Peter Bausch berichtet in der SZ/BZ vom Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl in Torgau in der SZ/BZ
Oberbürgermeisterwahl in Torgau
Neuigkeiten rund um ISPAS e.V.

Peter Bausch berichtet in der SZ/BZ vom Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl in Torgau in der SZ/BZ
Oberbürgermeisterwahl in Torgau

Am Samstag, 06. August wurde pünktlich um 16 Uhr eine kleine Gruppe ISPAS-Mitglieder auf dem Wanderparkplatz Breitenholz, von Thomas Speer und seiner Frau Barbara, nach Winzerart, mit einem Glas Prosecco begrüßt und somit schon auf den gemeinsamen Nachmittag eingestimmt. Nach dem leckeren Tropfen waren wir alle hochmotiviert unsere „Tröpflestour“ in fröhlicher Runde zu starten.
Der Weg führte uns hinauf in die Breitenholzer Weinberge auf naturbelassenen, idyllischen Wegen und schmalen Pfaden. In kleinen Verschnaufpausen erfuhren wir von Thomas Wissenswertes über die Kulturlandschaft und die Geschichte des Weinbaus am Schönbuchhang. Am Trauf entlang konnten wir die herrlichen Ausblicke der faszinierenden Landschaft des Schönbuchs genießen.
Unser Weg führte vorbei an Weinbergparzellen bis zum Weinberg der Familie Speer. Hinab ging’s auf Stäffele (Weinbergtreppen) zur Winzerhütte.




Unsere Tour fand dort ihren Abschluss mit einer Weinverkostung und einem deftigen Winzervesper.
Danke Barbara und Thomas für diese schönen, geselligen Stunden!
Text und Bildmaterial: Bettina Schneider

Die Vereinsmitglieder hatten sich zu den Feierlichkeiten „25-Jahre ISPAS“ einen Film über die gelebten Beziehungen zu den Sindelfinger Partnerstädten vorgenommen. Daraufhin stellten die Sindelfinger Partnerstädte und Vereinsmitglieder Film- und Bildmaterial zusammen und ISPAS zur Verfügung. Pandemiebedingt verzögerten sich das Film Vorhaben und Kontakte zu den Partnerstädten waren kaum möglich. Entstanden ist ein abwechslungsreicher und kurzweiliger Film mit Beiträgen aus den Partnerstädten, umrahmt mit Grüßen der ISPAS- Sprecherinnen und Sprecher und einem Grußwort von Herrn Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und der Vorsitzenden, Frau Brigitte Stegmaier.
Ein Film über die gelebten Beziehungen zu den Sindelfinger Partnerstädten, zusammengestellt von Susanne Fuchs und Peter Carle.
Die einzelnen Beiträge unserer Partnerstädte zu 25-Jahre ISPAS:
Beitrag von Chełm
Beitrag von Corbeil-Essonnes
Beitrag von Dronfield
Beitrag von Győr
Beitrag von Schaffhausen
Beitrag von Sondrio
Beitrag von Torgau

