Heute möchte Brigitte Stegmaier Ihnen einen Überblick darüber geben, wie es im Corona-Winter in unseren Partnerstädten aussieht. Mitte Dezember hat sie mit allen für unseren Verein zuständigen Personen Mail- oder Telefonkontakt gehabt. Hier nun die Mitteilung aus:
Györ: Es ist schön, von Dir zu hören! Ich hoffe, dass es Euch auch gut geht! Momentan ist bei uns alles in Ordnung. Die Infektionsrate ist aber auch hier, in Ungarn sehr hoch, und Győr leider ist unter den meistinfizierten Städten. Seit 11. November haben wir auch Einschränkungen, aber wir sehen deren Wirkung noch nicht. Die Zahlen steigen noch immer, und es gibt schon fast 200 Verstorbene/Tag.
Wir haben folgende Einschränkungen:
Zwischen 20:00 Uhr und 05:00 Uhr darf man nicht auf die Straße gehen.
Die Kinos/Theater/Bibliotheken/Museen/Sportanlagen sind geschlossen.
Die Restaurants sind geschlossen, sie dürfen aber Speisen zum Mitnehmen verkaufen oder ausliefern.
Alle Veranstaltungen sind verboten, so gibt es dieses Jahr auch keinen Christkindlmarkt in Győr. Die Zahl der Personen, die privat sich treffen dürfen ist Maximum 10.
Die Mittelschulen und Universitäten haben Online-Unterricht. Die Kindergärten und Grundschulen sind noch geöffnet, deswegen bin ich ein bisschen unruhig, da Lili in den Kindergarten gehen muss (bei uns wurde jetzt das home office leider nicht genehmigt).
Ich hoffe wirklich, dass wir bald eine effektive Vakzine haben werden und dieses ganze Virus hinter uns haben können!
Ich wünsche Dir und auch Gudrun alles Gute, bleibt gesund!
Aus unserer ungarischen Partnerstadt Györ lässt Peter Bausch Orsolya Gyarmathy berichten, wie man dort das Leben in Coronavirus-Zeiten organisiert hat und persönlich erlebt.
Der Győri Könyvszalon (die jährliche Buchmesse in unserer ungarischen Partnerstadt Győr) hat über drei Tage die Liebhaber des Lesens im Nationaltheater erwartet, um das Lesen zu fördern und die zeitgenössische ungarische Literatur vorzustellen. Der erste Győrer Buchsalon fand 2001 nach dem Vorbild der französischen Partnerstadt Colmar statt. Dieses Jahr waren 115 Programme an vier verschiedenen Locations am Start, die 35 vertretenen Verlage boten dem lesehungrigen Publikum zeitgenössische ungarische Bücher und Gedichtbände zum Lesen an.
Ein Jahr ist schon wieder vorbei, und Sindelfingen wurde erneut in die ungarische Partnerstadt eingeladen, um an dem 19. Győrer Buchsalon teilzunehmen. Auch in diesem Jahr durften wir zu dritt Sindelfingen vertreten (Sabine Liedtke, Wolfgang Mehl, Gábor Bende).
Wir sind am Mittwochmorgen, dem 14. November losgefahren, nicht nur mit den tollen Erfahrungen des Vorjahres, sondern auch mit vielen Büchern im Gepäck. Unsere Reise wurde abwechselnd von wunderschönem Sonnenschein und starkem Regen begleitet. Unser Zwischenziel war dieses Jahr eine Unterkunft in Wien. Nach einem schmackhaften Wiener Abendessen in einem nahegelegenem, gut bürgerlichem Restaurant haben wir uns zur Ruhe begeben.
Am nächsten Morgen machten wir uns frisch gestärkt auf den Weg nach Győr. Am frühen Nachmittag erreichten wir das Győri Nemzeti Színház, das Nationaltheater in unserer ungarischen Partnerstadt Győr, in dessen Foyer die Stände der Partnerstädten und Verlage bereits aufgebaut waren. Wir hatten wegen einer abendlichen Aufführung lediglich zwei Stunden Zeit, um unseren Stand einzurichten und zu dekorieren. Die Bücher, Spenden von der Bibliothek Sindelfingen und von Privatpersonen, haben ihre Plätze schnell gefunden.
