Zum sechzehnten Mal veranstaltete die Stadt Győr in diesem Jahr ihren Büchersalon. Eigentlich eine rein ungarische Angelegenheit möchte man meinen. Denn bis auf eine klitzekleine Ausnahme stellen dort ungarische Verlage, Buchhändler, Autoren und Übersetzer ihre Produkte vor. (mehr …)
Reisebericht von der 8. Bürgerreise zur Partnerstadt Dronfield GB 15. – 19. Sept. 2016
1. Tag (15.09.16)
Sie sagten, sie würden uns am Flughafen von Manchester abholen, unsere Freunde vom Dronfield Town Twinning Committee (DTTC). Welche Freude als gleich acht der Committeemitglieder am Gate auf uns warten. Das ist ein Empfang für Freunde! Die nächsten vier Tage werden sie uns ihre Heimat zeigen, den so malerischen Peak District in direkter Nachbarschaft zu unserer Partnerstadt Dronfield. Und eine ganz spezielle Einladung wird uns in die Nachbarstadt Sheffield zur „Company of Cutlers“ führen.
Die Busfahrt von Manchester nach Dronfield gibt uns einen ersten Eindruck von der Schönheit des Peak Districts, den wir dabei durchqueren. Enge gewundene Landstraßen führen uns durch satt grünes Weideland, mit Schafen, Kühen, Damwild und begrenzt von Trockenmauern. Eine Landschaft wie im Bilderbuch.
Aufsteigender Nebel nach satten Regenschauern gibt dem vor uns ausgebreiteten Hügelpanorama gegen Abend noch den letzten Kick. „Oh what a surprise“ soll Queen Victoria ausgerufen haben, als sie die Landschaft so ausgebreitet das erste Mal vor sich liegen sah.
Spätestens jetzt haben alle die Uhren an die WEZ angepasst und eine Stunde zurückgestellt. Denn alle wollen pünktlich um 8 p.m. zu ihren jeweiligen Abendeinladungen kommen:
Die Offiziellen Gäste (Gemeinderät_Innen und Vertreter_Innen der Stadt Sindelfingen) zum Empfang des Dronfielder Council in den Dronfield Hall Barn; die Sindelfinger Bürger_Innen zum ersten gemeinsamen Abendessen auf Einladung des Dronfield Town Twinning Committee im Double Tree Hotel.
Dort logiert die Bürgergruppe auch die nächsten vier Tage, während die „Offiziellen“ auf Einladung des Council im Manor House in Dronfield untergebracht sind. Bei der Ankunft im Hotel erwarten uns schon die selbständig angereisten Paare Steinhübl und Fischer. Jetzt ist die Gruppe mit insgesamt 25 Personen vollständig und wir können mit dem Programm starten.
2. Tag (16.09.16)
Neugierig sind alle auf das im Februar 2016 eingeweihte Bürger- und Kulturzentrum mitten in Dronfield, den Hall Barn. Denn bei der letzten Bürgerreise 2014 hatte die Kulturinitiative ihre Pläne mit der Scheune aus dem 15. Jahrhundert vorgestellt und die Gruppe beteiligte sich damals spontan mit einer großzügigen Spende, die durch das monetäre Gastgeschenk der Stadt Sindelfingen weiter aufgestockt wurde. Damit konnte der Verein beim „Heritage Lottery Fund“ einen stolzen Betrag von 45.000 Pounds für die Restaurierung des Hall Barn generieren.
Das Café im Erdgeschoss brummt nur so. In Dronfield geht man ganz offensichtlich nach dem Einkauf bei Sainsbury’s auf einen Kaffee oder Tee mit leckerem selbstgebackenem Kuchen hierher.
Wir dürfen deshalb oben, unter dem 500 Jahre alten stilecht restaurierten Dachstuhl den beeindruckend vorgetragenen Erläuterungen von Maureen Tayler, Historikerin und DTTC-Mitglied, lauschen.
Stolz präsentiert sie außerdem Quilts, die durch Schulklassen und Bürgergruppen erschaffen wurden.
Susan Haywood, die große Dame der englisch –deutschen Städtepartnerschaft, war der Kopf für diese Dekoration des Hall Barn.
Danach geht die Fahrt weiter nach Sheffield. Glynis Sullivan stellt uns Ihre Stadt kompakt vor: Den Vorort Abbeydale in dem ein bunter Mix von Menschen aus aller Welt lebt, ausgeht und einkauft. Sie weist auf die neuen Investoren aus China, die Prägung der Stadt durch 40.000 Studierende und die vielen Theater hin.
Gegenüber der Kathedrale von Sheffield liegt die Cutlers Hall – so etwas wie das Zunfthaus der Messer-/Klingen-/Gefäßschmiedekunst. Dank den Beziehungen von Philipp Wright, selbst Cutler und Mitglied der erlauchten Cutlers Company sowie Sandra Brown, beide Mitglieder des DTTC, werden wir vom derzeitigen Master Cutler Craig McKay freundlich empfangen und in seinen drei Privaträumen willkommen geheißen.
Diesen Lobbyverband der metallverarbeitenden Gebrauchsgüterindustrie gibt es schon seit 1624. In der „Hall“ werden heute noch große Empfänge gegeben und der Master Cutler ebenso wie seine Frau, promoten die Produkte international. Anschließend führt uns Dr. Joan Unwin durch das majestätische Gebäude. Unter einem nicht vollendeten Gemälde von Prince Philipp in jungen Jahren, entspannen wir uns bei coffee/tea and chocolate biscuits.
Danach haben wir Zeit zur freien Verfügung in der Sheffielder Innenstadt. Und es gibt einiges zu sehen. Die einen bummeln von der Town Hall zur City Hall und entdecken Joe Cockers eingelassene Gedenkplatte auf dem Boden. Andere suchen gleich hinter Cutlers Hall das feine Kaufhaus Marc & Spencer auf und genehmigen sich eine Finesse. Für Mitbringsel war auch die Millennium Gallery ein guter Tipp: Relish – the original from Sheffield – gibt’s da und der Spaziergang durch den Wintergarden hinaus bis zum „Cheesegrater“ Hochhaus ist durchaus eindrucksvoll. Und überall die Elefanten! Die Verbindung ist makaber, wurden doch mit dem Elfenbein ihrer Stoßzähne Griffe für wertvolle Messer gefertigt.
Unsere Tour durch Sheffield beschließen wir mit einem Rundgang durch die große Kathedrale. Wir sind alle beeindruckt vom gelungenen neuesten Erweiterungs- und Renovierungsbau. Der neue helle Fußboden lässt das gesamte Kirchenschiff erstrahlen.
Am Abend sind wir vom Dronfield Town Council zu Fish & Chips in das Civic Centre geladen. Mit musikalischer Begleitung widmen wir uns dem Klassiker unter den englischen Essen. Beim Queuing am Bier, an der Essenausgabe, an den Tischen finden die gegenseitige Vorstellung und ein angeregter Austausch unter den Germans und den Councillors statt. Mayor Alan Powell und Bürgermeisterin Dr. Corinna Clemens bringen ihre Toasts auf die Städtepartnerschaft aus.
Dankesworte werden gesprochen.
Zum Ausklang trifft man sich wieder – im „Green Dragon“, dem ältesten, sehr schönen Pub am Ort.