Als Teilnehmerin an der Bürgerfahrt nach Torgau hat Brigitte Stegmaier einen anschaulichen Bericht geschrieben. Viel Spaß beim Lesen.
Die Reisegruppe vor dem Rathaus Torgau
29 Reisende freuten sich auf die Bürgerfahrt, die unter dem Motto „Gärten“ stand und uns bis nach Torgau zur Landesgartenschau Sachsen führte. Die Reise begann am Donnerstag pünktlich um 07:30 Uhr – bei bestem Sommerwetter. Da kann doch gleich bei den Teilnehmenden gute Laune auf.
Die erste Station unserer Reise war Erfurt, Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. Nach einem leckeren Mittagessen im Gasthof Schloss Hubertus warteten zwei Gästeführer für unsere erste Besichtigung auf dem Petersberg auf uns.
„Paradiesgärten – Gartenparadiese“
Die Ausstellung schlägt den Bogen von der Klosterkultur des Mittelalters zur Gartenkunst der höfischen Epoche. Im Mittelpunkt stehen neben dem früheren Peterskloster elf Gartendenkmale der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, die europäische Entwicklungen von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert widerspiegeln. Die Ausstellung fügt sich kongenial in den ehemaligen Sakralraum ein und entführt zugleich mit einer atmosphärischen und multimedialen Inszenierung in das Reich der Gartenkunst. Licht und Klang, Schatten und Stille spielen dabei eine große Rolle.
In Torgau angekommen, bezogen wir unsere Hotelzimmer. Anschließend ging es gemeinsam zum Abendessen in das griechische Lokal „Santorini“. Dort wartete ein Aperol-Spritz und ein griechischer Vorspeiseteller auf uns. Alle fühlten sich sehr wohl und genossen den schönen Sommerabend. Müde und satt beendeten wir den ersten Tag unserer Reise.
Der zweite Tag, Freitag, war unser „Torgau-Tag“.
Um 10 Uhr empfing uns Frau Oberbürgermeisterin Romina Barth im wunderschönen Rathaus der Stadt. Bei Getränken und Keksen wurden wir mit einem Film über die Stadtentwicklung informiert Nach dem Empfang ging es in zwei Gruppen zur Stadtführung. Wir bekamen über die Stadt und ihre Geschichte viel zu hören. Zum Reiseplaner hinzufügen/entfernen
Ein Stadtbummel durch die historische Altstadt von Torgau gleicht einer Zeitreise in die Renaissance. Besonders beeindruckend ist der Markt mit dem Renaissance-Rathaus und dem Ensemble prächtiger Patrizierhäuser. Zudem befinden sich in der Stadt das älteste Spielwarengeschäft Deutschlands und eine der ältesten Apotheken Sachsens, die Mohrenapotheke. „Torgaus Bauten übertreffen an Schönheit alle aus der Antike“, hat Martin Luther gesagt. Das gilt damals wie heute: 500 Baudenkmale im Stil der Renaissance und der Spätgotik machen Torgau in Sachsen zu einem städtebaulichen Kleinod von internationalem Rang.
Das beeindruckendste Bauwerk der Stadt ist Schloss Hartenfels mit dem großen Wendelstein: Wie ein Schneckenhaus führt die elegant gewundene steinerne Treppe nach oben. Die Schlosskirche wurde nach Luthers Vorgaben errichtet und vom Reformator 1544 persönlich geweiht. Doch nicht nur Luther selbst wird in Torgau geehrt. 1552 floh seine Witwe vor der Pest mit ihren Kindern nach Torgau, wo sie kurz darauf verstarb. In ihrem Sterbehaus erinnert ein Museum an die „berühmteste Pfarrfrau der Welt“, Katharina von Bora. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, damit jeder Torgau für sich genießen konnte. Zum Abendessen ging es gemeinsam in das Restaurant „Herr Käthe“, nach der Frau von Martin Luther benannt.
Schloss Hartenfels
Der dritte Tag unserer Reise führte uns zur „Landesgartenschau Sachsen“, die in Torgau zu besuchen ist. Viel Grün, viele verschiedene Blumen und Attraktionen für Kinder und Jugendliche waren zu sehen und wir wurden wieder in zwei Führungen zu den wichtigsten Punkte der Landesgartenschau geführt. Und dann wurden wir vom Team, das immer mit einem Stand zum Sindelfinger Weihnachtsmarkt kommt, mit Häppchen und Getränken überrascht. Alles war liebevoll zubereitet und schmeckte lecker. Danach war Zeit, alleine über das Landesgartenschaugelände zu gehen, um die Eindrücke wirken zu lassen.
Am Abend besuchten wir noch den Kegelsportverein SSV 1952 Torgau. Dort wurden wir sehr herzlich aufgenommen und mit Getränken, gegrillten Steaks, Bratwürsten und verschiedenen Salaten verwöhnt. Und der Höhepunkt: Jeder und Jede durfte kegeln. Die Kegelbahnen gehörten uns! Dies wurde auch tüchtig genutzt und hin und wieder wurden „alle Neune“ geworfen. Es war ein schöner, lustiger Abend und später am Hotel ließen wir ihn dann noch fröhlich ausklingen.
Der vierte und letzte Tag unserer Bürgerfahrt begann sehr früh um 7.30 Uhr mit der Abfahrt nach Bayreuth. Im Gasthof Frankenfarm machten wir unsere Mittagsrast; danach fuhren wie zu unserer Parkanlagenführung „Zauberhafte Eremitage“ weiter. Dort wurden wir bereits wieder von den Stadtführerinnen erwartet. Die Eremitage in Bayreuth ist eine ab 1715 entstandene historische Parkanlage mit Wasserspielen und Bauwerken, die zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört. Dort befinden sich auch das sogenannte Alte Schloss, das Neue Schloss sowie weitere kleinere Gebäude. Gegliedert ist sie in einen Landschaftspark, einen geometrisch angelegten barocken Garten und einen zum Wald verwilderten Bereich. Die Eremitage ist offiziell auch ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Bayreuth. Der Landschaftspark ist ein Kleinod des Rokokos und ein Musterbeispiel der Gartenbaukultur des 18. Jahrhunderts. Er ist abwechslungsreich gestaltet, mit einer Grotte, künstlichen Ruinen in Form eines Ruinentheaters, einem antiken Grabmal, der Eremitage für den Markgrafen Friedrich III. und verloren gegangenen Eremitage für die Markgräfin Wilhelmine sowie einer Reihe von Brunnen. In den Parks der Romantik entstanden auch viele versteckte Winkel und sich ständig wandelnde An- und Einsichten. Der Garten ist in geometrische Bezirke mit Bosketten, Alleen und Wasseranlageneingeteilt. Das Ganze ist halbkreisförmig umgeben von dichtem Laubwald.
Nach dieser sehr schönen und interessanten Führung ging unsere Fahrt unterbrochen durch eine kleine Kaffeepause weiter nach Sindelfingen.
In einem waren wir uns alle einig, Es war eine schöne, harmonische Reise. Trotz der starken Hitze hatten wir erlebnisreiche Tage.
Text: Brigitte Stegmaier, Fotos: Bettina Schneider

