Autor: Ursula Steinhübl

  • „Ukraine und die Auswirkungen auf unsere Länder“ – Online am 30. Mai 2022

    „Ukraine und die Auswirkungen auf unsere Länder“ – Online am 30. Mai 2022

    Und noch einmal ging es am 30. Mai in unseren Online-Gesprächen um den Krieg in der Ukraine und deren Auswirkungen auf unsere europäischen Länder. 36 Jugendliche und 11 Erwachsene aus unseren Partnerstädten Györ/Ungarn, Sondrio/Italien, Chelm/Polen, Dronfield/England und aus Sindelfingen beteiligten sich an dieser großen europäischen Runde. Nach kurzem Kennenlernen in kleinen Gruppen, beschäftigten wir uns gemeinsam mit den Auswirkungen, welche der Krieg in der Ukraine für uns alle mit sich bringt. Mit viel Engagement berichten die polnischen Jugendlichen von ihrer Hilfe für die zahlreichen ukrainischen Flüchtlinge, welche immer noch in ihrer Heimatstadt Chelm ankommen. Schnell kommt man in die Diskussion, wie wichtig Frieden auf der Welt aber auch im eigenen Umfeld ist und was jeder einzelne dazu beitragen kann. Sichtbar macht das Sarah Egeler, Referentin für internationale Jugendarbeit, mit dem Tool „Mentimeter“, auf welchem jeder Teilnehmende seine Gedanken eintragen kann.

    Mentimeter-Thema: Welche meiner Handlungen der letzten Wochen hat zu einem friedlichen Zusammenleben beigetragen?

    Die gemeinsame Diskussion, durch welche Sarah Egeler führt, fand großen Anklang bei den Jugendlichen. Es bedeutet ihnen viel, über ihre Erlebnisse zu sprechen und ihre Gedanken mit den Jugendlichen aus anderen europäischen Ländern zu teilen. Auch wir Erwachsenen spüren, wie wichtig es ist, den Austausch zu ermöglichen und den Jugendlichen einfach mal zuzuhören. Wir werden uns im September wieder treffen, mit neuen Themen, welche die Jugendlichen für wichtig und relevant halten.

    Autorin Simone Becker

  • Online in die Nachhaltigkeitsdimensionen – Online am 22. November 2021

    Online in die Nachhaltigkeitsdimensionen – Online am 22. November 2021

    Italienische und ungarische Schülerinnen und Schüler aus unseren Sindelfinger Partnerstädten Sondrio/Italien und Györ/Ungarn ließen sich mit einigen ISPAS-Mitgliedern auf das Online-Spiel „Nachhaltigkeitsdimensionen“ der Organisation „Trioterra“ ein. Trioterra ist ein internationales Netzwerk für Umweltschutz und Nachhaltigkeit und möchte mit seinen Spielen dazu anregen, unser Denken in Bezug auf unseren Konsum und unsere Lebensweise zu verändern. Mit 16 Jugendlichen und 8 Erwachsenen schauten wir in kleinen Gruppen die wunderschön gezeichneten Karten von Trioterra zu den Stichwörtern „Ernährung, Landwirtschaft, Klimawandel, Wälder, Biodiversität“ und vieles mehr an und diskutierten darüber. „Wie macht ihr das in eurer Schule mit dem vielen Papier?“, „Wird es bei euch im Sommer sehr heiß und trocken?“, „Habt ihr viele Autos in der Stadt oder gibt es auch Möglichkeiten für Sport und zum Entspannen?“, „Wie macht ihr das mit dem Plastikmüll?“, waren einige Fragen, welche bereits in den Kleingruppen aufkamen. Gar nicht so einfach, die Fragen auch noch in einer anderen Sprache als der Muttersprache zu diskutieren. Sarah Egeler, Initiatorin von „Trioterra“ und Referentin im internationalen Jugendbereich, führte einfühlsam durch die gemeinsame Diskussion. Es zeigte sich, dass die Gedanken und Wünsche zu Umweltschutz und einer gesunden Welt bei allen Jugendlichen sehr ähnlich sind. Das ist das schöne Ergebnis, zu welchem wir mit den Schülerinnen und Schülern unserer europäischen Partnerschulen kamen. Als Überraschung gab es am Ende der Veranstaltung das Kartenspiel von Trioterra zu den Nachhaltigkeitsdimensionen als Geschenk für die teilnehmenden Schulen. Auch wenn es dieses Mal nur ein Online-Meeting über den Computer war, bleibt es das Ziel, sich bald wieder persönlich zu treffen.

