Kategorie: Vereinsnachrichten

  • Gemeinsamer Herbstspaziergang am 8. Oktober

    Gemeinsamer Herbstspaziergang am 8. Oktober

    Einige ISPAS-Mitglieder trafen sich am 8. Oktober um 15.30 Uhr vor der Schranke hinter dem Krankenhaus zu einem längeren Spaziergang im Sindelfinger Wald. Sie spazierten bis zum Forsthaus und dann weiter zum Gasthaus des Schwarzwaldvereins zum gemütlichen Teil bei gutem Essen. Nach schönen, fröhlichen Stunden zusammen,  waren alle der Meinung, dass so eine Aktion unbedingt wiederholt werden sollte.

     

  • Nachruf Dieter E. Hülle

     

     

    Zum Tod von Dieter E. Hülle

     Am Sonntag, 16. Mai 2021, verstarb im Alter von 86 Jahren Dieter E. Hülle. Er war Gründungsmitglied unseres Vereins und in den Anfangsjahren Sprecher für Schaffhausen. Als damaliger Kulturamtsleiter half er mit bei der Partnerstadtsuche in Ungarn und der ehemaligen DDR. Besonders für Györ setzte er sich ein. Er liebte Ungarn mit seiner Mentalität und Vielfalt. Eine erste Bürgerfahrt nach Györ organisierte er zusammen mit dem damaligen Verkehrsamtsleiter der Stadt, Herrn Junker, und ein Bus voller Sindelfingerinnen und Sindelfingern wurden herzlich von den Györern aufgenommen und mit gutem Essen und Getränken versorgt.

    Dieter E. Hülle hat sich immer für die Belange des Vereins eingesetzt, auch zum Wohle Sindelfingens, und weit über seine Tätigkeit als Leiter des Kulturamtes hinaus.  Wir haben ihm viel zu verdanken und werden sein Andenken stets in Ehren halten.

     

    Brigitte Stegmaier

    Vorsitzende

     

     

     

     

  • Nachruf Walter Frohnmayer

    Am 14. April dieses Jahres verstarb unser langjähriges Mitglied Walter Frohnmayer.

    1996 wurde er Mitglied in unserem Verein. Schon in der Zeit als Gemeinderat setzte sich Walter Frohnmayer stets für die Sindelfinger Partnerstädte ein. Auch nach seinem Ausscheiden aus den städtischen Gremien hielt er Kontakte in die Partnerstädte und nahm an verschiedenen Bürgerfahrten teil. Sein partnerschaftliches Wissen floss in den Anfangsjahren sehr stark in die Vereinsarbeit ein.
    ISPAS verliert ein treues Mitglied, einen großen Fürsprecher der Partnerschaftsarbeit.

    Wir sind in Gedanken bei seiner Frau und Familie und wünschen für die kommende Zeit alles Gute und viel Kraft.

    Für den Vorstand

    Brigitte Stegmaier

    Vorsitzende

  • Dokumentation zum 25-Jahr-Jubiläum

    Leider ist unsere Jubiläumsfeier anlässlich des 25-jährigen Bestehens von ISPAS am 14. November ausgefallen, das wir im Odeon der SMTT feiern wollten. Covid-19 hat es verhindert. Aber wir können die Dokumentation, die der Historiker Michael Weber für uns erstellt hat, hier präsentieren. Viel Vergnügen beim Lesen.

    Dokumentation zum 25-Jahr-Jubiläum

  • 25 Jahre Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen e.V. – ISPAS

    Auf 25 Jahre Vereinsarbeit darf der Sindelfinger Partnerschaftsverein ISPAS am 14. November dieses Jahres zurückblicken. Die Gründungsmitglieder waren Ulrich Fritz, Heidrun Widmayer, Peter Kárpáti, Dorothea Bühler, Walter Leimenstoll, Susanne Haywood, Dieter E. Hülle und Dietrich Jung. Der erste Vorsitzende des Vereins war Ulrich Fritz, danach kamen Dorothea Bühler und heute Brigitte Stegmaier.