Rechtzeitig haben wir die Einrichtung unseres Standes beendet und den frühen Abend in der Innenstadt von Győr verbracht. Das Riesenrad steht dieses Jahr wieder an der gleichen Stelle und ich habe selbiges sogleich mit Sabine ausprobiert. Die Aussicht von dort oben war traumhaft und wir konnten den Sonnenuntergang bewundern.
Abends haben wir mit der russischen Delegation im Hotelrestaurant zu Abend gegessen. Wir haben uns mit ihnen sehr gut verstanden und uns über die Möglichkeit gefreut, sie kennenlernen zu dürfen. Die russische Delegation hat dieses Jahr zum ersten Mal an der Buchmesse teilgenommen.
Bei der Eröffnung des Buchsalons am Freitagmorgen warteten bereits viele Besucher auf die Delegationen der Partnerstädte. In diesem Jahr waren außer uns noch die Győrer Partnerstädte Poznan (Polen), Nizhny Novgorod, Нижний Новгород (Russland), Colmar (Frankreich) und Wuhan, 武汉市 (China) vertreten.
Am Nachmittag hat ein großer Teil der Delegationen an einem Stadtentdeckungsspiel teilgenommen, in dem sie diesmal einen Kriminalfall lösen mussten. Wir wurden dabei durch die Stadt geschickt und mussten an unterschiedlichen Orten bestimmte Aufgaben lösen. Ziel des Kriminalfalles war herauszubekommen, wer der Mörder ist, wer das Opfer ist, wann es passiert ist und was überhaupt geschehen ist. Nachdem wir alle Aufgaben gelöst hatten, kam dabei eine Zahl heraus, mit der wir das Schatzkästchen öffnen konnten und ein Jeder von uns ein kleines Diplom bekam.
Der Győri Könyvszalon Alkotói Díj (Győrer Buchsalon Schöpfer-Preis) ist ein Preis, der an den meistgelesenen zeitgenössischen ungarischen Schriftsteller auf der Grundlage der Bibliotheken von Győr verliehen wird. Er wird seit der Eröffnung des Buchsalons, im Jahre 2002, auf Grundlage der Anzahl der Ausleihungen durch die Bibliotheken, jährlich vergeben. Bei dieser Veranstaltung wird das Thema des seit 2015 stattfindenden Drama-Wettbewerbs aus der Artikelüberschrift der Presseorgane gezogen. Auf dieser Grundlage haben drei Drama Schreiber eine Nacht Zeit, jeweils getrennt von einander, ein 30-35-minütiges Minidrama zu schreiben. Die Drehbücher werden am nächsten Morgen an drei Regisseure übergeben, die sich mit 18 Schauspielern in drei Minigruppen aufteilten. Ihre Aufgabe war es, den Text zu interpretieren und auf die Bühne zu bringen. Dafür hatten sie ungefähr acht Stunden Zeit. Während die Schauspieler den Text gelernt und das Stück geprobt haben, konnten die Leser Stücke von der zeitgenössischen Literatur auswählen und kaufen, Buchpräsentationen anhören und im Anschluss von den Autoren signieren lassen. Am Abend wurden die drei Stücke mit großem Erfolg vor einem vollen Haus aufgeführt. Zum Höhepunkt der Veranstaltung wurden die Fach- und Publikumspreise verliehen.
Wir verbrachten den Samstag am Stand und nutzten die Mittagspause um die Innenstadt zu erkundigen. Die Anzahl der deutschsprachigen Bücher wurde immer weniger, und das zufriedene Lesepublikum bedankte sich für die Spende der Sindelfinger Stadtbibliothek und den Einzelpersonen. Wir haben hier einige bekannte Gesichter vom letzten Jahr gesehen, über die wir uns sehr gefreut haben. Viele Lehrer kommen Jahr für Jahr zum Stand, um Bücher für ihre Schüler zu finden, insbesondere Kinderbücher. Es ist nicht so einfach, in Győr deutsche Bücher zu bekommen.
