

     

     

    Nachruf für Sandra Brown

    condolences_Sandra Brown

  • Nachruf für Noreen Lem

    Sindelfingen hat eine Freundin verloren. Nachruf für Noreen Lem – eine Mitstreiterin der Partnerschaft Sindelfingen/Dronfield und Freundin des Vereins Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen e.V. (ISPAS).

    Noreen Lem starb am 11. Mai 2019 im Alter von 88 Jahren. Von Beginn  an war sie  in die Partnerschaft Sindelfingen/Dronfield involviert.

    Das Dronfield Council begann mit der Städtepartnerschaft 1971 und etwa 1975 wurde das Twinning Committee in Dronfield gegründet. Noreen Lem war eine der ersten Sekretärinnen und von Anfang an dabei, als der Schüleraustausch zwischen Sindelfingen und Dronfield ins Leben gerufen wurde. Noreen kam 1977 zum ersten Mal nach Sindelfingen. Der jährliche Austausch hatte viele Höhen und Tiefen. In einem Jahr kamen 70 Schülerinnen und Schüler zum Austausch in zwei verschiedenen Flugzeugen und begleitet von sieben Erwachsenen, denn per Gesetz war für 10 Schüler je eine Begleitperson vorgeschrieben. Im Laufe der Austauschjahre wurden auch Schülerinnen und Schüler auf Flughäfen verloren, manche mussten wegen Heimweh oder gebrochenen Gliedern nach Hause usw. In den Anfängen reisten sie mit Bus und Fähre, später flogen sie dann. Noreen meisterte alles hervorragend. Nachdem sich die Schulen dann des Schüleraustauschs annahmen, wurde die Städtepartnerschaft ins Sindelfinger Internationale Straßenfest  einbezogen und Bürgerfahrten begannen.

    In Dronfield wurden Feste und Kunstmessen, Abende mit deutschem Essen und Tanzabende organisiert, um Geld zusammenzubringen für den Erhalt der Partnerschaft und die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, deren Eltern finanziell nicht in der Lage waren, ihren Kindern den Austausch zu ermöglichen. Noreen war in die Organisation vieler dieser Dinge involviert. Darüber hinaus beherbergte sie immer wieder deutsche Begleitpersonen und Offizielle der Delegationen bei sich zu Hause.

    Vor etwa 16 Jahren zogen Noreen und ihr Mann Roy  nach Lincolnshire, wo Roy nach einigen Jahren leider verstarb. Noreen blieb aber immer in Verbindung mit der Partnerschaft, reiste privat oder im Rahmen von Bürgerfahrten nach Sindelfingen und nahm an Events in Dronfield teil.
    Leider verlor sie auch ihre älteste Tochter Diane ein halbes Jahr nach Roys Tod. Diane hatte ein Jahr in Sindelfingen gelebt und im Rahmen ihres Studiums im Vertrieb von Mercedes gearbeitet.

    Nachdem Noreen so viele Jahre mit der Partnerschaft verbunden war, lagen Sindelfingen und seine Bürgerinnen und Bürger sowie Deutschland als Ganzes ihr bis zu ihrem Tod immer am Herzen.
    Sie hinterlässt Sohn Christoph, Schwiegertochter Mandy, Tochter Wendy, Schwiegersohn Philip und sechs Enkel.

    Die Beisetzung von Noreen findet am 13. Juni statt, am Tag des Partnerschaftsabends vor dem diesjährigen Internationalen Straßenfest.

     

  • Nachruf für den ehemaligen Stadtpräsidenten von Schaffhausen

    Nachruf für den ehemaligen Stadtpräsidenten von Schaffhausen

    Dr. iur. Felix Schwank
    Dr. iur. Felix Schwank – 6.7.1922 – 4.8.2017

    Am Freitag, 4. August 2017 verstarb Felix Schwank nach kurzer, schwerer Krankheit nur wenige Wochen nach seinem 95. Geburtstag. Mit ihm verliert die Stadt Schaffhausen eine markante Persönlichkeit, die sich während einer langen politischen Laufbahn mit Herzblut für Schaffhausen eingesetzt und auch nach dem Rücktritt aus der aktiven Politik bis ins hohe Alter weiterhin rege am Geschehen Anteil genommen hat.