    Gerade im Hinblick auf die neusten politischen Entwicklungen (Aufrüstung, Brexit, Aufkommen der Rechtspopulisten und Corona-Pandemie) hier in Deutschland und in ganz Europa ist die Völkerverständigung wichtiger denn je. In der Nachkriegszeit war das Vertrauen in Deutschland tief erschüttert. Das Hitler Regime hatte einen tiefen Keil zwischen die Länder Europas getrieben. Es musste wieder Vertrauen aufgebaut werden. Es galt, richtige Zeichen zu setzen, nicht Hass und Mistrauen, sondern Offenheit und Freundschaft. Auch die Stadt Sindelfingen suchte Freundschaft und Verständigung in der Schweiz und in Frankreich. Bald folgten weitere Städte aus anderen Ländern, die sich dem Partnerschaftsnetz anschlossen. Schnell wollte man vor allem die Jugend gewinnen und startete in einem offiziellen Rahmen Schüler und Jugendaustauschprogramme. Daneben gab es viele offizielle Anlässe, bei welchen ausländische Delegationen nach Sindelfingen eingeladen wurden. Auch Bürgerfahrten fanden ab dieser Zeit schon statt.

    Bei allem Erfolg, den diese Zeit brachte, mangelte es doch an der persönlichen Begegnung. Für viele Bürgerinnen und Bürger war ein direkter Austausch mit Personen aus den Partnerstädten einfach nicht möglich. Deshalb war es sehr von Vorteil, dass sich Personen fanden, die den Mut hatten, einen Partnerschaftsverein zu gründen.

    Vieles hat sich in den vergangenen 25 Jahren geändert. Vieles wurde ausgebaut und manche Kontakte aber leider auch abgebrochen. Für unseren Verein steht an oberster Stelle die Kontaktpflege mit den Partnerstädten.  Bedauerlicher Weise ist dies in unserer schnelllebigen Zeit nicht immer so einfach. Jugendliche können wir bei Events mit Begegnungen begeistern. Doch leider ebbt alles recht schnell wieder ab. Und trotzdem ist es für unseren Verein wichtig, die Begegnung mit Jugendlichen zu suchen und sie in die partnerschaftliche Arbeit einzubeziehen. Europa braucht starke Jugendliche, die aufeinander zugehen und voneinander lernen. Wir leben in diesem Jahr mit der weltweiten Corona-Pandemie. Nichts ist mehr so wie es einmal war. Es ist für alle Menschen eine Herausforderung und ein enormer Einschnitt in den normalen Alltag. Man spürt, wie wichtig persönliche und partnerschaftliche Kontakte in diesem schweren Jahr sind. Ein Jahr ohne Mitgliederversammlung, Straßenfest, Bürgerfahrten und Weihnachtsmarkt. Ein Jahr ohne Begegnungen, nur mit minimalen Austauschen (telefonisch oder digital) und ohne unser Jubiläumsfest. Dies wollten wir am 14. November zusammen mit unseren Mitgliedern und Gästen aus den Partnerstädten feiern. Aber leider – Corona sagte zu allem „nein“. Wir haben vor, unser Jubiläumsfest im nächsten Jahr nachzuholen und hoffen sehr, dass es dann auch klappen wird.

    Allen, die sich in den vergangenen 25 Jahren in den Verein „Initiative Städtepartnerschaft Sindelfingen e.V.“. ISPAS in irgendeiner Art eingebracht haben, gilt mein Dank. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder, den Vorstand und erweiterten Vorstand des Vereins, an die Stadt Sindelfingen, an alle Unterstützer und Helferinnen und Helfer, die sich immer wieder für ISPAS einsetzen und stets zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden.

    Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin, damit wir die wichtige partnerschaftliche Arbeit fortsetzen können. Werden Sie Mitglied in unserem Verein und informieren Sie sich unter www.ispas-ev.de.

    Zu unserem 25jährigen Jubiläum haben wir eine Vereinsdokumentation herausgegeben, die bei Interesse jederzeit angefordert werden kann (info@ispas.de).

    Brigitte Stegmaier, Vorsitzende

     

  • Neubürgertreffen der Stadt am 20.11.2019

    Die Stadt Sindelfingen hatte für Mittwoch, 20.11.19, um 17.30 allen neu zugezogenen Bürgern eine Einladung zum Neubürgertreffen zukommen lassen, um die städtischen Institutionen und die ehrenamtlichen Vereine im Foyer der Stadt kennen zu lernen. Auch unser Verein hat sich dort mit einem Stand präsentiert.
    Ursula Steinhübl, Brigitte Stegmaier und Italia Graziano Frazzetta (von li. nach re.) und Wolfgang Trefz haben ISPAS vertreten.