Mit den Delegierten der anderen Partnerstädte haben wir uns wunderbar verstanden, neue Kontakte und Freundschaften wurden geknüpft.
Unseren letzten Aktionstag haben wir ein bisschen wehmütig begonnen. Viele Kinder-, Jugend- und Bildungsbücher waren bereits verteilt und die Buchmesse ging dem Ende entgegen. Nach der dreitägigen Veranstaltung nahmen wir am letzten offiziellen Abendessen mit den Vertretern der Stadt und den Delegationen der Partnerstädte teil. László Rózsavölgyi, Vorsitzender des Kulturausschusses, begrüßte uns und bedankte sich für die Teilnahme der Delegationen und die gute Zusammenarbeit. Wir haben das leckere Abendessen sehr genossen.
Mit vielen Erlebnissen bereichert sind wir am Montagmorgen nach Sindelfingen zurück gefahren. Wir haben uns von den anderen Delegationsmitgliedern mit der Hoffnung verabschiedet, dass wir uns nächstes Jahr wieder auf der Buchmesse in Győr treffen können. Nach einem aufregenden Wochenende kamen wir am Abend zufrieden zu Hause in Sindelfingen an.
Vielen Dank für die Gelegenheit und die wundervollen Tage. Unser besonderer Dank gilt für die Hilfe und Unterstützung der Stadt Győr, der Stadt Sindelfingen, Herrn Roland Stein, Frau Orsolya Gyarmathy, des Hotels Rába, des Buchsalons und der Kantine des Nationaltheaters für das leckere Essen.
Vielen Dank für die vielen Bücher der Stadtbücherei und der privaten Spender. Herzlichen Dank an Sabine Liedtke und Wolfgang Mehl, die mich auch dieses Jahr in unsere wunderschöne ungarische Partnerstadt begleitet haben.
Győr, wir kommen nächstes Jahr wieder!
19. Győri könyvszalon (2019. november 15-17)
Három napot át várta az olvasás szerelmeseit a Győri Könyvszalon, melynek célja az olvasás népszerűsítése és a kortárs magyar irodalom megismertetése. Az első könyvszalon 2001-ben került megrendezésre, Colmar, a francia testvérváros példája nyomán. Idén 115 Programm zajlott 4 helyszínen 15-20.000 látogató örömére. 35 kiadó képviseltette magát és kínált kortárs magyar könyveket, versesköteteket az olvasásra szomjas közönségnek.
Ismét eltelt egy év, Sindelfingen újra meghívást kapott a magyar testvérvárosban évente megrendezendő XIX. Győri Könyvszalonra. Idén is hárman képviseltük Sindelfingent (Sabine Liedtke, Wolfgang Mehl, Gábor Bende)
14-én, szerda reggel izgatottan indultunk útnak, de már az előző év tapasztalataival. Utunkat gyönyörű napsütés és intenzív eső kísérte. Első úti célunk Bécs volt. Egy helyi étterembeli finom bécsi vacsora után nyugovóra tértünk és másnap reggel elindultunk Győrbe. Kora délután értünk oda a színházhoz, amelynek aulájában a testvérvárosok és kiadók standjai voltak felállítva. Igyekeznünk kellett, mert a standunk berendezésére és dekorálására mindössze két óránk volt egy aznap esti előadás miatt. Hamar helyükre kerültek a sindelfingeni könyvtár és magánszemélyek által felajánlott könyvek egy része a polcokon.
A standunk berendezése után a délutánt a belvárosban töltöttük. Idén újra fel volt állítva az óriáskerék, amit idén Sabine-vel ki is próbáltunk. Odafent gyönyörű kilátás tárult elénk, a naplementét is odafent csodáltuk meg.
A hotel éttermében együtt vacsoráztunk az orosz delegáció tagjaival, akikkel remekül megértettük egymást, s örültünk a lehetőségnek, hogy megismerhetjük őket. Az orosz delegáció idén vett részt először a könyvszalonon.
Péntek reggel a 10 órai nyitáskor már több érdeklődő várta a testvérvárosok delegációit. Idén a lengyel (Poznan), orosz (Nyiznyij-Novgorod), francia (Colmar) és kínai (Wuhan) delegáció képviseltette magát Sindelfingenen kívül.
