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Die KREISZEITUNG Böblinger Bote veröffentlichte am 25.05.2022 folgenden Artikel zur Eröffnung der Landesgartenschau Sachsen in Torgau.
Neuigkeiten rund um ISPAS e.V.

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Die KREISZEITUNG Böblinger Bote veröffentlichte am 25.05.2022 folgenden Artikel zur Eröffnung der Landesgartenschau Sachsen in Torgau.

Unser Verein ISPAS veranstaltet eine Bürgerfahrt zur Landesgartenschau Sachsen mit dem Thema „Gärten“. Die Fahrt findet vom 30. Juni bis 3. Juli 2022 statt. Näheres und Anmeldung im angehängten Flyer.
Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unseres Vereins!
In Europa herrscht Krieg! Unfassbar, einfach schrecklich! Ich war bisher fest davon überzeugt, dass es in Europa zu keinem Krieg mehr kommen wird. Meine Eltern erlebten den 2. Weltkrieg, mein Vater kämpfte als junger Mann in Russland, dann kam nach Kriegsende der Wiederaufbau unter schwersten Bedingungen. Nun erleben die Menschen in der Ukraine auch dieses unermessliche Leid und die Qualen die Bombenangriffe, die Vernichtung, die Ängste und Sorgen um Familie, um Hab und Gut. Frauen und Kinder flüchten, suchen Hilfe in einem anderen Land. Die Männer bleiben in der Ukraine, kämpfen um ihr Land, ihre Freiheit. Und Putin, der Verursacher des ganzen Dilemmas, hält Europa in Atem, spricht Drohungen aus und strebt nach wie vor weiter nach Macht und Größe. Wir alle wissen nicht, was noch kommen wird. Aber es ist wichtig, dass wir uns jetzt nicht verstecken, sondern uns zu der Ukraine und zu Europa bekennen.
Deshalb lade ich Sie ein, zu einer Solidaritätskundgebung am Dienstag, 8. März um 18 Uhr auf dem Sindelfinger Marktplatz , (s. Anhang). Erklären Sie sich mit der Ukraine und mit Europa solidarisch.
Unsere Partnerstadt Chelm kann in ihren Auffanglagern den Flüchtlingsstrom kaum noch bewältigen. Kamen in den ersten Tagen 600 Menschen über die Grenze, so sind es jetzt schon 3000 pro Tag, und die Zahlen werden weiter steigen. Etliche reisen weiter oder kommen bei Verwandten und Freunden unter. Doch sehr, sehr viele polnische Familien nehmen, obwohl sie oftmals sehr eingeschränkt leben, geflüchtete Personen bei sich auf.
Niemand kann sagen, wie lange diese Kriegsqualen noch dauern. Doch müssen wir alle zuversichtlich sein, dass hoffentlich bald wieder Ruhe einkehrt und ein friedliches Miteinander, nicht nur in der Ukraine, sondern auch hier bei uns in Deutschland, einkehren wird.
Viele Grüße
Brigitte Stegmaier
Vorsitzende
Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unseres Vereins
Die Flüchtlingswelle aus der Ukraine nach Polen rollt täglich weiter. Die Stadt Chelm nimmt pro Tag 600 Flüchtlinge auf, eine ganz schön hohe Zahl.
Die Stadt Chelm hat aufgelistet, was am nötigsten gebraucht wird. Gerne leite ich diese Liste an Sie weiter und bitte nochmals um großzügige Unterstützung.
In Kürze wird auch ein Spendenkonto eingerichtet werden. Nähere Einzelheiten darüber erfahren Sie zu einem späteren Zeitpunkt.
Was dringend benötigt wird:
– haltbare Lebensmittel
– Einwegbesteck, -teller
– Zahnpasta, Zahnbürste
– Unterwäsche für Männer (auch thermoaktive), für Frauen, für Kinder
– Pampers Nr. 5 (für Kinder mit Gewicht bis 15 kg)
– Pampers für Senioren
– feuchte Handtücher
– Verbandsmittel
– Kosmetika (Seifen, Handcremen usw.)