     

  • 22. Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

    22. Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

    Alle 2 Jahre wird bei der Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen (ISPAS e.V.) eine neue Vereinsführung gewählt. Der Verein hatte dazu in das Odeon der Schule für Musik, Theater und Tanz (SMTT) eingeladen.
    Und das war gut so. Denn trotz Grippewelle und vorausgesagtem Blitzeis auf den Straßen nahmen 54 von 132 Mitgliedern die Gelegenheit wahr, sich über vergangene und geplante Ereignisse zu informieren und durch die Verabschiedung und Wahl des erweiterten Vorstands und der Kassenprüfer das Vereinsleben ein Stück weit mitzugestalten.

    Einstimmig gewählt wurden in den Vorstand: Brigitte Stegmaier (Vorsitzende), Alexandra Keller (Stellvertretende Vorsitzende), Ute Walker (Stellvertretende Vorsitzende), Wolfgang Trefz (Schatzmeister), Ursula Steinhübl (Schriftführerin/Pressewart) und in den erweiterten Vorstand als Sprecherinnen und Sprecher für die Partnerstädte: Chelm: Dorothea Bühler, Hildegard Stein; Corbeil-Essonnes: Christian Stepper, Sabine Liedtke; Dronfield: Dagmar Böhm, Ute Walker; Györ: Gábor Bende, N.N. (wird noch gesucht); Schaffhausen: Brigitte Stegmaier, Gudrun Stauffer; Sondrio: Italia Graziano Frazzetta, Gudrun Kemmerling; Torgau: Alexandra Keller, Ingrid Pitterle.  Als Kassenprüfer wurden Bernd Laurer und Karlklaus Klemme gewählt. Die Wahl wurde in bewährter Weise von Astrid Paul geleitet. Verabschiedet wurden die Sprecherinnen Andrea Abendroth, Torgau, und Réka Szöcs, Györ.

    Ein besonderes Anliegen war es Brigitte Stegmaier, allen Vorstandsmitgliedern und Mithelfern im Verein und außerhalb des Vereins zu danken, die ihre Zeit und ihr Engagement bei allen Aktivitäten Jahr für Jahr zur Verfügung stellen. Angeschlossen war die Bitte, den Verein auch 2018 tatkräftig zu unterstützen. Explizit dankte sie noch Simone Becker, die sich mit dem komplizierten Verfahren für das Jugendprojekt Erasmus+ auseinandergesetzt hat und mit einem Team von fünf Personen dieses Projekt stemmt. Simone Becker erläuterte später, dass die EU kein Spaßprojekt mit Theateraufführung bezuschusst, sondern das Ganze mit genauen Zielvorgaben an das politische und soziale Zusammenleben der jungen Europäer versieht. Es ist sehr wichtig, dass junge EU-Bürger das Leben und die Erfahrungen in den anderen Teilnehmerländern kennenlernen. ISPAS ist stolz, die vielen Hürden bei der Auswahl überwunden zu haben. Das Projekt fand 2017 zum achten Mal in Sindelfingen statt.

    Die Bürgerfahrten 2017 nach Torgau und nach Sondrio wurden von Alexandra Keller und Gudrun Kemmerling noch einmal in Powerpoint-Präsentationen vorgeführt und kommentiert. Dieses Jahr wird es eine Bürgerfahrt vom 28. Juni bis 2. Juli nach Corbeil-Essonnes und einen Gegenbesuch der Dronfielder vom 20. bis 24. September nach Sindelfingen geben. Auch hier werden natürlich wie zum Internationalen Straßenfest im Juni noch Helferinnen und Helfer gesucht. Der Abend klang aus mit Wiedersehensfreude und guten Gesprächen bei Fingerfood und Getränken.

    Von links: Ursula Steinhübl, Gábor Bende, Wolfgang Trefz, Brigitte Stegmaier, Hildegard Stein, Sabine Liedtke, Gudrun Kemmerling, Alexandra Keller, Christian Stepper, Ingrid Pitterle, Dagmar Böhm
    Nicht im Bild: Dorothea Bühler, Ute Walker, Italia Graziano Frazzetta, Gudrun Stauffer

    Die neuen Vorstände von links: Ursula Steinhübl, Gábor Bende, Wolfgang Trefz, Brigitte Stegmaier, Hildegard Stein, Sabine Liedtke, Gudrun Kemmerling, Alexandra Keller, Christian Stepper, Ingrid Pitterle, Dagmar Böhm.
    Nicht im Bild: Dorothea Bühler, Ute Walker, Italia Graziano Frazzetta, Gudrun Stauffer

  • ISPAS-Ausflug nach Straßburg

    ISPAS-Ausflug nach Straßburg

    Reise nach Straßburg und zum Europarat am 22. März 2016 – ein Geschenk der Stadt Sindelfingen zum 20. Geburtstag von ISPAS

    Am Dienstagmorgen startete die Reisegruppe von 33 Personen mit einem Bus der Firma Hassler voll Vorfreude in einen schönen Tag. Problemlos und ohne in einen Stau zu geraten, erreichten wir Straßburg und hatten Zeit, die Stadtmitte auf eigene Faust zu erkunden.