Vor der Eröffnung des Straßenfestes findet immer im Rathaus ein kommunalpolitisches Gespräch mit den Delegationen aus den Partnerstädten statt, anschließend lädt die Stadt zum Empfang ins Hotel Ericson. So auch im Jahr 2022.
Hier können Sie die Fotos mit OB Dr. Vöhringer und Repräsentanten der Städte sehen, leider ohne Vertreter der Stadt Corbeil-Essonnes, die dieses Jahr leider nicht kommen konnten.
Fotos: Stadt Sindelfingen
Die Delegationen vor dem Rathaus
Empfang
Chelm und Sondrio
Dronfield
Györ
Torgau

Die KREISZEITUNG Böblinger Bote hat am 20.06.22 folgenden Artikel über das Internationale Straßenfest veröffentlicht.

Nach den Parlamentswahlen in Frankreich heißt laut der SZ/BZ die neue Abgeordnete für Corbeil-Essonnes Farida Amrani.

Und noch einmal ging es am 30. Mai in unseren Online-Gesprächen um den Krieg in der Ukraine und deren Auswirkungen auf unsere europäischen Länder. 36 Jugendliche und 11 Erwachsene aus unseren Partnerstädten Györ/Ungarn, Sondrio/Italien, Chelm/Polen, Dronfield/England und aus Sindelfingen beteiligten sich an dieser großen europäischen Runde. Nach kurzem Kennenlernen in kleinen Gruppen, beschäftigten wir uns gemeinsam mit den Auswirkungen, welche der Krieg in der Ukraine für uns alle mit sich bringt. Mit viel Engagement berichten die polnischen Jugendlichen von ihrer Hilfe für die zahlreichen ukrainischen Flüchtlinge, welche immer noch in ihrer Heimatstadt Chelm ankommen. Schnell kommt man in die Diskussion, wie wichtig Frieden auf der Welt aber auch im eigenen Umfeld ist und was jeder einzelne dazu beitragen kann. Sichtbar macht das Sarah Egeler, Referentin für internationale Jugendarbeit, mit dem Tool „Mentimeter“, auf welchem jeder Teilnehmende seine Gedanken eintragen kann.
Mentimeter-Thema: Welche meiner Handlungen der letzten Wochen hat zu einem friedlichen Zusammenleben beigetragen?
Die gemeinsame Diskussion, durch welche Sarah Egeler führt, fand großen Anklang bei den Jugendlichen. Es bedeutet ihnen viel, über ihre Erlebnisse zu sprechen und ihre Gedanken mit den Jugendlichen aus anderen europäischen Ländern zu teilen. Auch wir Erwachsenen spüren, wie wichtig es ist, den Austausch zu ermöglichen und den Jugendlichen einfach mal zuzuhören. Wir werden uns im September wieder treffen, mit neuen Themen, welche die Jugendlichen für wichtig und relevant halten.
Autorin Simone Becker