    Autorin Simone Becker

     

  • „Helfen – Hilfe für die Ukraine“ – Online am 28. März 2022

    „Helfen – Hilfe für die Ukraine“ – Online am 28. März 2022

    Unter den Jugendlichen unserer europäischen Partnerschulen war das Thema schnell klar: „Was passiert in der Ukraine? Wir wollen darüber sprechen“. Diese Anregung gab uns bei ISPAS die Motivation, erneut die Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschulen in einer Online-Veranstaltung zusammenkommen zu lassen. Das Thema „Helfen – Hilfe für die Ukraine“ sollte zu regem Austausch und neuen Ideen unter den Schülerinnen und Schülern der verschiedenen europäischen Länder führen. Die Verbindung zu Sindelfingen lag auf der Hand. Die Organisation „Helfen statt Hamstern“ ermöglicht umfangreiche Hilfe für die Menschen in der Ukraine, die in unsere Sindelfinger Partnerstadt Chelm/Polen gebracht wird. Zusätzlich zu unseren italienischen und ungarischen Jugendlichen haben die Schülerinnen und Schüler aus Chelm/Polen und aus Dronfield/England an unserer Online-Veranstaltung teilgenommen. Den über 50 interessierten Jugendlichen und Erwachsenen zeigte Max Reinhardt, Mitinitiator der Organisation, den Weg von den Anfängen von „Helfen statt Hamstern“, der zu den heutigen gewaltigen Spenden-Transporten von Sindelfingen nach Chelm, nach Rumänien und in die Moldau führt.

    Bilder von Max Reinhardt, Mitinitiator der Organisation „Helfen statt Hamstern“

    Auch die polnischen Schülerinnen und Schüler konnten von der großen Hilfsbereitschaft ihrer Stadt Chelm berichten.  Von der Ankunft der geflüchteten Ukrainer an ihrem Bahnhof in Chelm, von der Hilfe, welche sie durch die Mitarbeiter des Rathauses und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bekommen, von den Flüchtlingsunterkünften und den vielen Spenden, die überall gesammelt werden, um alle neu angekommenen Menschen zu versorgen.

    Bilder der polnischen Schülerinnen und Schüler aus ihrer Heimatstadt Chelm, nahe der ukrainischen Grenze

    In all unseren europäischen Partnerstädten ist die Hilfsbereitschaft groß, und unter den Schülerinnen und Schülern der Wunsch zu helfen intensiv zu spüren. Mit dem Tool „Mentimeter“ fasste Sarah Egeler, Referentin für internationale Jugendarbeit, die vielen Ideen aller zusammen. Voller Freude am gegenseitigen Austausch verabschiedeten wir uns nach einer guten Stunde voneinander, mit einer Sammlung toller Ideen zu neuem Engagement beim gegenseitigen Helfen, verbunden mit der Bitte, uns wieder zu treffen, zum Thema „Ukraine – und die Auswirkungen auf unsere Länder“.

    Autorin Simone Becker

  • KRZ BB: Eröffnung Landesgartenschau Sachsen in Torgau

    KRZ BB: Eröffnung Landesgartenschau Sachsen in Torgau

     

    Die KREISZEITUNG Böblinger Bote veröffentlichte am 25.05.2022 folgenden Artikel zur Eröffnung der Landesgartenschau Sachsen in Torgau.


  • SZBZ: Hut ab vor dem Kraftakt ins Sachsen

    SZBZ: Hut ab vor dem Kraftakt ins Sachsen

    Sindelfingens OB Dr. Bernd Vöhringer ist von der Landesgartenschau in der Partnerstadt Torgau beeindruckt/ Bürgerfahrt Ende Juni.