– Papierhandtücher
– Toilettenpapier
– Bettwäsche, Decken, Schlafsäcke
und spezialisierte Fachgeräte, die den Soldaten in Einsatz in der Ukraine behilflich sein könnten.
Vielen Dank für alles was Sie für die Kriegsflüchtlinge und für unsere Partnerstadt Chelm tun.
Viele Grüße
Brigitte Stegmaier, Vorsitzende
Die SZ/BZ titelt: Sindelfinger Hilfe für Chelm und Böblingen zeigt Solidarität
Sindelfingen. Es ist ziemlich präzise zwei Jahre her und war zu Beginn der Coronapandemie, als die Initiative „Helfen statt Hamstern“ sich beispielsweise älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Lockdown angenommen hat. Eine Solidar-Initiative aus der Mitte der Stadtgesellschaft. Jetzt hat sich der rührige Zirkel eine neue Aufgabe vorgenommen – Hilfstransporte in die vom russischen Angriff gezeichnete Ukraine.
Jens Musleh, 48-jähriger ITler und Sprecher der Sindelfinger Grünen, der FDP-Junggemeinderat Max Reinhardt, Heike Stahl von der Bürgerstiftung, Sim-TV-Macher Siggi Barth und einige andere Initiatoren von „Helfen statt Hamstern“ saßen zuletzt fassungslos vor dem Fernseher, um die Invasion russischer Panzer und Soldaten in die Ukraine mitzuverfolgen. Und um sich zu sagen: Da müssen wir was tun, da müssen wir helfen.
Denn mit dem Einmarsch der russischen Armee und deren Zerstörungen wird auch ein Heer an Flüchtlingen erwartet. Viele von ihnen werden nach Chelm fliehen. Sindelfingens polnische Partnerstadt liegt nur 30 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und hat viele Beziehungen zu den Nachbarn. Die Stadt rüstet sich aktuell für die Aufnahme der Kriegsflüchtlinge.
„Helfen statt Hamstern“ will deshalb einen Hilfstransport nach Chelm organisieren. Gesucht wird alles, was hilft und haltbar ist. Also Kleidung, kleine Haushaltsgegenstände, Verbandsmaterial, Masken, Sportsachen, Wasser, Konserven und haltbare Lebensmittel wie Reis und Nudeln, Isomatten, Decken, Rucksäcke, Hygieneartikel, Klopapier und so weiter. „Wir benötigen auch Umzugskartons, um die Sachen zu verpacken“, schreibt die Initiative in einer Pressemitteilung, „aber keine Geldspenden.“
Die Hilfsgüter sollen per Lkw nach Chelm, teils aber auch nach Moldawien. Den restlichen Teil der Hilfsgüter wollen die Sindelfinger zum Beispiel nach Filderstadt und Freiburg bringen, die ukrainische Partnerstädte in Lviv und Poltava haben und mit Flüchtlingsfamilien rechnen. Als Reaktion auf den Angriff Russlands auf die Ukraine wehen vor dem Sindelfinger Rathaus die europäische Flagge, die Landesflagge der Ukraine, die Flagge der Stadt Sindelfingen sowie die Flagge des „Mayors for Peace“-Bündnisses.
Die Ukraine-Hilfe-Sammelaktion läuft vom Dienstag, 1., bis zum 13. März täglich von 10 bis 17 Uhr, mittwochs von 10 bis 14 Uhr vor der Galerie am Marktplatz (die Rampe rechts vom alten Rathaus).
Fragen werden telefonisch beantwortet unter der Nummer 0 70 31 / 30 47 47 70 oder per E-Mail an die Adresse info@helfen-statt-hamstern.de. Infos stehen auch unter www.helfen-statt-hamstern.de im Internet.