Délután a delegációk nagy része egy városfelfedező játékon vett részt, ahol ezúttal egy bűnügyi esetet kellett megoldani. A játék célja az volt, hogy megtudjuk, ki a tettes, ki az áldozat, mikor történt az eset s mi történt egyáltalán. Az összes feladat megoldása után kaptunk egy számkombinációt, amivel ki tudtuk nyitni a kincsesládát. Jutalmul az összes résztvevő kapott egy kisdiplomát.
Aznap estére az üdvözlő vacsorára kaptunk meghívást, ahol a könyvtár igazgatója, Dr. Horváth Sándor Domonkos, a könyvtár igazgatóhelyettese, Dr. Horváth József, a többi delegáció tagjai valamit az idei Alkotói Díj nyertese, Mezey Katalin író-költő vett részt.
A Győri Könyvszalon Alkotói Díj egy a győri könyvtári kölcsönzések alapján, a legolvasottabb kortárs magyar szépírónak kiadott díj, melyet a győri könyvtárak kölcsönzési adatai alapján ítélnek oda s adják át 2002 óta a Könyvszalon megnyitóján. Ezen az eseményen kerül kisorsolásra a 2015 óta megrendezendő Drámaíróverseny témája, ami a sajtóorgánumok szalagcíméből kerül kiválasztásra. Ennek alapján minden évben három drámaíró egy éjszakát kap egy 30-35 perces minidráma megírására. A szövegkönyvet másnap délelőtt átadták három rendezőnek, akik 18, három minitársulatra osztott színésszel nekiálltak a szövegkönyv értelmezésének és megtanulásának, valamint színpadra állításának. Nagyjából nyolc órájuk volt erre. Amíg a színészek próbáltak, addig az olvasóközönség a kortárs irodalom remek darabjaiból válogathatott és vásárolhatott, íróikkal dedikáltathatott, könyvbemutatókat hallgatott. Este pedig előadták a három művet telt ház előtt, hatalmas sikerrel. Az esemény végén szakmai és közönségdíjak kerültek átadásra.
A szombati napot a standnál és városnézéssel töltöttük. A német nyelvű könyvek száma megfogyatkozott, az elégedett olvasóközönség pedig megköszönte a városi könyvtár és magánszemélyek adományát. Nagyon sok, tavalyról ismerős arccal találkoztunk, aminek nagyon örültünk. Sok tanár keres fel bennünket évről-évre, hogy tanítványaiknak könyveket találjanak, főképp gyermekkönyveket. Hasonló német nyelvű könyveket nem egyszerű Győrben beszerezni. A többi delegáció képviselőivel remekül megértettük egymást, új ismeretségek, barátságok szövődtek.
Utolsó missziós napunknak egy kicsit szomorúan kezdtünk neki. A gyermek-, ifjúsági és ismeretterjesztő könyvek elfogytak s a rendezvény a végéhez közeledett. A háromnapos esemény után az utolsó hivatalos vacsorán vettünk részt a város képviselőivel és a testvérvárosi delegációkkal. Rózsavölgyi László, a kulturális bizottság elnöke üdvözölt bennünket és fejezte ki köszönetét. Ezután a finom vacsorát élvezhettük.
Rengeteg élménnyel gazdagodva hajtottuk álomra fejünket, hogy hétfőn reggel útra keljünk Sindelfingenbe. Elbúcsúztunk a többi delegáció tagjaitól abban a reményben, hogy jövőre újra találkozhassunk a Győri Könyvszalonon. Az élményekkel teli hétvége után hétfő este hazaérkeztünk Sindelfingenbe.
Köszönjük szépen a lehetőséget és a csodálatos napokat Győr városának, Sindelfingen városnak, Roland Stein úrnak, Gyarmathy Orsolyának a segítségét és támogatását, a Rába Hotelnek, a Könyvszalonnak, a Nemzeti Színház éttermének a finom ételekért. Köszönjük szépen a rengeteg könyvet a könyvtárnak és magánszemélyeknek. Köszönöm szépen a Sabine Liedtke-nek és Wolfgang Mehlnek, hogy idén is elkísértek ebbe a csoda szép magyar testvérvárosba.
