Autor: Redakteur

  • Bürgerfahrt nach Schaffhausen 2012

    Bürgerfahrt vom 22. bis 24. Juni 2012 nach Schaffhausen (CH)

    Am Freitag, 22. Juni fuhr um 13:00 Uhr ein Reisebus der Firma Hassler mit 34 Personen in Sindelfingen ab, um nach Schaffhausen (CH) zu fahren. Diese Bürgerfahrt wurde anlässlich ‚60 Jahre partnerschaftliche Freundschaft Sindelfingen/Schaffhausen‘ von Brigitte Stegmaier und Gudrun Stauffer, (für Schaffhausen zuständig beim Verein Initiative Städtepartner-schaften Sindelfingen e.V. – ISPAS-), organisiert und geleitet. 

    Die Gruppe wurde in Schaffhausen herzlich willkommen geheißen und aufgenommen. Nicht nur am Sonntag, 24. Juni, konnten die Mitreisenden die von der Stadt Schaffhausen organisierten Feierlichkeiten des 60. Geburtstags der städtischen Freundschaft miterleben, sondern für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerfahrt war ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm angesagt, das bei herrlichem Wetter durchgeführt werden konnte. Am Freitagnachmittag gab es den ersten Halt im Freilichtmuseum Neuhausen ober Eck wo nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen das Museumsdorf besucht werden konnte. Weiter ging es nach Bietingen, wo im Landgasthof Wider die Zimmer bereit standen.

    Drehorgel mit GesangNach einer kleinen Pause fuhr die Gruppe nach Schaffhausen auf den Munot, das Wahrzeichen von Schaffhausen. Dort wurde sie vom Munotwächter empfangen, der durch die Festung führte und mit seinen spannenden Schilderungen allen einen interessanten Einblick verschaffte.

    Am Samstag, 23. Juni, stand sehr viel auf dem Programm: Zuerst eine Führung am Rheinfall von Schaffhausen und anschließend eine geführte Stadtbesichtigung. Am Nachmittag ging es ins Klettgau und in das bekannte Schweizer Winzerdorf Hallau. Nach einer erholsamen Pferdewagenfahrt erfreuten sich alle Reiseteilnehmerinnen und –Teilnehmer an einem guten Abendessen mit Weindegustation. Am Sonntag gab es von Stein am Rhein aus eine mehrstündige Brunchfahrt auf dem Untersee. Die Sonne schien, die Sicht war hervorragend und nach drei Stunden legte das Schiff wieder in Stein am Rhein an. Es blieb noch Zeit zur freien Verfügung und damit die Möglichkeit, das Städtchen zu besichtigen. Am Nachmittag um 15:00 Uhr begannen dann die Feierlichkeiten der Städte Schaffhausen/Sindelfingen, die mit dem „Sacred Concert“ von Duke Ellington, aufgeführt in der Kirche St. Johann durch den Sindelfinger Kammerchor und der STB Big Band, endeten.

    Eine schöne Bürgerfahrt ging zu Ende. Gegen 21:30 Uhr war der Bus wieder in Sindelfingen und es hieß Abschied nehmen. Die Erinnerungen und viele Fotos bleiben; die Verbundenheit der beiden Städte wurde gefestigt, mancher Kontakt erneuert oder neu geknüpft. Partnerschaftliche Verbundenheit kann nicht nur auf dem Papier stehen. Sie muss gelebt und immer wieder neu gefestigt werden. Dazu trug auch diese Bürgerfahrt in ganz entscheidendem Masse bei.

    B.St.

  • Jugend in Aktion 2012

    STREETS OF EUROPE: CITY OF LOVE AND BROKEN DREAMS

    Am Donnerstag, den 12.Juli, 19.30 Uhr, findet im Theaterkeller Sindelfingen (Vaihinger Straße) ein ganz außergewöhnliches Kultur-Ereignis statt: Etwa 40 Jugendliche und ihre BegleiterInnen aus 6 Partnerstädten von Sindelfingen präsentieren in einer aufregenden Performance das Ergebnis ihres einwöchigen Theaterexperiments unter dem Titel STREETS OF EUROPE: CITY OF LOVE AND BROKEN DREAMS .