3. Tag (17.09.16)
Die erste Ausfahrt in den Peak District steht bevor. Zuerst wollen wir aber noch am Sindelfingen Park einen Fotostopp einlegen.
Noch ist es bewölkt und das Gras ist feucht, doch bis wir in der Stadt Eyam ankommen, hat die Sonne den Durchbruch geschafft.
Die kleine Stadt ist berühmt durch das heroische Verhalten ihrer Bewohner_Innen 1665/1666 während der letzten großen Pest in England. Aus London wurden dem Schneider von Eyam in Stoffballen infizierte Flöhe geliefert. In wenigen Tagen starben er und fünf weitere Menschen. Die Bewohner_Innen vereinbarten, sich selbst unter Quarantäne zu stellen. Die Bauern aus den umgebenden Dörfern versorgten sie mit Proviant. Das geschah ohne direkten Kontakt an Übergabepunkten, die durch Steine markiert waren. Insgesamt fielen der Pest ein Drittel der Einwohner_Innen zum Opfer! Durch ihr mutiges Verhalten verhinderten die Bewohner_Innen von Eyam die Ausbreitung der Pest in Mittel- und Nordengland!
Zurück zu den schönen Seiten des Lebens:
Ein Blick auf Eyam Hall aus dem Garten mit eindrücklichen übermannshohe Sonnenblumen. Der Landherrensitz war von 12 Generationen der Familie Wright bis 2004 bewohnt. Nach dem Rundgang durch die historische Stadt lassen wir uns zu einer Cup of Tea in der Sonne nieder.
Danach die Weiterfahrt nach Foolow zum Lunch.
In diesem malerischen Ort, in dem der Ducks Pond neben dem Inn das Zentrum bildet, konnte man
sich wirklich dem Gefühl der totalen Entschleunigung hingeben.
Zurück geht es wieder durch die Flanke des „Dark Peak“, benannt nach dem dunklen Sandstein, der früher für Mühlsteine verwendet wurde. An den Feldmauern ebenso wie an den fast ausschließlich aus heimischen Steinen gebauten Häusern, erkennt man gut, in welchem Peak-Teil man sich befindet. Hier im Norden sind die Felskanten kantiger, im südlichen Teil, in den wir morgen fahren, sind es sanfte, weichere Konturen.
Heute Abend findet das Highlight unserer Partnerschaftsbegegnung statt:
Der Empfang der Town Twinning Federation in der Coal Aston Village Hall mit Buffet, Getränken, Unterhaltung und Zeit für Dankes- und Gedenkreden. Leckere Speisen und Desserts, natürlich selbst hergestellt von vielen helfenden Händen im Umfeld des DTTC sowie die freundliche Bewirtung am Platz durch „Butler“ Pete und seinen Assistenten verwöhnen uns.
Die internationale Tanzgruppe fordert zum Mittanzen auf und bringt so Schwung und Bewegung in die Begegnung.
Die Dronfield Singers erfreuen uns mit Gospels und anderen bekannten Liedern. Sie haben für einen Auftritt auf einem Podium beim Straßenfest 2017 ihr Interesse bekundet. Wenn das klappt, dürfen wir eine Gruppe von fast 70 Dronfieldern im Juni 2017 begrüßen. Welch eine Geste!
Julia Johnson, Vorsitzende des DTTC eröffnet den Freundschaftsabend. Dagmar Böhm, ISPAS-Vertreterin stellt mit Ihrer Rede fest „Partnerstädte lassen die Vision von einem Leben in Freiheit und Demokratie in einem friedlichen und toleranten Europa wahr werden.“ Menschen, die sich kennenlernen und Freundschaften pflegen über alle Grenzen und Barrieren hinweg, die „schaffen das“.
ISPAS bedankt sich bei allen im DTTC, die uns diese tolle Gastfreundschaft erwiesen haben; insbesondere den Aktiven Julia Johnson, Janet Smith und Ehemann Howard, Lindsay und Rob Barron, Veronica Tebbs und Partner Laurence, Neil Oxley und Ehefrau Maria, Glynis Sullivan und Ehemann Trevor, Sandra Brown, Liz Blanchard, Elaine Ward, Paulin Wright sowie Peter Fitzsimmons und Ehefrau Chris.
Wolfgang Trefz gedenkt des viel zu frühen Ablebens von Chris Burke, der sich als Rektor maßgeblich für die Kontinuität des Schüleraustauschs zwischen Dronfield und Sindelfingen eingesetzt hat. Seine Beisetzung wird am Nachmittag des Tages unserer Abreise stattfinden. Der Vorstand des ISPAS e.V. wird an seinen Einsatz mit einem kleinen Stipendium an 3 Schüler_Innen beim nächsten Schüleraustausch 2017 im Rahmen einer Feier im Goldberg-Gymnasium erinnern und ihn würdigen.
Dr. Clemens, Leiterin der Rathaus-Delegation unserer Reisgruppe bedankt sich beim Dronfield Twinning Town Committee mit einem Spätzlesshaker und übergibt ihr „Merci“ an Dagmar Böhm und Ute Walker, die für ISPAS diese 8. Bürgerreise organisiert haben.
4. Tag (18.09.16)
Heute geht es durch den südlichen Teil – des Peak Districts. Vorbei am very aristocratic Chatsworth House der Cavendish-Familie, deren Oberhaupt den Adelstitel Herzog von Devonshire trägt. Hier ist Prince Charles regelmäßiger Gast und eine der Kennedy-Schwestern hat in die Familie eingeheiratet.
Haddon Hall, das erste Ziel unserer heutigen Tour, hat zwar keinen Tintoretto oder Rembrandt, ist dafür aber richtig urtümlich und romantisch. Schön auch, dass man das ganze Ensemble selbst erkunden kann vom Bankettsaal zu den Räumen des Earl, zur geräumigen Küche mit Schlachtraum, zur Kapelle und zur Long Gallery im obersten Stock, quasi dem Bewegungsraum im Hause.
Wir besichtigen die Gärten des mittelalterlichen Herrensitzes und treffen uns zum Lunch wieder im Restaurant.
Heute ist Sonntag und die beiden Reiseleiterinnen wollten für ihre Gruppe auf dieser Reise das kennenlernen, was Engländer in dieser Gegend sonntags auch so tun: Wandern in dieser so wunderschönen Natur vor ihrer Haustür.
Also geht’s los Richtung Bakewell mit kundiger Führung durch Neil und Maria Oxley!
Die U60s in der Gruppe wandern, vor Bakewell angekommen, auch noch über den nächsten Hügelkamm und werden später von uns auf der Rückfahrt vor Chatsworth Hall an der Straße aufgenommen.
In Bakewell ist für die Anderen noch Zeit für einen Spaziergang am Fluss, für Chips auf die Faust und ein bisschen Stöbern in den kleinen Läden des malerischen Städtchens.
Am Abschiedsabend sind wir alle zusammen im DoubleTree Hotel vom Dronfield Town Twinning Committee zum Buffet eingeladen. Auch einige Councillors der Stadt Dronfield und der Bürgermeister sind wieder dazu gekommen. Wir Sindelfinger schwärmen alle sehr vom tollen Programm, das uns unserer Partnerorganisation zusammengestellt hat. Julia Johnson und ihr Team sowie Bernie Charlesworth sind glücklich, dass wir uns dieses Mal Zeit für den Peak District genommen haben.