Győr, jövünk jövőre is!
Alle Bilder von: Sabine Liedtke, Orsolya Gyarmathy, Wolfgang Mehl, Gábor Bende, kisalfold.hu
Ein Jahr ist schon wieder vorbei und Sindelfingen wurde wieder zum diesjährigen Buchsalon in Győr eingeladen. Für alle, die über den Buchsalon noch nichts gehört haben: der Buchsalon ist eine Büchermesse, die jedes Jahr im Foyer des Nationaltheaters stattfindet. Dort stellen ungarische Verlage ihre neuen Bücher vor, und es gibt etliche Autorenlesungen. Die Besucher haben die Möglichkeit von berühmten Autoren Unterschriften zu erhalten und sie persönlich kennenzulernen. Für Kinder werden vielfältige Kinderprogramme angeboten. Die Partnerstädte von Győr haben einen gemeinsamen Stand, bei dem sie deutschsprachige Bücher verschenken oder ihre Städte anpreisen. Dieses Jahr haben wir Sindelfingen zu dritt vertreten (Sabine Liedtke, Wolfgang Mehl und ich, Gábor Bende).
Linz im festlichen Licht
Linz in Weihnachtsbeleuchtung
Am 14. November, am Mittwoch spätnachmittags, sind wir mit vielen-vielen Büchern und Neugier gestartet. Erst mal haben wir in Linz einen Zwischenstopp eingelegt und haben die Innenstadt erkundet. Am nächsten Morgen sind wir nach Győr weitergereist. Richtig schönes, sonniges Wetter hat uns auf unserem Weg begleitet. Zuerst sind wir zum Nationaltheater gefahren, wo wir unsere riesigen Kartons ausgeladen haben und unseren Stand mit Bücher befüllen und dekorieren konnten. Abends haben wir die Innenstadt von Győr besucht.
Diesmal gab es in Győr eine neue Attraktion, offensichtlich mit sehr viel Erfolg. Ein mit blauem Licht beleuchtetes Riesenrad wurde für das begeisterte Publikum aufgestellt anlässlich der Bewerbung als europäische Kulturhauptstadt 2023. Unsere Partnerstadt hat es geschafft in die 2. Runde zu kommen. Neben Győr sind noch Debrecen und Veszprém in der Endentscheidungsrunde geblieben, um für diesen ehrenvollen Titel zu kämpfen.
Die Delegationen der Partnerstädte von Győr (Wuhan 武汉市, Sindelfingen, Brașov, Ingolstadt und Poznań)
Am Freitagmorgen haben wir unsere Mission am Partnerschaftsstand im Nationaltheater mit den Vertretern vonIngolstadt, Brașov aus Rumänien, Poznań aus Polen und Wuhan 武汉市 aus China begonnen. Schon am ersten Tag wurden wir von sehr vielen Interessenten besucht, mit denen wir uns rege ausgetauscht haben. In Győr gibt es eine deutsche Minderheit, die sich jedes Jahr aufs Neue über deutschsprachige Bücher freut, vor allem über die Kinderbücher. Viele Deutschlehrer haben uns besucht, um für ihre Schüler und sich Bücher zu finden. Solche Bücher sind in Győr nicht so einfach zu besorgen. Die zahlreichen Besucher sind glückliche neue Besitzer von den tollen Büchern geworden. Mit den Vertretern der anderen Partnerstädte haben wir uns wunderbar verstanden, die sprachlichen Barrieren haben wir schnell überwunden. Die Vertreterin von Brașov spricht ungarisch, mit den Polen und Chinesen haben wir uns auf englisch unterhalten. Der chinesische Dolmetscher hat auch ein bisschen ungarisch gesprochen, da er seit ein paar Jahren in Ungarn lebt.