    Lesen Sie weiter den Artikel  der SZ/BZ vom Montag, 25. April 2022

    SZBZ Hut ab vor dem Kraftakt in Sachsen. Eröffnung der Landesgartenschau in Torgau.
  • Bürgerfahrt nach Torgau zur Landesgartenschau Sachsen vom 30.06. bis 3.07.2022

    Unser Verein ISPAS veranstaltet eine Bürgerfahrt zur Landesgartenschau Sachsen mit dem Thema „Gärten“. Die Fahrt findet vom 30. Juni bis 3. Juli 2022 statt. Näheres und Anmeldung im angehängten Flyer.

    2022 Bürgerfahrt Torgau Info und Anmeldung V1

  • ISPAS-Pressemitteilung zum Krieg in der Ukraine und zur Partnerstadt Chelm/Polen.

    Die Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen eV (ISPAS) meldet sich mit einem Bericht zum Krieg in der Ukraine und der Partnerstadt Chelm/Polen.

    Der Krieg in der Ukraine nimmt kein Ende. Täglich hört man von den immer stärker werdenden Gräueltaten der russischen Soldaten und immer auch wieder von neuen Gebietsangriffen. Putins Hass wird immer größer und Bomben fallen auf Wohngebiete, Krankenhäuser, Schulen, Sehenswürdigkeiten und auf Bewohner der Städte und Dörfer, egal ob Jung oder Alt, ob Kinder, Kranke oder Senioren. Das alles zu sehen und zu hören ist grausam und es kommt auch in unserem Land vermehrt Angst auf. Wie wird es weitergehen, wann ruhen endlich die schrecklichen Angriffe? Aber Putin sitzt in seinem Kreml und kämpft weiterhin um Macht und Ansehen…

    Viele Kriegsflüchtlinge kommen nach wie vor zu Fuß, mit dem eigenen Auto, mit Bussen und Zügen über die Grenze, auch in der Nähe unserer Partnerstadt Chelm. Die dortige Stadtverwaltung registriert, kontrolliert und versorgt die angekommenen Flüchtlinge mit Essen, Trinken und der Möglichkeit zum Ausruhen. Aber nicht nur das, sondern es werden immer noch Privatquartiere vermittelt. Viele der Geflüchteten möchten in Polen, in der Grenznähe ihres Heimatlands bleiben. Andere reisen mit dem Zug weiter in den Westen.

    Unsere Aufgabe als Chelms Partnerstadt ist es, zu helfen! Das machen die Stadt Sindelfingen und die Organisation „Helfen statt Hamstern“ in hervorragender Art und Weise. Hut ab für den enormen Einsatz und für all die Hilfestellungen in den vergangenen Wochen. Auch unser Verein hat sich an den Hilfsprojekten mit 1000 € für lebensnotwendige Hilfsgüter   beteiligt. Und immer reicht es noch nicht! Nach wie vor sind Spenden so wichtig, besonders auch Geldspenden. Unser Verein hat nun von der Stadtverwaltung Chelm eine Bankverbindung (Spendenkonto) erhalten.

    IBAN: PL 93 1240 2223 1111 0000 3576 9596

    BIC:PKOPPLPW
    Bank: Nr. TERYT: 066201, woj. Lubelskie, powiat Chełm

    Verwendungszweck: DAROWIZNA NA POMOC UCHODŹCOM Z UKRAINY)

    Den Verwendungszweck bitte unbedingt angeben, übersetzt lautet er: Spende für Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine.

    Unser Verein ISPS bleibt auch weiterhin in stetem Kontakt mit der Stadtverwaltung Chelm.

    Für jegliche Unterstützung herzlichen Dank.

     

     

     

     

    zum Krieg

  • Aufruf zur Solidaritätskundgebung für die Ukraine

    Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unseres Vereins!