    Straßburg im Elsass gilt als eine der schönsten Städte der Welt – nicht zuletzt wegen des Wahrzeichens der Stadt, dem berühmten Liebfrauen-Münster (frz. Cathédrale Notre-Dame), das 2015 sein 1000-jähriges Jubiläum feierte! Insbesondere der ca. 140 m hohe Turm, die Hauptfassade mit den Portalstatuen sowie die Fensterrose mit 15 m Durchmesser sind überaus imposant und sehenswert. Sehenswert sind im Inneren der Kathedrale der Engelspfeiler, die Kanzel, die Astronomische Uhr und auch die berühmte Silbermann-Orgel. Der Sakralbau (1015 wurde der Bau als romanische Kirche begonnen) ist im gotischen (1235-75) und im hochgotischen (1276-1330) Stil erbaut worden. Der Münsterplatz davor wird zu den schönsten Marktplätzen in Europa gezählt, auch weil hier zahlreiche, malerische Fachwerkhäuser mit zum Teil vier und fünf Etagen zu finden sind. Ein Prunkstück des Münsterplatzes stellt sicherlich das bekannte, reich verzierte Kammerzellhaus (frz. Maison Kammerzell) dar. Das ganze Zentrum der Stadt, auch als „Grande Ile“ bezeichnet, wurde von der UNESCO aufgrund der vielfältigen Architektur zum Weltkulturerbe erklärt. Bemerkenswert ist dabei, dass damit ein gesamtes Stadtzentrum diese Auszeichnung erhielt.

    Wir trafen uns anschließend auf dem Platz zwischen Münster und Ill und spazierten in wenigen Minuten zur Anlegestelle der Batomar-Touren. Um 11.30 Uhr begann die Bootstour im gemütlichen Boot mit Glaswänden und -dach. Audio-Informationen erklärten die Tour auf sehr informative Weise. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken und zu hören. Für mich persönlich war die Bootstour wesentlich vielschichtiger und aufschlussreicher als die Stadtrundfahrt mit dem Minitrain, die ich vor einigen Monaten erleben durfte.

    Das gemeinsame Mittagessen im Restaurant ‚Au Brasseur‘, zu dem sich auch Herr Oberbürgermeister Dr. Vöhringer und Herr Horn einfanden, gehörte ebenfalls zu unserem Jubiläums-Geschenk. Es gab verschiedene ‚Flammechueche‘ und jeder konnte sich seinen Favoriten aussuchen. Auf diese Weise gestärkt und mit ausreichend Flüssigkeit versehen, brachte uns der Bus nach kurzer Fahrt ins Europaviertel und vor das Gebäude des Europarates. Es war der Tag des Attentates von Brüssel und die Sicherheitsvorkehrungen bzw. die Polizeipräsenz war größer als üblich.

    Zur allgemeinen Information einige Hinweise:

    Europarat
    Der Europarat (englisch Council of Europe, französisch Conseil de l’Europe) ist eine am 5. Mai 1949 auf Initiative des Haager Kongresses der Europa-Union von 10 Staaten durch den Vertrag von London gegründete und heute 47 Staaten (alle europäischen Staaten mit Ausnahme Weißrusslands, das den Status eines Kandidaten besitzt) mit über 820 Millionen Bürgern umfassende europäische internationale Organisation. Er ist die älteste und mitgliederstärkste zwischenstaatliche Organisation Europas. Seine Kernthemen sind der Schutz und die Förderung der Menschenrechte, der Demokratie sowie die Rechtsstaatlichkeit. Sein Ziel ist die dauerhafte Zusammenarbeit seiner Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Kultur.

    Vom Europarat gingen wichtige Impulse zur Stärkung der Menschenrechte, der sozialen Schutzrechte und der kulturellen Zusammenarbeit aus. Er verabschiedete 1950 die Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 1961 die Europäische Sozialcharta. Zur Einhaltung der Menschenrechtskonvention gründete er 1954 die Europäische Menschenrechtskommission und 1959 den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Beschlüsse des Europarates in Form von Konventionen und Abkommen sind nur für diejenigen Staaten verbindlich, die sie ratifiziert haben.