Stadtentdeckung. Hinten links steht der Bischofsburg, rechts die Basilika
Eine andere Perspektive in Győr
Auf dem Széchenyi Platz
Stadtentdeckung
Am Nachmittag haben wir an einem Stadtentdeckungsspiel teilgenommen, an dem Fr. Orsolya Gyarmathy, die Referentin für internationale Beziehungen uns mit ihren Kenntnissen unterstützt hat. Wir haben sieben Karten auf Deutsch und Ungarisch bekommen, diese haben uns mit einer kleinen Geschichte in Form von Versen zu den nächsten Stationen navigiert. Sieben Stationen haben wir finden müssen, an jedem Ziel haben wir unser Sammelblatt stempeln lassen. So haben wir durch schöne Straßen, Parks, an den Flüssen entlang das Rathaus, ein Golfhotel, verschiedene Denkmäler, die Basilika und die Museumsapotheke entdeckt. Während des Entdeckungsspiels haben wir ein altes Gebäude von draußen gesehen, wo sogar Napoleon eine Nacht verbracht hat. In das Gebäude konnten wir leider nicht reingehen. Das Spiel hat uns nach 2,5 Stunden zum TourinformBüro zurückgeführt (von wo wir auch gestartet sind). Dort haben wir eine kleine Karte mit unseren Vornamen unterschrieben und diese symbolisch an einen Baum genagelt.
Symbolischer Baum mit unseren Namen
Symbolischer Baum im Büro von Tourinform
Abends haben wir mit dem Direktor der Bibliothek, dem Notar von Győr, anderen Gästen und den Delegationen zusammen zu Abend gegessen. Dort haben wir uns ein bisschen besser kennengelernt. Der diesjährige Gewinner des Salon-Preises konnte am Abendessen leider nicht teilnehmen.
Den Samstag haben wir am Stand verbracht. Die Anzahl der Bücher ist zu unserer Freude schon viel weniger geworden. Die Besucher haben sich sehr glücklich gezeigt und haben sich für die Spende der Stadtbibliothek Sindelfingen und von privaten Personen aus Sindelfingen bei uns bedankt. Am Abend haben wir mit Hr. Ákos Kalmár eine tschechische Bierstube besucht und leckere Biersorten getestet. Ákos ist nicht unbekannt für die Sindelfinger, er hat die Stadt Győr schon öfters auf dem internationalen Straßenfest in Sindelfingen vertreten.
Szent Ignác-templom / Heiliger Ignatius-Kirche auf dem Széchenyi Platz
Der winterfest gemachte Brunnen mit der Sodawasserflasche, im Hintergrund steht der Riesenrad. Das Sodawasser wurde in Győr von Ányos Jedlik erfunden.
Wir haben Glück gehabt die Probe der Weihnachtsbeleuchtung des Rathauses sehen zu können
Am Sonntag haben wir unseren letzten Missionstag ein bisschen traurig begonnen. Es gab keine Kinderbücher, Kochbücher, Magazine, Bücher für Jugendliche mehr. Nach der Schließung des Buchsalons haben wir das letzte offizielle Abendessen mit den Vertretern von Győr und den Partnerstädten verbracht. Hr. László Rózsavölgyi, der Präsident des kulturellen Komitees, hat uns mit seiner Rede begrüßt und seinen herzlichen Dank an uns ausgesprochen. Danach haben wir das leckere Essen genossen. Wir haben dabei die tolle Information erhalten, dass eine deutschsprachige Bibliothek in Győr noch dieses Jahr eröffnet werden soll.
Sabine und die Ingolstädter am Stand
Mit vielen Erlebnissen haben wir den Kopf zu den Träumen gelegt, um am Montag früh zurück nach Deutschland starten zu können. Nach einem Einkauf von leckerer, ungarischer Salami und Weihnachtsbonbons hat unser Rückweg nach Sindelfingen angefangen. Wir haben uns von den anderen Delegationen und der Stadt mit der Hoffnung verabschiedet, dass wir wieder zurückkehren, um unsere schöne Stadt Sindelfingen zu vertreten. Auf dem Weg nach Hause haben wir unseren Hunger in Rotthalmünster in Bayern besänftigt. Abends sind wir mit schönen Erlebnissen bereichert in Sindelfingen angekommen.