Wir danken von Herzen für die tolle Zeit!
Surprise, surprise! Wir, Dagmar Böhm und Ute Walker, die Verantwortlichen von ISPAS und die Organisatorinnen der Reise, werden von unserer Gruppe liebevoll und nett beschenkt:
Ihr wart‘ auch eine super Gruppe. Wir sind erleichtert, dass alles geklappt hat. Es hat richtig Spaß gemacht!
5. Tag (19.09.16)
So früh mussten wir die ganze Reise über nicht aufstehen. Aus Sorge, im Berufsverkehr stecken zu bleiben, entschlossen wir uns doch zu dieser Vorsichtsmaßnahme. Dafür hatten wir dann auf dem Flughafen noch reichlich Zeit, denn unsere Abflugzeit war um 12:25 Uhr.
Jetzt war die Zeit gekommen, uns bei unserem super zuverlässigen Busfahrer John zu
bedanken: “Thank You! You did a very good job!”
Autorin: Ute Walker
Sindelfingen, 3. Oktober 2016
Fotos von: Werner Stähle, Martin Horn und Ute Walker.
Dagmar Böhm & Ute Walker
Sprecherinnen für Dronfield, GB der
Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen e.V. (ISPAS e.V.)
vorstand@ispas.de
Erwünscht oder doch nicht?
Mein kommentierender Bericht,
Ganz subjektiv, vielleicht auch schief,
Zusammengefasst, wie alles so lief
auf der 1. Bürgerfahrt in die Partnerstadt Chełm,
mit bunten Häusern, Kreidestollen und Dom.
Donnerstag, 07.07.16
EM – und albtraumartig ist die Nacht,
Hat mich um meinen Schlaf gebracht.
Es ist ein richtiger Graus,
Hauen die Franzosen uns raus?
Niemand bringt den Ball rein,
Überall steht ein französisches Bein!
Jetzt ein Pfiff – das Spiel ist aus. —
Aufgeschreckt im Bett sitz‘ ich schon,
Doch war das nicht ein ganz anderer Ton?
Kein Pfiff, sondern mein Wecker nur,
Bin erleichtert zurück auf der richtigen Spur.
Stehe dann schnell auf, weil ich muss,
Denn um 8 Uhr fährt ja schon unser Bus.
Bringt uns zum Flughafen hin,
Denn Polen steht uns im Sinn.
Chełm, die Partnerstadt, ist unser Ziel
Und von der Reise erwarten wir viel.
Da von ISPAS als Bürgerfahrt organisiert,
Ist viel Interessantes gleich garantiert.
Verheißungsvoll ist schon der Start,
So ganz nach Traditions-Sommer-Art.
Ausnahmsweise ist nämlich der Himmel blau,
Ohne das übliche 2016-Grau.
37 freundliche Gesichter strahlen um die Wette,
Viele bekannte, dazu unbekannte, allemal nette.
Stadträte unter uns gibt es drei,
die Bürgermeister jedoch haben frei.
Roland Stein vertritt die Verwaltung,
half Brigitte bei der Reisegestaltung.
War ganz vereins-initiativ,
diese Reise ins Leben sie rief.
Bürgerfahrten gehören zur ISPAS-Tradition,
Und viele davon gab es auch schon,
Führten in andere Partnerstädte,
Dabei war Dronfield das 1. Glied in der Kette.
Für fast alle ist Chełm noch unbekannt,
Für Dorothee jedoch vertrautes Land.
Genauso für Herrn Frohnmayer, nicht nur ein Altstadtrat,
Sondern schon immerhin auch ein Mann der Tat.
Und natürlich Peter Bausch. Wird wieder berichten
In der SZ/BZ allerlei bunte Geschichten.
Beim Einchecken half eine emsige Mainzelfrau,
Nahm alles sehr, sehr genau,
tippte unsere Daten gewissenhaft ein,
Dafür gab’s dann einen Boarding Schein
Und Sicherheitsleute ließen bei Gate 159 uns ein.
Unsere Vorfreude hat das Gefühl fürs Warten verschoben
Und waren wir erst einmal am Himmel oben,
Brachte uns Eurowings in kaum eineinhalb Stunden
Nach Krakau, wo Yvonne uns gefunden.
Kaum hatten wir nämlich Käse- und Salamibrötchen auch,
Dazu Kaffee und Coke in unserem Bauch,
Setzten wir schon zum Landeflug an:
Krakau in Sicht und die Landebahn.
Ohne Kontrolle reisten wir aus und hier ein,
kein Passgesuche, oh wie fein!
Das Wunder ‚Europa‘ ist zwar in Not,
Aber selbst in Polen ist Schengen nicht tot.
Unser Mercedes-Bus ist bequem, fühlen uns fast wie zu Haus.
In der Wechselstube schnell Zloty getauscht,
durch Industrievororte mehr gestaut als gerauscht,
Bekommen wir nach einer Stunde große Augen,
Steigen in einem Rosenparadies aus.
Es blüht und grünt im Herrenhaus-Park,
Nur der Fahrweg ist schmal, und zwar arg.
Wir speisen gepflegt,
Zum ersten Mal werden wir polnisch umhegt.
Als wir weiterfahren wollen, sitzt unser Bus auf.
Haben wir etwa jetzt schon zu viele neue Pfunde drauf?
Noch vor der zweimal 3-Gänge-am-Tag-Kur.
Erst später sieht man davon dann die Spur.
Hier wird es wohl eher weicher Untergrund sein,
Doch [Bischeck], unser Fahrer, meistert die Probleme gut allein.
Liebliche Landschaft in harmonischem Licht,
Urlaubsstimmung, wie jeder sie mag,
Und das gleich schon am 1. Tag.
Yvonne stört auch die Schläfer nicht.
Sagt nämlich nichts ins Mikrofon,
Trotzdem hört man einen hohen Dauerton.
Labert auf den Fahrer ein, der bleibt trotzdem wach,
Und manch vorne Sitzende denkt: “Ach so ein Krach“.
Zentrale polnische Ebene, immer wieder Berge im Blick,
Fruchtbares Land mit Beeren und Obstplantagen ohne Zahl.
Yvonnes Missverständnis von Kirschen und Kirchen eine schon
wieder nette Qual.
Ihre Kommentare versteht man schwer,
Geben aber auch nicht viel her.
Hier ein Schloss und dort ein Hexenbrauch,
Alles eben „seeehr aaalt und Museum auch“.
Niemand etwas versäumt,
Wenn er schon vom Superspiel abends träumt!
Unterwegs noch ein Schlange-Stehen-Toiletten-Halt.
Das Warten verkürzt man mit Wasserkauf und Bier, frisch und kalt.
Aufklärung im Bus, Yvonnes Lektion,
Alkohol-Prozente – Sie wissen schon?
11 beim Bier gefallen mir,
Doch Wodka, 60, 70 Prozent und mehr –
Schon beim Drandenken wird der Kopf mir da schwer.
Für Yvonne wird es lustig nach dem 2. Glas
und nach dem dritten hat sie so richtig viel Spaß.
Jetzt will sie, dass wir „liedern“, ein nettes Verb,
Da freut sich sogar mein Gartenzwerg.
Doch auf den kommt es weniger an.