    Der Europarat ist ein Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen. In seinem Rahmen werden zwischenstaatliche, völkerrechtlich verbindliche Abkommen wie die Europäische Menschenrechtskonvention mit dem Ziel abgeschlossen, das gemeinsame Erbe zu bewahren und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu fördern.

    Der Europarat verfügt u. a. über folgende Organe:

    • das Ministerkomitee, das Entscheidungsgremium der Organisation: Es setzt sich aus den Außenministern der 47 Mitgliedsstaaten bzw. ihren Stellvertretern, den Ständigen Vertretern/Botschaftern in Straßburg zusammen
    • die Parlamentarische Versammlung, der Motor der europäischen Zusammenarbeit, mit 636 Mitgliedern (318 Mitglieder und 318 Stellvertreter) aus den 47 nationalen Parlamenten
    • den Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates, der aus einer Kammer der Gemeinden und einer Kammer der Regionen besteht.
    • ein 1800 europäische Beamte umfassendes Sekretariat unter Leitung des von der Parlamentarischen Versammlung gewählten Generalsekretärs

    Europarat

    An unserem Besuchstag fand gerade der Kongress der Gemeinden und Regionen statt, bei dem Herr Dr. Vöhringer der Vorsitzende der deutschen Delegation ist. Bevor wir als Gäste für eine knappe Stunde der Sitzung im Plenarsaal beiwohnen konnten, wurden wir durch Herrn OB Dr. Vöhringer noch einmal herzlich begrüßt; ein kurzer Film führte alle Teilnehmenden in kurzen Sequenzen in die Arbeit des Europarates ein. Herr Dr. Vöhringer führte anschließend in die Arbeit des Kongresses der Gemeinden und Regionen ein und führte anlässlich der anschließenden Diskussion aus, dass der Kongress zwar keine Entscheidungen für die jeweiligen Heimatländer treffen könne, die Arbeit aber sehr wohl von großer Bedeutung sei, da ihre Empfehlungen an die zuständigen Politiker der Heimatländer weiter getragen werden und regionale und überregionale Absprachen bis hin zu länderübergreifenden Hilfeleistungen und Zusammenarbeit vereinbart werden. Dies ist insbesondere in der momentanen Flüchtlingskrise von eminenter Bedeutung. Abschließend bedankt sich Brigitte Stegmaier, Vorsitzende von ISPAS, bei Herrn Dr. Vöhringer sehr herzlich für das wunderbare ‚Geburtstagsgeschenk und ebenso bei Frau Eva-Maria Kocher und Herrn Nolting für die hervorragende Organisation des heutigen Tages.

    Leider ging die uns von den Organisatoren im Büro des Europarates zugebilligten Besuchszeit viel zu schnell vorbei und wir konnten die Debatte, der wir mit großem Interesse folgten, nicht bis zum Ende beiwohnen. Auch die vorgesehene Rede von Herrn OB Dr. Vöhringer konnten wir deshalb nicht mehr mit verfolgen. Da täglich tausende von Besuchern den Debatten beiwohnen wollen, muss die Zeit für einzelne Gruppen auf knapp eine Stunde bzw. 45 Minuten beschränkt werden. Ich konnte aber vom Besuchsdienst in Erfahrung bringen, dass es Privatpersonen immer möglich ist, ohne vorherige schriftliche Anmeldung den Sitzungen beizuwohnen. Dann besteht keine Beschränkung der Besuchszeit und Debatten können vollständig mit verfolgt werden. Die einzelnen Tagesordnungspunkte können der Homepage des Europarates entnommen werden.

    Unser Bus wartete direkt vor dem Gebäude des Europarates und brachte uns wohlbehalten zurück nach Sindelfingen. Ein eindrücklicher, informativer und sonniger Tag ging zu Ende.
    ISPAS ist durch die Partnerstädte und verschiedene Projekte (z. B. Jugend in Aktion) sehr eng mit dem europäischen Gedanken verbunden. In meinen Augen konnte der Besuch in Straßburg diese Gedanken erneut vertiefen und zu Diskussionen anregen.

    Abschließend noch einmal ein Dankeschön an die Stadt Sindelfingen und insbesondere Herrn Oberbürgermeister Dr. Vöhringer, die diesen spannenden Tag möglich machten.