Der Stand der Partnerstädte im Nationaltheater
Wir bedanken uns recht herzlich für die Möglichkeit und die wunderschönen Tage in Győr bei der Stadt Győr, der Stadt Sindelfingen, Herrn Roland Stein, Frau Orsolya Gyarmathy für die Unterstützung und Stadtführung, dem Hotel Rába, dem Nationaltheater und seiner Kantine, wo wir leckere ungarische Spezialitäten zwischen bekannten Schauspielern und Balletttänzern genossen haben. Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Bücher von der Stadtbibliothek und von Privatpersonen, für die Fahrt an Herrn Wolfgang Mehl und für die Begleitung an Frau Sabine Liedtke.
Győr, wir werden wieder zurückkehren!
Linz im festlichen Licht
Linz in Weihnachtsbeleuchtung
Unterwegs nach Győr
#györ2023
Der winterfest gemachte Brunnen mit der Sodawasserflasche, im Hintergrund steht der Riesenrad. Das Sodawasser wurde in Győr von Ányos Jedlik erfunden.
Szent Ignác-templom / Heiliger Ignatius-Kirche auf dem Széchenyi Platz
Wir haben Glück gehabt die Probe der Weihnachtsbeleuchtung des Rathauses sehen zu können
Das Rathaus in der Nacht. Es hat ein bisschen geschneit
Stadtentdeckung
Stadtentdeckung
Stadtentdeckung
Stadtentdeckung
Auf dem Széchenyi Platz
Stadtentdeckung
Die Synagoge
Stadtentdeckung
Das goldene Schiff über der Goldschiff Apotheke
Stadtentdeckung
Die Kossuth Brücke
Die Kossuth Brücke über die Moson-Donau
Eine andere Perspektive in Győr
Stadtentdeckung
Das goldene Schiff
Der Turm des Rathauses
Alte Wände des Gebäudes
Auf dem Gedenkschild steht der Datum des Besuches von Napoleon.
Darunter steht: Gedenkbibliothek von der Xantus János Museum
In diesem Gebäude hat Napoleon am 31. August 1809 eine Nacht verbracht
Kleine Gasse. Gegenüber steht das Gebäude, wo Napoleon eine Nacht verbracht hat
Hotel Rába City Center
Stadtentdeckung
Symbolischer Baum mit unseren Namen
Symbolischer Baum
Symbolischer Baum im Büro von Tourinform
Sindelfingen lernt Győr kennen
Erstes offizielles Abendessen im Hotel Rába
Haupteingang vom Hotel Rába City Center
Stadtentdeckung. Hinten links steht der Bischofsburg, rechts die Basilika
Stadtentdeckung
Die Heimat des Sodawassers. Typische ungarische Sodawasserflaschen
Die zweite Flasche von links mit der ungarischen Fahne am Halz stammt aus meiner Familie aus der Puszta. Meine Großeltern haben früher eine Sodawasserfabrik gehabt
Das 40 Jahre alte Nationaltheater
Der Haupteingang des Nationaltheaters
Ein Teil des Buchsalons
Der Stand der Partnerstädte
Mit den Ingolstädtern und Poznanern
Der Stand der Partnerstädte
Sabine und die Ingolstädter am Stand
Der Stand der Partnerstädte im Nationaltheater
Sammelblatt mit den Stempeln. Jeder Stempel symbolisiert eine Station
Mit den Vertreter von Ingolstadt und Poznan
Die Delegation aus Ingolstadt
Mit den Vertreter von Brașov und ingolstadt
Die Delegationen (Wuhan 武汉市, Sindelfingen, Brașov, Ingolstadt und Poznań)
Die Delegationen aus Wuhan 武汉, Sindelfingen, Brașov, Ingolstadt und Poznań
Die Delegation aus Sindelfingen (Gábor Bende, Sabine Liedtke, Wolfgang Mehl)
Der Stand der Partnerstädte im Nationaltheater
Mit diesem Mietwagen haben wir die zahlreiche Bücher nach Győr transportiert. Vielen Dank für die Fahrt für Wolfgang Mehl
Mit unserem Mietwagen auf dem Rückweg in Bayern. Der Marktplatz von Rotthalmünster
Darwin Restaurant in Rotthalmünster
Rotthalmünster, Marktplatz
Alle Bilder von: Sabine Liedtke, Orsolya Gyarmathy, Wolfgang Mehl und Gábor Bende.
der Einsendeschluss des Fragebogens für das Győr-Quiz hat sich verlängert, deshalb noch einmal die Erinnerung daran, falls sie doch noch teilnehmen wollen, und den Fragebogen zum herunterladen.