Wo bleiben die Informationen über ihr Land?
Hat sie sie unter dem Hut,
Versteckt sie sie gut.
Was sie sagt, was sie nicht sagt,
Viele im Bus gehörig plagt.
Soll die lange Fahrzeit einfach so weiter verstreichen
Oder soll ich ein paar Grundinformationen weiterreichen?
Soll ich meinen eigenen Vorsatz brechen
Und z.B. über Geschichte sprechen,
Ohne die heute man
Polen nicht verstehen kann?
Ein Land reich an Kultur,
Slawische, deutsche, jüdische Traditionen,
Die sich befruchten, das Miteinander belohnen.
Dazu tausend und fünfzig Jahre Christentum,
Prägten die Menschen, treiben sie um,
fleißig und tüchtig, im Schnittpunkt der Handelswege
Schufen sie Wohlstand, waren allen voraus und nicht träge.
Andererseits Spielball,
Tiefer Fall,
Im Machtpoker der Nachbarn das Land geteilt und zerrieben –
120 Jahre lang ist von Polen nichts übrig geblieben.
Der Schrecken unzähliger Kriege –
Nur Verlierer, für wenige nur kurzfristige Siege.
Nazi-Terror, Massenmord, doppelte Vertreibung,
Die Wende nach langer kommunistischer Diktatur,
Stichwörter nur.
Russland wird heute als Bedrohung empfunden,
Hat man in Deutschland den Partner gefunden?
Seit die Oder-Neiße-Grenze wird anerkannt,
Ist die Gefahr aus dem Westen gebannt.
Polen , ein großes Flächenstaat,
Jetzt eine konservative, EU-skeptische, rechte Zentralregierung hat.
123 Menschen auf den Quadratkilometer nur,
Wald, Feuchtgebiete, intakte Natur,
Viele Störche auf weiter und leerer Flur.
Es dunkelt schon, ist fast 21 Uhr,
Als Sauna- Zimmer uns schwitzen lassen im Kamena Hotel.
Dann geht es ganz schnell:
Gutes Essen im Restaurant um die Ecke
Und dann mit vollem Magen unter die Decke.
Oder den Fernseher an,
Damit man es glauben kann:
Aus ist der EM-Meister-Traum,
Ist zerronnen wie Schaum.
Sind leider noch nicht bei Bieluch gewesen,
Dem weißen, weisen Geist in den Kreidestollen,
Durch die wir morgen ’spazieren‘ wollen.
Er hätte sicher unseren Endspiel-Wunsch erfüllt
Und keinesfalls den französischen Ehrgeiz gestillt.
Freitag, 08.07.16
Die Sonne lacht, der Tisch gedeckt,
das Frühstück schmeckt.
Wo fang ich an mit der Eindrucksflut,
Die uns heute erwarten tut?
Natürlich bei Aneta und Joanna, unseren so netten Begleiterinnen von der Stadt
Beim Rundgang, der so viel Interessantes zu bieten hat.
Freundlich und ohne Hast –
sogar mit einer Geheimtipp-Super-Eis- Rast –
Üben wir, richtig auszusprechen den Namen Chełm, [Choom], –
Hat – schon des Reimes wegen – einen Burgberg mit Bischofpalast und Dom.
So gebildet und beschwingt
Uns der doppelte Aufstieg wohl gelingt.
Entzücktes Rufen
nach 167 Stufen!
Großartig der Blick vom Glockenturm auf Stadt und weites Land,
Auf Ziegel- und Zementwerk in der Ferne, linker Hand,
Auf Spätbarock, 18. Jahrhundert.
Haben Bischofspalast, Stadttor und Basilika bewundert.
Auch die russisch-orthodoxe Kirche besichtigen wir –
In der alten Synagoge, gibt es heute statt Thora Steak und Bier.
Vor 1939 lebten fast 50% Juden hier!
Holt uns die Vergangenheit schon ein?
Viel weiter zurück führt unser nächster Besichtigungsschritt,
Schlappe, sagen wir 145 Millionen Jahre, in die Kreidezeit-
Dabei kommt man zwar leicht aus dem Tritt,
Doch sind wir, gut geführt, gegen Gefahren gefeit,
Bewegen uns durch kilometerlange Stollengänge in einer Unterwelt.
Schon im Mittelalter wurde gemeißelt unter den Häusern,
begehrte Kreide zu gewinnen und dann zu veräußern,
brachte den Bürgern viel Geld.
So ausgehöhlt stand die Stadt dann auf unsicherem Grund.
Heute strömen Touristen, ist für den Haushalt von Chełm sehr gesund.
Schon wieder haben wir üppig und gut zu Mittag gegessen,
Sind bei heißem Kaffee noch zusammengesessen,
Haben auf eigene Faust nachmittags weiter besichtigt,
Eindrücke ergänzt und berichtigt. –
Zwar in der Größe mit Sindelfingen vergleichbar,
Ist Chełms bunter, urbaner Charme unerreichbar.
Erholungspause oder Schönheitsschlaf auf dem Zimmer –
Ich sage nur „Dorothee“ – funktionieren immer.
Mit dem Bus neuen Wohnblöcken und Villen entlang,
Geht es zum städtischen Empfang
Im bekannten Restaurant am Anglersee.
Das Ambiente ist großartig, einfach „schee“!
Die Vorspeisenplatten lassen Magensäfte fließen,
Doch nur mit den Augen können wir sie genießen,
denn niemand gibt das erlösende Zeichen,
Bis sie dann herrlich gebratenen Forellen weichen.
Dann setzt Stadtrat Schneider-Dölker die richtigen Akzente,
Chełms Bürgermeister-Vize folgt ihm freundlich, behende.
Die Stimmung könnte besser nicht sein,
Es schmeckt das Bier, es schmeckt der Wein.
Doch das Allerbeste:
Wir sind willkommene Gäste!
Hier hält man’s aus,
Geht spät nach Haus.
Samstag, 09.07.16
Was für ein Tag!
Ob ich es mag
Oder auch nicht,
Er passt nur schwer in ein Reisegedicht.
Trotzdem der Versuch zu einem Bericht. –
Der Samstag fing ziemlich banal an:
7 Uhr Frühstück, 8 Uhr Abfahrt, war der neue Plan.
War so angesetzt,
Damit wir nicht durch den Tag werden gehetzt.
Leider wurde er nicht umgesetzt.
Türen verschlossen, nicht kommuniziert,
Wir warten geduldig, bis etwas passiert.
Mit Verspätung ist es dann soweit,
Rührei und Kaffee stehen bereit.
Dann Überraschung Nummer 2: Ewa ist ab jetzt mit dabei.
Sie stellt sich vor, ist freundlich, elegant,
Ist ganz einfach nur charmant.
Was wir an ihr haben, wird schnell uns klar,
Sie ist ein Reiseleiterstar,
Ohne professionelle Routine oder Distanz
Kümmert sie sich um alle und alles und das ganz.
Und was mir besonders gut gefällt,
Sie erzählt aus ihrer eigenen Erlebniswelt,
Eröffnet uns so einen Blick hinter Fassaden und Kulissen,
Den man sonst muss leider oft missen.
Wichtige Zusammenhänge werden erklärt
Und Geschichte ist dabei ihr Steckenpferd.