    Angeleitet werden sie dabei von den Regisseurinnen und Theaterpädagoginnen Anke Marx und Annette von der Mülbe. Das Ganze ist das dritte internationale Jugendkultur-Projekt von ISPAS und dem Europabüro der Stadt Sindelfingen, das von der EU im Rahmen von „Jugend in Aktion“ gefördert wird.

    Und so entstand die Performance: Die Jugendlichen hatten in ihren Heimatstädten mit Einwegkameras Fotos gemacht, auf denen sie festhielten, was ihnen in ihrer Stadt besonders gefällt und was sie abstößt. Eine Reihe dieser Fotos haben sie dann ausgewählt und daraus Theater-Geschichten entwickelt, die sie in dieser Projektwoche einander vorgespielt haben. Daraus ist nun als Abschluss ihrer Theaterarbeit diese Performance entstanden: Die Jugendlichen aus sechs Ländern zeigen ihre Hoffnungen, ihre Träume, ihre Gefühle von Liebe und auch von Hass. Nur selten hat man die Möglichkeit, das Leben, die Gedanken und Gefühle von Jugendlichen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten in einer eigenen künstlerischen Gestaltung so hautnah miterleben zu können.

    Ihre Fotos kann man sich auch anschauen: Otto Pannewitz, Leiter der Galerie der Stadt Sindelfingen, hat sie mit seinem Team als Collagen auf großen Wänden rund um den Marktplatz im öffentlichen Raum angebracht.

  • Torgau – Schüler des GGS recherchieren über die Städtepartnerschaft

    In einer interessanten Reihe von Zeitungsartikeln bei der SZ/BZ veröffentlichten Schüler des Goldberggymnasiums ihre Recherchen über die Rolle der Stasi im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Torgau und Sindelfingen.

    Hier können Sie die Beiträge nachlesen:

    3.3.2012   Die Rolle der Stasi
    5.3.2012   Fester Wille bei der Partnersuche
    8.3.2012   IM „Krüger“ warnt vor den Zielen, die OB Dr. Dieter Burger verfolgt
    13.3.2012   Keine Kontakte zu Privatpersonen
    23.3.2012   Ich bin nachts ausgebüxt wie eine Schülerin
    4.4.2012   Nur ausweichende Antworten
    4.4.2012   Kirche und Pfarrer sind im Visier
  • Venezianischer Karneval Corbeil-Essonnes – Ludwigsburg

    Im September besuchen uns 15 Mitglieder eine Karnevalsvereins aus Corbeil-Essonnes, um am Venezianischen Karneval in Ludwigsburg teilzunehmen.

    Hierfür werden noch Gästezimmer gesucht.

    Kontakt über Dorothea Bühler

  • Besuch aus Corbeil-Essonnes

    In der Zeit vom 16.05. – 20.05. besuchen uns 8 Personen aus Corbeil-Essonnes, um Urlaub in Sindelfingen zu machen und unsere Stadt kennenzulernen.

    Info über Dorothea Bühler

  • 60 Jahre Städtefreundschaft mit Schaffhausen – Besuch der Ausstellung von Rita Ernst

    Termin: Samstag, 31. März

    Die Schweizer Künstlerin Rita Ernst stellt ihre Werke im Museum Ritter in Waldenbuch aus.

    Aus Anlass der Feiern zu 60 Jahre Städtefreundschaft mit Schaffhausen bietet die Stadt Sindelfingen eine Fahrt zur Besichtigung an. Die Künstlerin wird persönlich durch die Ausstellung führen.

    Näheres vgl. Pressemitteilung

  • Staffellauf zu 50 Jahre Städtepartnerschaft

    Unsere Freundschaft läuft

    Unter diesem Motto liefen vom 14. – 17.9.2011 38 Staffelläuferinnen und -läufer aus Anlass des 50-jährigen Partnerschaftsjubiläums von Sindelfingen aus in die 30km südöstlich von Paris gelegene Partnerstadt Corbeil-Essonnes. Die Organisatoren Lothar Knauer, Christian Stepper und Roland Stober hatten in mehr als halbjähriger Vorbereitungszeit in Zusammenarbeit mit Roland Stein vom städtischen Partnerschaftsbüro alles für einen möglichst reibungslosen Ablauf dieses Unternehmens getan.

    img_3041Die über 600km wurden in jeweils 1-stündigen 10km-Etappen bewältigt. Übernachtungsquartiere in Toul und Sézanne waren organisiert. In Sézanne gab es noch einen Champagnerempfang durch den dortigen Patnerschaftsverein. Die Verpflegung an der Strecke und in den Quartieren wurde von Wolfi Knote übernommen.