    Gudrun Stauffer
    2. Sprecherin Schaffhausen

  • ISPAS-Jahreshauptversammlung und Wechsel an der Vereinsspitze

    19.2.2016

    Nach der informativen Führung durch die Ausstellung „Hannes Steinert – inter abstractum ad realitatem“ in der Galerie der Stadt Sindelfingen, wie immer bestens erklärt und gezeigt durch deren Leiter Otto Pannewitz, fand die Jahreshauptversammlung der Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen e.V. (ISPAS) im Veranstaltungsraum der Galerie statt.


    Die Vorsitzende, Dorothea Bühler, wies bei der Begrüßung noch einmal auf das gelungene Geburtstagsfest hin, das allen teilnehmenden Mitgliedern und ihren Freunden sehr gefallen und dem Verein großes Lob eingebracht habe. Anschließend berichteten die Sprecherinnen und Sprecher der einzelnen Partnerstädte über die vielfältigen vergangenen und zukünftigen Aktivitäten von ISPAS. Das vergangene Jahr war durch die Vorbereitungen auf die 20-Jahr-Feier geprägt, aber auch arbeitsmäßig sehr intensiv durch die Vorbereitungen für das Internationale Straßenfest, die Veranstaltungen von Jugend in Aktion, Ausstellungen in Corbeil-Essonnes und Sindelfingen sowie die Fahrt mit je einer französischen und deutschen Schulklasse nach Verdun, die in Bezug auf den Ersten Weltkrieg stattfand. Daneben gab es ebenfalls noch verschiedene Vorträge, Schüleraustausche und sportliche Veranstaltungen, bei denen ISPAS-Mitglieder mit Unterkünften und Sprachkenntnissen behilflich waren. Im laufenden Jahr ist ISPAS wieder sehr dankbar für jegliche Mitarbeit beim Internationalen Straßenfest. Meldungen unter info@ispas-ev.de oder presse@ispas-ev.de. Unter www.ispas-ev.de kann man sich, sofern man kein Mitglied von ISPAS ist (Mitglieder sind besonders angeschrieben worden), über die beiden Bürgerfahrten nach Chelm (7. bis 12.Juli) und Dronfield (15. bis 19. September) informieren.

    Der Tagesordnungspunkt Wahlen brachte für viele Mitglieder eine Überraschung. Dorothea Bühler erklärte, dass sie für eine Wiederwahl als Vereinsvorsitzende nicht mehr zur Verfügung stehe, da sie sich anderen Zielen zugewandt habe. Künftig werde sie aber gerne noch als Sprecherin für die polnische Partnerstadt Chelm mitarbeiten. Dorothea Bühler war seit 1997 Vorsitzende von ISPAS, deshalb setzt diese Wahl eine große Zäsur in das Vereinsleben von ISPAS. Die Persönlichkeit von Dorothea Bühler hat den Verein in mehr als 18 Jahren als Vorsitzende ganz entscheidend geprägt. Als Nachfolgerin wurde Brigitte Stegmaier gewählt, die den Mitgliedern bereits durch ihre Tätigkeit als stellvertretende Vorsitzende sowie als Sprecherin für Schaffhausen bekannt ist. Ebenfalls nicht mehr aufstellen ließen sich Claudia Dobler als Sprecherin für Györ und Gerhard Böhm als stellvertretender Vorsitzender.

    Der neu gewählte Vorstand von ISPAS setzt sich nun folgendermaßen zusammen: Brigitte Stegmaier, Vorsitzende; Ute Walker und Alexandra Keller, Stellvertreterinnen; Wolfgang Trefz, Kassenwart; Ursula Steinhübl, Schriftführerin, Pressewart, Mitgliederbetreuung; Sprecher/-in für: Chelm, Dorothea Bühler, Hildegard Stein; Corbeil-Essonnes, Christian Stepper, Sabine Liedtke; Dronfield, Dagmar Böhm, Ute Walker; Györ, Gábor Bende, Réka Szöcs; Schaffhausen: Brigitte Stegmaier, Gudrun Stauffer; Sondrio: Italia Graziano Frazzetta, Dr. Gudrun Kemmerling; Torgau: Alexandra Keller, Andrea Abendroth. Zur Pflege der Vereins-Homepage hat sich das neue Vereinsmitglied Wolfgang Mehl bereiterklärt.

    Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden sehr herzlich verabschiedet. Erfreulicherweise bleiben sie dem Verein erhalten. Der den Abend abschließende Stehempfang gab neuen und alten Mitgliedern Gelegenheit zu interessanten Gesprächen und vertieftem Kennenlernen.