Die Fahrt nach Kozlowka ist ganz schön weit,
Führt durch leicht gewellte Landschaft mit Urlaubseffekt.
Ewa nutzt die zur Verfügung stehende Zeit.
Storchennest auf Storchennest wird entdeckt,
Mindestens je ein Junges in ihnen steckt,
Schließlich ist „jeder 4.Storch ein Pole“,
Ein klassisches Ewa-Zitat.
Doch was ist bei menschlicher Vermehrung sein Rat?
Fehlt hier sogar im katholisch geprägten Polen die Tat?
Sind die Störche zu sehr mit Froschschenkeln beschäftigt
Oder liegt es am Glauben,
Der Plastikstorch aus China würde alles besorgen?
Gut vorbereitet kommen wir an im Schloss,
Wo hoher polnischer Adel das Leben kräftig genoss,
wie die Führung uns deutlich zeigte.
Ursprünglich im 18. Jahrhundert gebaut,
wurden Architekten und Künstler mit Erweiterungen betraut.
Kein Zamoyski jedoch das Vermögen vergeigte,
sondern durch Heirat weiter vermehrte.
Einer jedoch nur die schöne Sophie begehrte.
Unzählige Bilder von ihr
Mit Kussmund hier,
Lächelnd dort.
Wundervolle Kachelöfen, wertvolle Möbel an jedem Ort,
Monumentale Bilder, meist Kopien, in goldenen Rahmen,
Jeder Quadratzentimeter Wand belegt von den Ahnen.
Geschmackvoll bepflanzt und gestaltet der Park.
Auf dem Weg nach Lublin schnelles Mittagessen,
In nüchternem Saal, den kannste vergessen.
Die Großstadt Lublin – erste Eindrücke nehmen wir auf,
Hier nahm die kommunistische Nachkriegsgeschichte ihren Lauf.
War einst wichtiges Handelszentrum,
Und ging‘s um Rabbiner, die jüdische Uni kümmerte sich drum.
350.000 Einwohner hat heute die Stadt, aber nur wenig Arbeitsplätze.
In den Kohlerevieren im Norden erfüllen v.a. Maschinen die Fördersätze.
Für die 100.000 Studenten in Lublin liegt Zukunft nicht in ihrer Hand.
Viele von ihnen werden keine Arbeit finden im Land,
sind zur Auswanderung verbannt
Mit Folgen für Polen in vielen Bereichen:
Ein Aderlass der Eliten –
Einst auch zu Vorteil und Freude der Briten
Heute jedoch sind sie nicht mehr so wohl gelitten.
Am Parkplatz unter dem Schloss wartet schon Silvia in blauem Gewand,
unsere Stadtführung liegt ganz in ihrer Hand .
Nur eine brennende Lampe erinnert an das einstige Ghetto der Juden,
Heute ist hier ein Park voller Musikfestival-Buden.
Noch rechtzeitig sind wir in der Burg angekommen.
Ein mächtiger, ziegelgemauerter Rundturm dominiert den Innenhof,
Gegenüber steht fremd ein Gefängnisblock, ist ziemlich doof.
Wir besichtigen die Schlosskapelle,
in Lublin wohl die schönste Stelle:
ein wunderbarer, zweigeschossiger gotischer Bau,
stellt einmalige Fresken zur Schau
im Gewölbe, an Pfeilern und Wänden,
1418 gestaltet von Künstlerhänden.
Heilsgeschichte als großartiges Bilderbuch,
nach byzantinisch-russischem Vorbild, jedoch nicht starr wie Ikonen,
Sondern lebendig erzählt mit vielen Details, die sich lohnen.
Draußen hat sich inzwischen eine dunkle Wand aufgebaut,
Windlos wurden bedrohliche Wolken gestaut.
Das Stadttor bietet Schutz, als der Regen prasselt
Und Silvia die Erklärungen vermasselt.
Aber unermüdlich redet sie gegen Nässe und schleichende Müdigkeit an.
Das Verlangen nach einem Sitzplatz mit Kaffee ist leider nicht in ihrem Plan.
Restaurierte Häuser stehen neben trostlosem Zerfall,
weil Eigentumsverhältnisse noch nicht geklärt sind überall.
Es gibt auf unserem Weg bloße Regen-Unterstand-Stationen,
Aber auch viele Besichtigungs-Sensationen.
Silvia spricht wiederholt – nicht ohne innere Rührung –
Von einer „ziemlich chaotischen“ Führung.
Sie hatte es heute ziemlich schwer,
Zumal die Zeit drängte
Und zum nächsten Ziel uns lenkte.
So manches Mal wäre weniger mehr!
Laut Reiseagentur wir nur am Zaun des Lagers stehen sollten,
Doch das war ganz und gar nicht, was wir wollten.
Also wurde nach Protest schon morgens umdisponiert,
wurde schnell und gut improvisiert,
und uns öffneten sich die Schranken zur Hölle!
Sehr sachlich und doch engagiert
wurden wir von Silvia hervorragend geführt.
Ließ Raum für Fragen und Gedanken.
Dafür wir ganz herzlich ihr danken!
Majdanek
„Der Mensch ist des Menschen Wolf.“ (Hobbes)
Konfrontiert mit dem Grauen,
In tiefste Abgründe wir schauen.
800.000 Paar Schuhe in der Lagerhalle…
Der Himmel vergraut, Regen fällt,
Hunderte Raben steigen auf, schwärzen den Himmel.
Gaskammer und Krematorium,
Fragen treiben uns um.
Stimmen verstummen.
Gedanken kreisen.
Wo wäre ich gewesen?
Ich kann mir nichts beweisen!
„Das Glück der Spätgeborenen“ –
Doch haben wir aus dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte gelernt?
Stellen wir uns den Herausforderungen unserer Zeit
Oder sitzen wir bloß in unseren Wohlstandsnischen
Und lassen Fundamentalisten im Trüben fischen??
Wie sieht wohl unsere Zukunft aus?
Kommen wir über Hobbes hinaus
Oder sind und bleiben wir Wölfe??!
———
———
Ein Schlafwagenexpress bringt uns zurück ins Hotel,
Erschöpft – doch wir erholen uns schnell.
Dorothee hat einen besonderen Abend geplant,
Der entwickelt sich zum Gegenpol,
Tut uns allen sehr wohl.
Und mancher hat davon gar nichts geahnt.
Wir haben Gäste, Chełms Deutschlehrerinnen sind eingeladen,
Können in Deutsch sich heute baden,
Beseitigen für uns die Sprachbarriere.
Sie haben sich viel Zeit genommen und sind – für uns eine Ehre –
Alle trotz Ferien in das Restaurant gekommen.
Heißt „Hundert Freunde“, klingt wie ein Reise-Motto
Und heute besonders, fast wie der Hauptgewinn im Lotto.
Ein üppiges Büffet überquillt von Delikatessen
Und längst nicht alles wird auch aufgegessen .
Doch für den Nachtisch ist immer noch Platz,
Unserer war dazu auch ein literarischer Schatz:
Tinten-Tunke,
Cornelia Funke,
Goethe und Fontane, gerappt und gelesen,
Dazu jede Menge Unterrichtsmaterial,
Bücher, CDs, Filme in großer Zahl,
Praktische Hilfe für die Klassen allemal.
Partnerschaft ist kein abstraktes Ideal, kein totes Papier,
Und unsere Reise zeigt das hier.