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Versandt mit der KRZ ePaper-App
Unsere Vorsitzende Brigitte Stegmaier hat mit folgendem Text alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde unseres Vereins zur Unterstützung der Ukraine-Hilfe und vor allem unserer polnischen Partnerstadt Chelm aufgerufen:
Sindelfingens Partnerschaftsverein ISPAS e.V. unterstützt die Ukraine-Hilfe der
Organisation „HELFEN STATT HAMSTERN“
Unsere polnische Partnerstadt Chelm liegt nur wenige Kilometer von der ukrainischen Grenze
entfern und viele Flüchtlinge aus der Ukraine warten nach langen Fahrten und Fußmärschen
darauf, in Polen aufgenommen zu werden. Die Stadt Chelm hat Flüchtlingslager eingerichtet
und hofft, dem starken Ansturm gewachsen zu sein. Es fehlt an lebensnotwenigen Dingen des
Alltags. Bitte helfen auch Sie mit und unterstützen Sie die Hilfsaktion von „HELFEN STATT
HAMSTERN“ für die vielen betroffenen Personen aus der Ukraine und zeigen Sie dadurch die
Solidarität mit diesem Land. Putin hatte den Angriff lange geplant, hat alle Weltmächte und die
EU belogen, hat den Krieg begonnen und will ihn mit aller Macht gewinnen. Das darf nicht
sein! Bundeskanzler Olav Scholz sagte: Es ist nicht Russlands Krieg, sondern es ist Putins
Krieg. Ja, er alleine will aller Welt seine Macht beweisen und Russland wieder (wie es
flächenmäßig einmal war) zusammenführen.
Denken Sie an die vielen Menschen, die jetzt heimatlos sind, die Häuser, Wohnungen, Hab
und Gut verloren haben, an Familien, die getrennt wurden und nicht wissen, ob sie einander
jeweils wiedersehen werden, und an die vielen Kinder. Es ist für alle eine schwere Zeit und
bestimmt auch ein Umbruch für ganz Europa.
Hier der Aufruf von HELFEN STATT HAMSTERN und Informationen zur Sammelaktion
Was ist der Plan?
Wir sammeln vom 01.03.-13.03. in Sindelfingen Hilfsgüter-Sachspenden. Einen Teil der
Hilfsgüter werden wir am 14.03. mit einem Lkw in unsere polnische Partnerstadt Chelm fahren,
die nur wenige Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt. Dort werden in den
nächsten Tagen sehr viele Kriegsflüchtlinge erwartet. Auch nach Moldawien wollen wir einen
Teil der Sachspenden bringen/schicken, dorthin fliehen aktuell ebenfalls viele Familien aus der
Ukraine. Den restlichen Teil der Hilfsgüter wollen wir z.B. nach Freiburg und Filderstadt bringen
– diese Städte werden in den nächsten Wochen wohl Familien aus deren ukrainischen
Partnerstädten Lviv und Poltava aufnehmen. Falls ukrainische Familien in Sindelfingen
ankommen, werden diese von uns auch mit verbliebenen Hilfsgütern versorgt. Wir sind auch
im Austausch mit Menschen in der Ukraine, gegenwärtig scheinen die Transportwege in das
Land – auch für Hilfsgüter – aber blockiert oder zumindest nicht gesichert, dass die Hilfsgüter
nicht in falsche Hände geraten.
Was kann man spenden? Alles, was hilft und haltbar ist. Kleidung, kleine
Haushaltsgegenstände, Verbandsmaterial, Masken, Sportsachen, Wasser, Konserven,
haltbare Lebensmittel (Reis etc.), Isomatten, Decken, Rucksäcke, Hygieneartikel,
Klopapier und so weiter. Auch Umzugskartons – diese brauchen wir, um die Sachen zu
verpacken. KEINE Geldspenden!
Wo und wann? Sachspenden können an der Klosterseehalle (Sommerhofenpark 1)
abgegeben werden – ein Plakat zeigt Ihnen genau, wo. Die Sammelaktion läuft (vorerst) vom
01.03.-13.03. Ein Helfer von uns und/oder der Jugendbürgerstiftung wird täglich (Mo-So) von 10 bis 17 Uhr da sein und Ihre Spenden annehmen
Unsere stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Torgau Ute Walker wurde anlässlich ihres 70. Geburtstages sowohl in der SZ/BZ als auch in der KRZ BB wegen ihres umfangreichen ehrenamtlichen Engagements gewürdigt.
Manfred Hess, seit 25 Jahren Mitglied bei ISPAS, berichtet über die lange Geschichte des Schüleraustausches mit Dronfield, das ist quasi die Vorgeschichte unseres Vereins.