    In Europa herrscht Krieg! Unfassbar, einfach schrecklich! Ich war bisher fest davon überzeugt, dass es in Europa zu keinem Krieg mehr kommen wird. Meine Eltern erlebten den 2. Weltkrieg, mein Vater kämpfte als junger Mann in Russland, dann kam nach Kriegsende der Wiederaufbau unter schwersten Bedingungen. Nun erleben die Menschen in der Ukraine auch dieses unermessliche Leid und die Qualen die Bombenangriffe, die Vernichtung, die Ängste und Sorgen um Familie, um Hab und Gut. Frauen und Kinder flüchten, suchen Hilfe in einem anderen Land. Die Männer bleiben in der Ukraine, kämpfen um ihr Land, ihre Freiheit. Und Putin, der Verursacher des ganzen Dilemmas, hält Europa in Atem, spricht Drohungen aus und strebt nach wie vor weiter nach Macht und Größe. Wir alle wissen nicht, was noch kommen wird. Aber es ist wichtig, dass wir uns jetzt nicht verstecken, sondern uns zu der Ukraine und zu Europa bekennen.

    Deshalb lade ich Sie ein, zu einer Solidaritätskundgebung am Dienstag,  8. März um 18 Uhr auf dem Sindelfinger Marktplatz , (s. Anhang). Erklären Sie sich mit der Ukraine und mit Europa solidarisch.

    Unsere Partnerstadt Chelm kann in ihren Auffanglagern den Flüchtlingsstrom kaum noch bewältigen. Kamen in den ersten Tagen 600 Menschen über die Grenze, so sind es jetzt schon 3000 pro Tag, und die Zahlen werden weiter steigen. Etliche reisen weiter oder kommen bei Verwandten und Freunden unter. Doch sehr, sehr viele polnische Familien nehmen, obwohl sie oftmals sehr eingeschränkt leben, geflüchtete Personen bei sich auf.

    Niemand kann sagen,  wie lange diese Kriegsqualen noch dauern. Doch müssen wir alle zuversichtlich sein, dass hoffentlich bald wieder Ruhe einkehrt und ein friedliches Miteinander, nicht nur in der Ukraine, sondern auch hier bei uns in Deutschland, einkehren wird.

    Viele Grüße

    Brigitte Stegmaier

    Vorsitzende

    Plakat Solidaritätskundgebung für die Ukraine

  • Hilfsersuchen aus Chelm für Ukraine-Flüchtlinge

    Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unseres Vereins

    Die Flüchtlingswelle aus der Ukraine nach Polen rollt täglich weiter. Die Stadt Chelm nimmt pro Tag 600 Flüchtlinge auf, eine ganz schön hohe Zahl.

    Die Stadt Chelm hat aufgelistet, was am nötigsten gebraucht wird. Gerne leite ich diese Liste an Sie weiter und bitte nochmals um großzügige Unterstützung.

    In Kürze wird auch ein Spendenkonto eingerichtet werden. Nähere Einzelheiten darüber erfahren Sie zu einem späteren Zeitpunkt.

    Was dringend benötigt wird:

    – haltbare Lebensmittel

    – Einwegbesteck, -teller

    – Zahnpasta, Zahnbürste

    – Unterwäsche für Männer (auch thermoaktive), für Frauen, für Kinder

    – Pampers Nr. 5 (für Kinder mit Gewicht bis 15 kg)

    – Pampers für Senioren

    – feuchte Handtücher

    – Verbandsmittel

    – Kosmetika (Seifen, Handcremen usw.)

    – Papierhandtücher

    – Toilettenpapier

    – Bettwäsche, Decken, Schlafsäcke

    und spezialisierte Fachgeräte, die den Soldaten in Einsatz in der Ukraine behilflich sein könnten.

    Vielen Dank für alles was Sie für die Kriegsflüchtlinge und für unsere Partnerstadt Chelm tun.

    Viele Grüße

    Brigitte Stegmaier, Vorsitzende

  • SZ/BZ: Presseartikel zum Krieg in der Ukraine

    Die SZ/BZ titelt: Sindelfinger Hilfe für Chelm und Böblingen zeigt Solidarität

    2020 02 26 Presseartikel Sifi-Zeitung