Sonntag, 10.07.16
Das frühe Frühstück hat heute prima geklappt,
Sonntags-Sonne wird zwischen den Wolken ertappt,
Die Koffer verladen,
Sind wir bereit für neue Besichtigungs-Taten.
Und trotz Programmvarianten sitzt pünktlich ein jeder im Bus.
Ein Ausflug in die Natur ist bei so einem Himmel ein Muss!
Apropos Himmel: Wisst ihr, dass weder Sowjets, geschweige denn Zaren,
Noch Amis die ersten im Weltraum waren?
Es müssen Polen gewesen sein, und zwar schon vor vielen, vielen Jahren.
Das lässt sich beweisen: Blickt einfach nach oben
und im Nachthimmel droben
Seht ihr einen großen Wagen stehen.
Aber habt ihr den je einmal mit seinen vier Rädern gesehen? —
Ein blöder Witz,
Stammt nicht vom Fritz,
Spiegelt Vorurteile und Klischees, die uns manipulierbar machen.
Dagegen setzen wir auf Partner, Begegnung und Information,
Wie auf ISPAS Reisen, bei uns klappt das schon.
Wir können fragen, diskutieren, gemeinsam lachen
Über persönliche und auch politische Sachen.
Die einzige, die uns gegenüber etwas entgleiste,
Saß in der Hotelrezeption – unter weißer Bluse sie vereiste.
Freundlich und hilfsbereit, diszipliniert die Jungen schon
Eindrucksvoll in ihren Feriengruppen.
Propere Gärten und Dörfer mit sauberen Wegen,
Die EU und Fördergelder für Polen ein warmer Regen
Auffallend, wie viele neue Häuser hier stehen.
Wachsendem Wohlstand kann man hier sehen..
Andererseits in der Region die Pleite der Zuckerfabriken,
Fabrikruinen sind hinter Bäumen zu erblicken.
Und auch die vielen tausend Spargelbäume,
Charakteristische Kiefern, Wald als Straßensäume,
Werden nicht mehr in lokalen Fabriken als Papier enden.
Wo wird man sie denn verwenden?
Von Ewa gibt’s Antworten und gibt es noch einmal Geschichte:
Heidnische Kosaken, Tataren, Pruzzen und Osmanen
Sich kriegerisch den Weg durch Polen bahnen,
Schweden und Deutsch-Orden-Heer
Verwüsten das Land schwer.
Weißer Adler auf rotem Grund, Unschuld und Blut, tragische Berichte.
In Zamosc [Samosch] Silvia uns wieder als Reiseleiterin erwartet.
Was gibt heute ihr Kleiderschrank her?
Winkt am Straßenrand, bald sehen wir mehr.
Wie ist sie wohl heute früh in Lublin gestartet?
Gruppenbewegende Fragen
Zu Silvias Inszenierungsgaben!
Wieder mit schmiegsamem Schal,
Wieder mit Kunsthandwerk behangen,
Bis in die Schuhe gestylt, kein Detail ist egal!
Mit Geschmack zusammengestellt
Ist ihre modische Farbenwelt.
Nach kurzer Fahrt ein erster Stopp in der Natur,
Hier ganz gezähmt, wieder Besitz der Zamoskis,
Der reichsten Familie im Land bis in die Kommunistenzeit,
Einst Kanzler und Königsmacher und immer profit-bereit.
Gepflegte Wege, ohne die häufigen Stolperfallen, den so gemeinen,
Wo Absätze versinken in tiefen Spalten zwischen den Steinen.
Fontäne im See, die Kirche im Park, daneben die Brauerei,
Locken Touristen und Einheimische herbei.
Imposant die Kirche in Gorecko Koscielne ganz aus Holz,
Offensichtlich vieler Polen ihr Stolz.
Kurort in guter Luft
Mit betörendem Kräuterduft.
Der Kreuzweg führt zu Eichen im Hain,
Werden hunderte, vielleicht tausend Jahre alt sein.
Bei Stopp Nummer drei
Sind nicht alle dabei.
Wir sind im Urwald angekommen,
Geschützte grüne Natur und ein Bach hüpft in Wellen
Über geologische Schwellen,
Quasi Klein-Wasserfällen.
Ihm entlang führt unser idyllischer Weg,
Felsen, Bäume, auch so mancher Steg.
Jedoch gerät er wohl zu steil, zu schnell und zu lang,
Aber Silvia wird es dabei gar nicht bang.
Mittagessen im nächsten Ort,
Müssen nach 45 Minuten wieder fort.
Die Suppe dampft schon am Platz,
Dann Fleisch mit Buchweizengrütze, viel gelobter Kartoffelersatz,
Danach leckerer Aprikosenkuchen,
Nach noch besserem müsste man tagelang suchen.
Zamosc wird eingefügt als nächstes Ziel,
Wo Silvia uns verlassen will.
Jan Zamoyski – Ende 16. Jahrhundert – heißt wieder der Gründer,
Angelte sich den Italiener Morando als seinen Stadterfinder,
Der plante eine befestigte Stadt mit südlichem Flair,
Das Rathaus mit Marktplatz und reichen Bürgerhäusern geben was her,
Ausgelobt zum Weltkulturerbe,
damit keines der bunten Gebäude verderbe.
Im Schatten unter dem Sonnenschirm vor den Renaissance-Fassaden
unsere Geschmacks- Papillen in Kaffee und Eis sich wundersam baden.
Kostbaren Perlen gleich , die Weichsel als verbindendes Band,
Lagen einst reiche Handelsstädte, Sandomierz [Sandomesch] und Krakau seien genannt.
Die Fahrt zum heutigen Etappenziel nützt Ewa zur letzten Lektion,
In Sandomierz verlässt sie uns dann schon.
Kasimir III., auch der Große genannt , veränderte seinen Staat.
Schuf, bis er 1370 starb, moderne Strukturen,
Gründete die 1. Universität, hinterließ ein „Polen aus Stein“,
So sagt man hier stolz,
Denn geerbt hatte er noch ein „Polen aus Holz“.
Der Handel blühte überall auf
Nahm nach „Magdeburger Recht“ seinen Lauf,
Machte die Kaufleute frei für ihre Geschäfte
Einschränken durfte der Adel nicht ihre Kräfte.
Hatten ihre eigene Gerichtsbarkeit,
waren weltoffen und mächtig in ihrer Zeit.
Über der Weichsel liegt Sandomierz, die schöne Stadt
Mit Burg und Tor,
Die Klosterkirche, reine Romanik, auf dem Hügel davor.
Gotisch und eindrucksvoll die große gotische Kathedrale,
steht eher geduckt etwas im Tale,
Das Rathaus aber, ein mächtiger Backsteinbau, macht vor Staunen uns platt.
Ideal gelegen ist unser Hotel,
In der Altstadt ist man deshalb ganz schnell.
Zudem kommt das ‚übersichtliche‘ Abendbüffet Kalorienbewussten entgegen,
Um den Teller zu füllen, muss man sich eben mehrmals vom Tische bewegen.
Wir genießen die laue Sommernacht,
Genießen die genial beleuchtete Bauwerkpracht,
Sitzen am Marktplatz lang draußen
Und lassen das EM- Endspiel sausen.