    In Corbeil-Essonnes gab es tolle freundschaftliche Begegnungen für die Partnerschaftsläufer durch läuferische Begleitung auf dem Weg ins Stadion, bei einem sportlichen Nachmittag am Ufer der Seine sowie mit einem Empfang im Rathaus.

    Christian Stepper

  • Weihnachtsmarkt

    Wir waren auf dem Sindelfinger Weihnachtsmarkt für ISPAS mit einem Stand aus Györ aktiv. Dabei boten wir Spezialitäten aus Györ an und freuten uns, den Kontakt Györ-Sindelfingen aufrecht zu halten.
    Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.

    Réka und Zoltán

  • Buchsalon Győr 2011

    IX. Buchsalon in Győr – 11. bis 13. November 2011

    In diesem Jahr reiste mit Brigitte Stegmaier, Gudrun Stauffer und Siegbert Hirsch eine kleine Sindelfinger Delegation zum jährlichen Buchsalon nach Győr.

    Stadrundgang

    Mit einem vollbeladenen VW-Bus des Stadtjugendrings ging die Fahrt am 10. November so gegen sechs Uhr morgens los. Nach einer angenehmen Fahrt war das Ziel am Nachmittag erreicht. Gleich wurde das Nationaltheater angefahren, die Bücher ausgeladen und der Stand eingerichtet.

     

    unser Stand

    Am Freitag ab 10 Uhr wurde der Buchsalon von unglaublich vielen Personen besucht. Auch Schulklassen bahnen sich immer wieder den Weg durch das Gedränge. Unsere deutschen Bücher fanden reißende Abnahme. Gerne ließen sich die Besucherinnen und Besucher beraten und suchten immer wieder das Gespräch. Interessante Diskussionen entstanden; die Besucher waren außerordentlich dafür dankbar, dass sie kostenlos deutsche Literatur erhielten. Für uns waren die Begegnungen eine Bereicherung und wir waren froh, dass wir ausreichend Bücher dabei hatten. Allerdings war bereits am Sonntag um 12 Uhr kein einziges Buch mehr an unserem Stand zu haben.

    der französische StandGyőr hatte nicht nur Sindelfingen zum Buchsalon eingeladen, sondern auch alle anderen mit Győr verbundenen Partnerstädte aus Deutschland, Frankreich, Polen, Rumänien und Finnland.
    Die Stadt Győr betreute ihre Gäste hervorragend; es gab ein interessantes Begleitprogramm mit Empfängen, Stadtführung, Museumsbesuch und einem abendlichen Besuch eines Musicals im Nationaltheater.

    Alles im Blick

    Am Montag, 14. November ging es dann wieder zurück nach Sindelfingen. Leider hatten wir eine Autopanne und kamen dadurch recht spät von der österreichisch/ungarischen Grenze weg. Dies bedeutete für uns eine stundenlange Nachtfahrt durch dichten Nebel; wir waren dadurch erst nachts um 3 Uhr todmüde an unserem Ziel.
    Gerne denken wir an die Tage in Győr zurück und bitten bereits jetzt um gut erhaltene Bücher für den Győrer Buchsalon 2012. Kinderbücher sind sehr beliebt, ebenso Bücher über die deutsche und europäische Geschichte, Fotobände, Klassiker – aber auch aktuelle Romane. Schulbücher werden von Lehrpersonen, aber auch Eltern gesucht und geschätzt, da das Erlernen der deutschen Sprache für die Kinder und Jugendlichen von großer Bedeutung ist.
    B.St.

  • Jugend in Aktion 2011

    Inhalt der Jugendbegegnung 2011 und methodische Umsetzung

    EuropART: Blickwinkel auf Europa

    Mit den Mitteln von Theater, Tanz, Kunst und Musik entwickeln Jugendliche aus unterschiedlichen Nationen über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg ihr gemeinsames Gesamtkunstwerk zum Thema Jugend in Europa 2011.