Italienische und ungarische Schülerinnen und Schüler aus unseren Sindelfinger Partnerstädten Sondrio/Italien und Györ/Ungarn ließen sich mit einigen ISPAS-Mitgliedern auf das Online-Spiel „Nachhaltigkeitsdimensionen“ der Organisation „Trioterra“ ein. Trioterra ist ein internationales Netzwerk für Umweltschutz und Nachhaltigkeit und möchte mit seinen Spielen dazu anregen, unser Denken in Bezug auf unseren Konsum und unsere Lebensweise zu verändern. Mit 16 Jugendlichen und 8 Erwachsenen schauten wir in kleinen Gruppen die wunderschön gezeichneten Karten von Trioterra zu den Stichwörtern „Ernährung, Landwirtschaft, Klimawandel, Wälder, Biodiversität“ und vieles mehr an und diskutierten darüber. „Wie macht ihr das in eurer Schule mit dem vielen Papier?“, „Wird es bei euch im Sommer sehr heiß und trocken?“, „Habt ihr viele Autos in der Stadt oder gibt es auch Möglichkeiten für Sport und zum Entspannen?“, „Wie macht ihr das mit dem Plastikmüll?“, waren einige Fragen, welche bereits in den Kleingruppen aufkamen. Gar nicht so einfach, die Fragen auch noch in einer anderen Sprache als der Muttersprache zu diskutieren. Sarah Egeler, Initiatorin von „Trioterra“ und Referentin im internationalen Jugendbereich, führte einfühlsam durch die gemeinsame Diskussion. Es zeigte sich, dass die Gedanken und Wünsche zu Umweltschutz und einer gesunden Welt bei allen Jugendlichen sehr ähnlich sind. Das ist das schöne Ergebnis, zu welchem wir mit den Schülerinnen und Schülern unserer europäischen Partnerschulen kamen. Als Überraschung gab es am Ende der Veranstaltung das Kartenspiel von Trioterra zu den Nachhaltigkeitsdimensionen als Geschenk für die teilnehmenden Schulen. Auch wenn es dieses Mal nur ein Online-Meeting über den Computer war, bleibt es das Ziel, sich bald wieder persönlich zu treffen.
Autorin Simone Becker

Unter den Jugendlichen unserer europäischen Partnerschulen war das Thema schnell klar: „Was passiert in der Ukraine? Wir wollen darüber sprechen“. Diese Anregung gab uns bei ISPAS die Motivation, erneut die Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschulen in einer Online-Veranstaltung zusammenkommen zu lassen. Das Thema „Helfen – Hilfe für die Ukraine“ sollte zu regem Austausch und neuen Ideen unter den Schülerinnen und Schülern der verschiedenen europäischen Länder führen. Die Verbindung zu Sindelfingen lag auf der Hand. Die Organisation „Helfen statt Hamstern“ ermöglicht umfangreiche Hilfe für die Menschen in der Ukraine, die in unsere Sindelfinger Partnerstadt Chelm/Polen gebracht wird. Zusätzlich zu unseren italienischen und ungarischen Jugendlichen haben die Schülerinnen und Schüler aus Chelm/Polen und aus Dronfield/England an unserer Online-Veranstaltung teilgenommen. Den über 50 interessierten Jugendlichen und Erwachsenen zeigte Max Reinhardt, Mitinitiator der Organisation, den Weg von den Anfängen von „Helfen statt Hamstern“, der zu den heutigen gewaltigen Spenden-Transporten von Sindelfingen nach Chelm, nach Rumänien und in die Moldau führt.
Auch die polnischen Schülerinnen und Schüler konnten von der großen Hilfsbereitschaft ihrer Stadt Chelm berichten. Von der Ankunft der geflüchteten Ukrainer an ihrem Bahnhof in Chelm, von der Hilfe, welche sie durch die Mitarbeiter des Rathauses und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bekommen, von den Flüchtlingsunterkünften und den vielen Spenden, die überall gesammelt werden, um alle neu angekommenen Menschen zu versorgen.
In all unseren europäischen Partnerstädten ist die Hilfsbereitschaft groß, und unter den Schülerinnen und Schülern der Wunsch zu helfen intensiv zu spüren. Mit dem Tool „Mentimeter“ fasste Sarah Egeler, Referentin für internationale Jugendarbeit, die vielen Ideen aller zusammen. Voller Freude am gegenseitigen Austausch verabschiedeten wir uns nach einer guten Stunde voneinander, mit einer Sammlung toller Ideen zu neuem Engagement beim gegenseitigen Helfen, verbunden mit der Bitte, uns wieder zu treffen, zum Thema „Ukraine – und die Auswirkungen auf unsere Länder“.
Autorin Simone Becker