Montag, 11.07.16
Aus Krakau angereist ist ein neuer Begleiter,
[Lescheck] wird unser 4. Reiseleiter.
Nur [Bischeck] sitzt weiter am Steuer,
Das ist wichtig, sogar ungeheuer,
Denn bei ihm fühlen sich alle geborgen
Wie in Abrahams Schoß, ganz ohne Sorgen
Für heute und morgen.
In Krakau angekommen,
Hat [Lescheck] uns gleich auf die Burg mitgenommen.
Ist ein drahtiger Mann,
Der Geschichte gut kann,
Weiß zu allem Geschichten dazu,
Schaffen Hintergründe, machen anschaulich und lebendig in Nu.
Ist dabei immer in schneller Bewegung,
Und da der Tag sonnig und heiß,
Fließt literweise Touristenschweiß.
Zum Abenteuer wird der Gang durch die Kathedrale,
Hier wird uns gar nichts geschenkt.
Durch Kapellen und Gruften er unsere Schritte lenkt,
Zu Königsgräbern, Dichtern und Freiheitshelden,
Stellen für Polen fast Wallfahrtsorte dar.
Die Kombination sieht man bei uns eher selten.
Katyn und Flugzeugabsturz, der jüngste Geschichte war,
Russland als Feind immerdar.
Auch auf den Turm sind wir gestiegen,
kletterten wie Gämsen,
nichts kann Wissensdurst bremsen,
Und nur wenige sind unten geblieben.
Der Rundgang durch die alte Stadt beeindruckt uns sehr:
Großzügige Straßen, der Markthallenbau auf dem Riesenplatz, Kirchen und noch vieles mehr.
Zum letzten Mal ist die Gruppe zusammengesessen,
Hat noch einmal gut zu Mittag gegessen.
Ein schneller Blick in den Hof der alten Universität,
Dann ziemlich gehetzt, damit wir im Hotel nicht zu spät ,
Wo Bus und Gepäck uns erwarten.
Die Zimmer bezogen, [Lescheck] macht Überstunden,
Bietet noch an, uns in der Marienkirche zu führen,
Denn Vieles gibt es da zu bestaunen, zu studieren.
Eine Gruppe hat sich zusammengefunden,
Wer sich nicht schont,
Wird für die Anstrengung reichlich gelohnt.
[Lescheck] öffnet uns die Augen, staunen vor einem Vier-Flügelaltar,
Wahrlich ein Prachtexemplar,
Schnitzkunst in höchster Vollendung:
Überlebensgroße Figuren, Heilsgeschichte plastisch erzählt,
Szenen sorgsam ausgewählt:
Marias Leben vom Beginn ihrer Sendung.
Alt geworden sind nur ihre Hände,
Ihr Tod aber bedeutet nicht Ende,
Erst Himmelfahrt und Krönung begrenzen den Altar,
dessen Schöpfer Ende des 14.Jahrhunderts ein Schwabe war.
Veith Stoß, der große Meister aus Horb.
Auch jetzt gab uns [Lescheck] noch keinen Korb.
Einmal in Form,
Bleibt sein Tatendrang weiter enorm.
Mit der Straßenbahn fahren wir nach Kazimierz,
Dem Vorort, wo Juden einst im „Schtedl“ wohnten,
Wo Arbeiten in Schindlers Fabrik sie vielleicht vom Nazi-Mord verschonten.
Im Stadtteil ist das Leben zurück,
Überall gibt es abends Klezmer-Musik .
Auch die Synagogen sind wieder offen,
Lassen für die Zukunft hoffen.
Pläne für den Abend werden gemacht.
Das Gruppen-Programm ist vorbei
und so haben wir frei.
Ist das auch gut bedacht?
Unser Hotel Royal
Liegt ganz zentral,
Macht alles möglich.
In den Straßen pulsierendes Leben,
Krakau beleuchtet ist wunderbar eben.
Dienstag, 12.07.16
Frühstück, Koffer verladen, alle sitzen im Bus,
Regen auf der Fahrt,
Pünktlicher Start,
80 Minuten Flug und schon ist Schluss.
Nach Sifi mit Bahn bzw. Hassler-Bus
Mit vielen Eindrücken und Erinnerungen zurück,
37 Polenreisende im Glück.
Gelungen ist die Reise, wie ich fand,
in unser östliches Nachbarland,
So fern, so nah,
Für Begegnungen der Menschen ist ISPAS da.
Reise nach Straßburg und zum Europarat am 22. März 2016 – ein Geschenk der Stadt Sindelfingen zum 20. Geburtstag von ISPAS
Am Dienstagmorgen startete die Reisegruppe von 33 Personen mit einem Bus der Firma Hassler voll Vorfreude in einen schönen Tag. Problemlos und ohne in einen Stau zu geraten, erreichten wir Straßburg und hatten Zeit, die Stadtmitte auf eigene Faust zu erkunden.
Straßburg im Elsass gilt als eine der schönsten Städte der Welt – nicht zuletzt wegen des Wahrzeichens der Stadt, dem berühmten Liebfrauen-Münster (frz. Cathédrale Notre-Dame), das 2015 sein 1000-jähriges Jubiläum feierte! Insbesondere der ca. 140 m hohe Turm, die Hauptfassade mit den Portalstatuen sowie die Fensterrose mit 15 m Durchmesser sind überaus imposant und sehenswert. Sehenswert sind im Inneren der Kathedrale der Engelspfeiler, die Kanzel, die Astronomische Uhr und auch die berühmte Silbermann-Orgel. Der Sakralbau (1015 wurde der Bau als romanische Kirche begonnen) ist im gotischen (1235-75) und im hochgotischen (1276-1330) Stil erbaut worden. Der Münsterplatz davor wird zu den schönsten Marktplätzen in Europa gezählt, auch weil hier zahlreiche, malerische Fachwerkhäuser mit zum Teil vier und fünf Etagen zu finden sind. Ein Prunkstück des Münsterplatzes stellt sicherlich das bekannte, reich verzierte Kammerzellhaus (frz. Maison Kammerzell) dar. Das ganze Zentrum der Stadt, auch als „Grande Ile“ bezeichnet, wurde von der UNESCO aufgrund der vielfältigen Architektur zum Weltkulturerbe erklärt. Bemerkenswert ist dabei, dass damit ein gesamtes Stadtzentrum diese Auszeichnung erhielt.
Wir trafen uns anschließend auf dem Platz zwischen Münster und Ill und spazierten in wenigen Minuten zur Anlegestelle der Batomar-Touren. Um 11.30 Uhr begann die Bootstour im gemütlichen Boot mit Glaswänden und -dach. Audio-Informationen erklärten die Tour auf sehr informative Weise. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken und zu hören. Für mich persönlich war die Bootstour wesentlich vielschichtiger und aufschlussreicher als die Stadtrundfahrt mit dem Minitrain, die ich vor einigen Monaten erleben durfte.
Das gemeinsame Mittagessen im Restaurant ‚Au Brasseur‘, zu dem sich auch Herr Oberbürgermeister Dr. Vöhringer und Herr Horn einfanden, gehörte ebenfalls zu unserem Jubiläums-Geschenk. Es gab verschiedene ‚Flammechueche‘ und jeder konnte sich seinen Favoriten aussuchen. Auf diese Weise gestärkt und mit ausreichend Flüssigkeit versehen, brachte uns der Bus nach kurzer Fahrt ins Europaviertel und vor das Gebäude des Europarates. Es war der Tag des Attentates von Brüssel und die Sicherheitsvorkehrungen bzw. die Polizeipräsenz war größer als üblich.