    Unser Projektvorschlag beinhaltet, das zentrale Thema EuropART: Blickwinkel auf Europa aufzuschlüsseln in eine Konfrontation mit Bildwerken, die zeigen, wie europäischen Künstlern der Moderne Themen wie z.B. Leben in der Natur, Leben in der Stadt, Beziehung Mann-Frau, soziale Auseinandersetzungen, Mensch und Technik, Auseinandersetzung mit dem Fremden usw. gestaltet haben, so z.B. in Werken von Otto Dix „Portrait der Marfried Hettner“, das eine Trauernde zeigt, oder von Volker Böhringer „Mensch und Maschine“, das die Bedrohungsängste durch die Technik thematisiert. Die Jugendlichen nehmen diese Bilder-Welten als Hintergrundsfolie für die Darstellung ihrer eigenen Lebenswelten, wobei es dabei nicht nur um die Gestaltung des Hier und Jetzt gehen soll, sondern auch um die Ausweitung der Perspektive in Richtung Zukunftsvisionen.

    Das Ganze ist nicht soziologisch, technologisch, wissenschaftlich angelegt, sondern „spielerisch“ bzw. kreativ. Nachdem sich die Jugendlichen in der Galerie der Stadt Sindelfingen einige Bilder ausgesucht haben, von denen ihnen Kopien zur Verfügung gestellt werden, verbringen sie in einem ersten Theater-Arbeitsschritt das Wochenende in einer Begegnungsstätte am Fuße der Schwäbischen Alb. In diesem Projektteil arbeiten die Gruppen zuerst in ihrem nationalen Zusammenhang. Die Jugendlichen nehmen die Bilder zum Anlass, Collagen oder Statuen zu bauen, aus ihnen heraus Geschichten zu entwickeln, in denen man die Bilder wiedererkennt. Sie können auch anders mit dem Bildmaterial umgehen, so können sie z.B. die Bilder mit einfachen darstellerischen und gestalterischen Mitteln vergrößern oder in ihren Relationen verzerren, Figuren und Gegenstände neu hinzuzufügen, eine tänzerische oder musikalische Kommentierung wagen – dies alles von ihrer heutigen nationalen bzw. kulturellen Standortbestimmung aus. Das Ergebnis ihrer Arbeit stellen sie sich dann gegenseitig als Performance vor und die zuschauenden Gruppen beschreiben im Anschluss an die Performance, was sie gesehen haben, bzw. was ihnen besonders positiv aufgefallen ist. Dieses Performance-Modell wurde bereits mehrfach mit internationalen Schülergruppen ganz unterschiedlicher sozialer Herkunft erfolgreich ausprobiert.

    Im zweiten Theater-Arbeitsschritt, der dann in Sindelfingen stattfindet, entweder im Theaterkeller (bei schlechtem Wetter) oder an ausgewählten Plätzen der Sindelfinger Altstadt (bei gutem Wetter), arbeiten die Jugendlichen nicht mehr in den nationalen Gruppen, sondern gemischt, von der Wahl der jeweiligen Themenschwerpunkte bzw. der Gestaltungsformen abhängig, auf eine gemeinsame Performance hin, die sie der Öffentlichkeit präsentieren. Sie suchen sich in der Altstadt Plätze aus, bei denen sie einen Bezug zu ihrer Performance herstellen können (z.B. Freundschaftsbrunnen, Stadtmauer, Martinskirche, Klostergarten usw.). Gemeinsame Aufgabe wird es sein, einen Stationen-Weg für die Zuschauer zu erkunden und einzurichten, der die Beziehung zu unserem Thema EuropART: Blickwinkel auf Europa sinnfällig macht.

    Nach unserer Vorstellung wird es dann ein gemeinsames Performance-Projekt sein, bei dem die Jugendlichen ihre eigene Lebenswelt mit der von Bildwerken verschiedener Künstler der Moderne konfrontieren. Am schönsten wäre es, wenn es den Jugendlichen gelingt, aus diesen Collagen eine internationale, europäische Begegnungsgeschichte zu entwickeln. Es hängt dann von dem Geschick der Theaterpädagoginnen ab, die Jugendlichen mit ihren und von ihren Ideen zu begeistern.