    1960 wurde der damals erst 38-Jährige in den Schaffhauser Stadtrat gewählt. Nach acht Jahren Stadtrat wählten ihn die Schaffhauser Stimmbürger – den Schaffhauserinnen war damals das Wählen und Abstimmen noch verwehrt – zu ihrem Stadtpräsidenten. Zwanzig Jahre blieb Felix Schwank im Amt, unbestritten, wenn auch nicht immer von allen gleichermaßen geliebt. Felix Schwank setzte mit einer neuen Bauordnung und der verkehrsfreien Innenstadt wichtige Akzente bei der Stadtentwicklung Schaffhausens. Ferner förderte er kulturelle Institutionen wie Museum zu Allerheiligen, Stadttheater, Bibliotheken und Stadtarchiv. Durch seine klaren Vorstellungen und seinen Willen, zu gestalten statt zu verwalten, prägte er die Stadt während zweier Jahrzehnte. Mit besonderer Hingabe widmete er sich der Förderung von Kunst und Kultur und im Besonderen der Förderung neuer künstlerischer Richtungen. Durch seine natürliche Autorität wie auch durch seine persönliche Ausstrahlung war Felix Schwank zu einer Vaterfigur, zu einem Stadtvater, geworden. Seine Amtszeit ging deshalb auch als «Ära Schwank» in die Stadtgeschichte ein. Felix Schwank gehörte nicht zu jenen Politikern, die unauffällig im Strom schwimmen. Er vertrat stets seine eigene Meinung, fand aber auch immer Ansatzpunkte zu vermitteln. Er konnte ein recht unbequemer und hartnäckiger Gesprächspartner sein; doch gaben seine Standpunkte immer wieder zu Diskussionen Anlass, die stets respektvoll und auf demokratische Weise geführt wurden. Für vergangene Ereignisse konnte er sich stets auf seine Tagebuchnotizen verlassen, die er sorgsam aufbewahrte. Felix Schwank hatte gesundheitlich auch im hohen Alter kaum Probleme, auch im Geist war er jung geblieben. Bis auf sein Gehör. Es war traurig, als er, naturverbunden wie er stets war, eines Tages sagen musste, „auf einmal hörte ich im Wald die Vögel nicht mehr, plötzlich war es totenstill“. Trotzdem wusste er auch damit umzugehen und verfolgte bis in die letzten Tage seines Lebens das Geschehen in nah und fern.

    Neben vielfältigen Kontakten zu Kommunen unterhält die Stadt Sindelfingen derzeit sieben offizielle Städtepartnerschaften und langjährige Freundschaften mit europäischen Partnern. Die erste Städtefreundschaft besteht seit 1948 mit Schaffhausen in der Schweiz. 1952 wurde diese Freundschaft mit einem Vertrag durch den damaligen Sindelfinger Oberbürgermeister Arthur Gruber und dem Schaffhauser Stadtpräsident Felix Schwank besiegelt. Die beiden Männer verband eine jahrelange Freundschaft, die sich nicht nur privat, sondern auch in städtebaulichen und organisatorischen Fragen auswirkte. Der ehemalige Sindelfinger Kulturamtsleiter Dieter E. Hülle hatte zu Felix Schwank ebenfalls freundschaftliche Kontakte. Einige Male lud er zu einer Lesung ins Foyer des Rathauses nach Sindelfingen ein, wo Felix Schwank aus seinen, von ihm erschienenen Büchern und Aufzeichnungen vorlas.

     

     

  • ISPAS e.V. trauert um Erwin Stürm

    ISPAS e.V. trauert um Erwin Stürm

    Ehemals Leiter des Hauptamts der Stadt Sindelfingen
    und Mitbegründer der Städtepartnerschaften Sindelfingen

    Nachdem bereits kurz nach dem Krieg freundschaftliche Beziehungen mit der Schweizer Stadt Schaffhausen aufgenommen wurden, unterstützte Erwin Stürm ab Ende der fünfziger Jahre den damaligen Oberbürgermeister Arthur Gruber, Städtepartnerschaften mit Sondrio (I), Corbeil-Essonnes (F) und Dronfield (GB) zu begründen. Später kamen dann, noch in seiner Amtszeit, Torgau (D) und Györ (H) hinzu. Auch nach seiner Pensionierung begleitete er engagiert den partnerschaftlichen Austausch mit den Städten, zu denen zwischenzeitlich auch die polnische Stadt Chełm gehörte.

    Erwin Stürm war Mitgründer unseres Vereins und seit 1995 Mitglied. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gehören seiner Frau und seiner Familie. Wir wünschen ihnen viel Kraft in diesen schmerzlichen Stunden.

    Brigitte Stegmaier
    Für den Vorstand