Zur allgemeinen Information einige Hinweise:
Der Europarat (englisch Council of Europe, französisch Conseil de l’Europe) ist eine am 5. Mai 1949 auf Initiative des Haager Kongresses der Europa-Union von 10 Staaten durch den Vertrag von London gegründete und heute 47 Staaten (alle europäischen Staaten mit Ausnahme Weißrusslands, das den Status eines Kandidaten besitzt) mit über 820 Millionen Bürgern umfassende europäische internationale Organisation. Er ist die älteste und mitgliederstärkste zwischenstaatliche Organisation Europas. Seine Kernthemen sind der Schutz und die Förderung der Menschenrechte, der Demokratie sowie die Rechtsstaatlichkeit. Sein Ziel ist die dauerhafte Zusammenarbeit seiner Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Kultur.
Vom Europarat gingen wichtige Impulse zur Stärkung der Menschenrechte, der sozialen Schutzrechte und der kulturellen Zusammenarbeit aus. Er verabschiedete 1950 die Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 1961 die Europäische Sozialcharta. Zur Einhaltung der Menschenrechtskonvention gründete er 1954 die Europäische Menschenrechtskommission und 1959 den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Beschlüsse des Europarates in Form von Konventionen und Abkommen sind nur für diejenigen Staaten verbindlich, die sie ratifiziert haben.
Der Europarat ist ein Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen. In seinem Rahmen werden zwischenstaatliche, völkerrechtlich verbindliche Abkommen wie die Europäische Menschenrechtskonvention mit dem Ziel abgeschlossen, das gemeinsame Erbe zu bewahren und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu fördern.
Der Europarat verfügt u. a. über folgende Organe:
das Ministerkomitee, das Entscheidungsgremium der Organisation: Es setzt sich aus den Außenministern der 47 Mitgliedsstaaten bzw. ihren Stellvertretern, den Ständigen Vertretern/Botschaftern in Straßburg zusammen
die Parlamentarische Versammlung, der Motor der europäischen Zusammenarbeit, mit 636 Mitgliedern (318 Mitglieder und 318 Stellvertreter) aus den 47 nationalen Parlamenten
den Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates, der aus einer Kammer der Gemeinden und einer Kammer der Regionen besteht.
ein 1800 europäische Beamte umfassendes Sekretariat unter Leitung des von der Parlamentarischen Versammlung gewählten Generalsekretärs
An unserem Besuchstag fand gerade der Kongress der Gemeinden und Regionen statt, bei dem Herr Dr. Vöhringer der Vorsitzende der deutschen Delegation ist. Bevor wir als Gäste für eine knappe Stunde der Sitzung im Plenarsaal beiwohnen konnten, wurden wir durch Herrn OB Dr. Vöhringer noch einmal herzlich begrüßt; ein kurzer Film führte alle Teilnehmenden in kurzen Sequenzen in die Arbeit des Europarates ein. Herr Dr. Vöhringer führte anschließend in die Arbeit des Kongresses der Gemeinden und Regionen ein und führte anlässlich der anschließenden Diskussion aus, dass der Kongress zwar keine Entscheidungen für die jeweiligen Heimatländer treffen könne, die Arbeit aber sehr wohl von großer Bedeutung sei, da ihre Empfehlungen an die zuständigen Politiker der Heimatländer weiter getragen werden und regionale und überregionale Absprachen bis hin zu länderübergreifenden Hilfeleistungen und Zusammenarbeit vereinbart werden. Dies ist insbesondere in der momentanen Flüchtlingskrise von eminenter Bedeutung. Abschließend bedankt sich Brigitte Stegmaier, Vorsitzende von ISPAS, bei Herrn Dr. Vöhringer sehr herzlich für das wunderbare ‚Geburtstagsgeschenk und ebenso bei Frau Eva-Maria Kocher und Herrn Nolting für die hervorragende Organisation des heutigen Tages.
Leider ging die uns von den Organisatoren im Büro des Europarates zugebilligten Besuchszeit viel zu schnell vorbei und wir konnten die Debatte, der wir mit großem Interesse folgten, nicht bis zum Ende beiwohnen. Auch die vorgesehene Rede von Herrn OB Dr. Vöhringer konnten wir deshalb nicht mehr mit verfolgen. Da täglich tausende von Besuchern den Debatten beiwohnen wollen, muss die Zeit für einzelne Gruppen auf knapp eine Stunde bzw. 45 Minuten beschränkt werden. Ich konnte aber vom Besuchsdienst in Erfahrung bringen, dass es Privatpersonen immer möglich ist, ohne vorherige schriftliche Anmeldung den Sitzungen beizuwohnen. Dann besteht keine Beschränkung der Besuchszeit und Debatten können vollständig mit verfolgt werden. Die einzelnen Tagesordnungspunkte können der Homepage des Europarates entnommen werden.
Unser Bus wartete direkt vor dem Gebäude des Europarates und brachte uns wohlbehalten zurück nach Sindelfingen. Ein eindrücklicher, informativer und sonniger Tag ging zu Ende.
ISPAS ist durch die Partnerstädte und verschiedene Projekte (z. B. Jugend in Aktion) sehr eng mit dem europäischen Gedanken verbunden. In meinen Augen konnte der Besuch in Straßburg diese Gedanken erneut vertiefen und zu Diskussionen anregen.
Abschließend noch einmal ein Dankeschön an die Stadt Sindelfingen und insbesondere Herrn Oberbürgermeister Dr. Vöhringer, die diesen spannenden Tag möglich machten.
17. – 19.6.2016 Partnerschaftsstraße am Internationalen Straßenfest
Auch in diesem Jahr war die Partnerschaftsstraße ein beliebter Treffpunkt für unsere Fans. Hier ein Beitrag der SZ/BZ vom 20.6. zu den Eindrücken auf den von uns betreuten Ständen.
17.6.2016 Im Rahmen des Internationalen Straßenfests
Zur Stärung des Partnerschaftsgedankens beehrte uns Jean-Michel Fritz wieder beim diesjährigen Internationalen Straßenfest. Die SZ/BZ fand: dies ist einen eigenen Artikel wert. Lesen Sie hier.
Bürgerfahrt nach Dronfield, GB vom 15. Sept. – 19. Sept. 2016
Die Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen e.V. (ISPAS) führt in diesem Jahr wieder eine Bürgerfahrt nach Dronfield durch. Unsere englischen Freunde haben uns eingeladen und für uns ein interessantes Programm zusammen gestellt. Dronfield ist eine herrlich gelegene Kleinstadt am Eingang zum Peak District National Park im mittleren Osten des Vereinigten Königreichs.
Die Anmeldefrist ist leider am 30. Juni bereits abgelaufen.
Aus unserer Partnerstadt kommen ab dem 9. Juni drei Schülerinnen, die hier ein Praktikum machen wollen. Sie benötigen für drei Wochen noch eine Unterkunft. Wir möchten den jungen Damen gerne helfen, brauchen aber Ihre Unterstützung. Bitte melden Sie sich über info@ispas.de oder roland.stein@sindelfingen.de.
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