Zum sechzehnten Mal veranstaltete die Stadt Győr in diesem Jahr ihren Büchersalon. Eigentlich eine rein ungarische Angelegenheit möchte man meinen. Denn bis auf eine klitzekleine Ausnahme stellen dort ungarische Verlage, Buchhändler, Autoren und Übersetzer ihre Produkte vor. (mehr …)
Nach einer intensiven Arbeitswoche, bei der die Ideen der Jugendlichen in eine sehenswerte Performance umgesetzt wurden, schloss die Aktion mit einem großen Erfolg im vollbesetzten Theaterkeller ab,
Jugendliche aus Sindelfingen: Familienleben mit drei Generationen unter einem Dach. Der Alltag wird durch den GROSSEN BLACKOUT zum unpassendsten Zeitpunkt durcheinandergewirbelt, nämlich beim Anschauen eines Fußballspiels im Fernsehen.
Jugendliche aus Corbeil-Essonnes: Ein zunächst verachteter Obdachloser hilft den orientierungslosen Menschen sich in ihren veränderten Lebensbedingungen zurechtzufinden und verteidigt sie gegen Verbrecher.
Jugendliche aus Dronfield: Ein verzogenes Mädchen, das die Eltern nach dem GOSSEN BLACKOUT nicht mehr bedienen können und wollen, muss sein eigenes Leben selbst in die Hand nehmen.
Jugendliche aus Chelm: Eine Wette zwischen Engel und Teufel, ob beim Stromausfall das Gute oder Böse beim Menschen siegt.
Jugendliche aus Györ: Ein traditionelles Familienleben, dessen festgefügte Rollenzuweisungen nach dem GROSSEN BLACKOUT durch den Einbruch eines hungrigen Diebes in einem solidarischen Verhalten aufgebrochen wird.
Jugendliche aus Dobele/Lettland: Mutter-Tochter-Konflikt wendet sich durch das Erscheinen dreier Geister während des Stromausfalls zum Guten.
Auch dieses Jahr wieder hat unser Verein, unterstützt vom Büro für Internationale Angelegenheiten der Stadt Sindelfingen, diese Aktion organisiert und gestaltet. „Jugend in Aktion“ ist ein Programm der EU, die unter dem Dach von Erasmus+ unter anderem solche interkulturellen Jugendbegegnungen fördert. Das aktuelle Thema – „DER GROSSE BLACKOUT. Was ist, wenn alles anders wird?“ – war wie immer vorgegeben.
Die 37 Jugendlichen und ihre Begleiterinnen kamen aus England, Frankreich, Deutschland, Lettland, Polen und Ungarn. Die Projektleitung lag in den bewährten Händen von Ulrich von der Mülbe, die Theaterpädagoginnen Anke Marx und Annette von der Mülbe erarbeiteten eine Performance zu diesem Thema.
Zuerst bekamen die jungen Leute den Auftrag, einen Brief an einen fiktiven Freund/eine fiktive Freundin zu schreiben, worin sie von ihren Erfahrungen mit dem großen Blackout berichten sollten. Diese Briefe wurden nach Sindelfingen geschickt.
Im Vorbereitungstreffen Ende September beschäftigten sich die Delegationen aus den 6 Ländern mit diesen Briefen und erarbeiteten die Struktur und den Ablauf des Projektes.
Am 2. November wurden die Jugendlichen und ihre Begleiter von Sindelfingens Erstem Bürgermeister Christian Gangl in der städtischen Galerie mit einer aufrüttelnden Rede empfangen und auf den Weg zum Workshop nach Dürrwangen/Balingen verabschiedet Rede EBM Gangl in der Galerie am 2.11.15
den Bericht vom Besuch des Buchsalons in Györ finden sie hier zum Nachlesen.
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